Wenn Ganz-Werden Deine Sehnsucht ist.

Der gar nicht so einfache Weg der Individuation – ein Begriff, den C.G. Jung geprägt hat.

Der Weg der Individuation verlangt nach einer vollständigen Integration aller Facetten des Selbst: gut, schlecht und hässlich.

Lass dich nicht von den schwierigen Momenten und Emotionen entmutigen und schiebe  sie nicht weg.  Das Selbst zu entdecken und zu verstehen ist eine lebenslange Reise, die die Abkehr von konventionellen Einstellungen und die Maske der Positivität erfordert. June Singer,  amerikanische Psychologin, formulierte es so:
„Es ist eine einfache Sache, „sei du selbst“ zu sagen, aber eine ganz andere, zu wissen, wer du wirklich bist. Wie kannst du du selbst sein, wenn du dieses Selbst nicht kennst? Deshalb wird der Prozess der Individuation zu einem Suchen nach Selbsterkenntnis.“

Tanze Deinen ganz eigenen Tanz.       

       Human Design und die Genekeys helfen dabei enorm.

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Kreativität & Kunst

 

Kreativ sein bedeutet nicht nur, zu malen oder etwas zu erfinden.  Wir alle sind kreativ, können erschaffen, erzeugen, hervorbringen, etwas absichtsvoll gestalten. In der Küche und im Garten,  in Architektur, Wissenschaft, Gesellschaft, in Politik und Kunst können wir uns selbst und unsere schöpferischen Ideen zum Ausdruck bringen.

 

Im besten Fall wollen wir wissen, Unbekanntes erforschen, wir stellen in Frage, prüfen, lernen aus Fehlern,  gehen Risiken ein und wollen wachsen, mit allen Sinnen intensiv erleben. Diese Qualitäten können wir kultivieren.

Ich kann dich anregen und dabei unterstützen,  d e i n e  Form des Ausdrucks zu finden – und zu praktizieren.  

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Hüter der Erde

Wer geht am Freitag mit zur Demo? 

Morgen gehe ich natürlich mit zur großen Demonstration auf dem Münchner Königsplatz.  Ich teile nicht die Meinung, dass wir das Klima „retten“ könnten. Für mich ist Klima/Klimaveränderung viel zu groß ist für uns Menschen, gleichwohl wir als Menschheit im Anthropozän durch unsere Zahl und unser Verhalten einen bisher noch nie dagewesenen Einfluss auf den Zustand der Erde haben. 

Meine Überzeugung ist, dass da ganz andere Kräfte wirken. Und dazu gibt es auch eine These aus dem Human Design Wissen.

Mit anderen gehe ich für den Schutz und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Ich verstehe mich mit als Hüterin unserer Mutter Erde.

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Lust auf Kreativität und Natur.

Die Sonne scheint, es ist warm. Das Radl steht bereit. Heute, wie am Wochenende ein wunderbarer Sonnen-Herbsttag. Mein Hände werden meinen Augen dienen und umgekehrt. Hinschauen und entdecken, erforschen, was da wirklich ist. Bemerken, wie viel ich zeichen-technisch noch nicht kann – und dennoch die Lust nicht verlieren.

Das Skizzenbuch und neue Stifte, neue feine Farben. Lust auf Zeichnen.

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Praxisgruppe GFK

Mein  Einladungstext  für den Neubeginn im Herbst:

Du möchtest einfühlsam und liebevoll sein. Doch manchmal fällst Du aus deiner empathischen Haltung, denn es gibt täglich genug kleine und große herausfordernde Situationen.  Wie gelingt es dennoch, mir selbst und den Menschen in meiner Umgebung einfühlsam und achtsam zu begegnen?

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg (GFK) lässt Dich zunächst einmal verstehen, warum wir alle nicht einfach beschließen können, empathisch, freundlich und friedlich zu sein. Die erste Säule des Rosenberg-Modells ist die Selbstreflexion, die Selbstannahme und Selbstempathie. Erst in einem zweiten Schritt geht es um die Kommunikation nach außen.

An diesen Abenden lernst Du die Prinzipien und die 4 Schritte der GFK anzuwenden. Durch die Empathie der Anderen wirst Du wieder weich, wenn du Dich verhärtet hast. In der achtsamen und geschützten Atmosphäre der Gruppe stärkst Du Deine Selbstachtung und die Kraft zur Weiterentwicklung Deiner kommunikativen Fähigkeiten.  

Konflikte gehören zum Leben. Ein Konflikt ist oft sehr unangenehm, tut weh. Es geht darum, mit den eigenen Gefühlen und Urteilen so umgehen zu lernen, dass ich friedlicher mit mir und meinen Lieben sein kann.

Für die Teilnahme gibt es keine Voraussetzungen. Wer sich dafür interessiert, wird ziemlich sicher schon einmal ein GFK-Buch gelesen oder auf Youtube geschaut haben und Interesse an Achtsamkeit mitbringen.

Am  Mittwoch, 11. September  um 19 Uhr starten wir.

Der eintägige Workshop mit  den Basics der GFK  findet zweimal im Jahr an der Würmtal VHS  statt; im Winter gibt es zusätzlich dort einen Vertiefungstag.

P.S. Innerhalb der GFK-Community duzen wir uns – deshalb auch hier das Du.

Anmeldung und nähere Info:

Anna Haußer – Pädagogin & GFK-Trainerin

Tel. 089 8503087

kontakt@lebenswendezeiten.de

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News & Inspiration August 2019

Das Zitat des Monats und ein Gedicht. „Liebe dich selbst, dann liebt dich das Leben“ 

Die Mutmacherei –  eine Antimobbing-App und ein Bleistift anstelle der Zillionen Plastik-Kugelschreiber Gebrauchsanleitung für dich selbst

Wirkung und Wertschätzung meines Coachings. 

Möchtest du etwas ganz Besonderes und ganz Individuelles schenken?   

Ich glaube, dass wir einen Funken jenen ewigen Lichtes in uns tragen,
das im Grunde des Seins leuchten muss und welches unsere schwachen Sinne 
nur von Ferne ahnen können.
Diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen 
und das Göttliche in uns zu verwirklichen, 
ist unsere Pflicht, ja, der einzige tiefe Sinn unseres Daseins. ~ Johann Wolfgang von Goethe

Wie immer  möchte ich Infos zu Themen des wertschätzenden Miteinanders, zum Entdecken und Entfalten  der eigenen Bestimmung und ein neues Kunstwerk von mir hineingeben.
  
Mutmacherei
Zu meinem Engagement für wertschätzenden Umgang miteinander und unseren Lebensgrundlagen, der Erde: vielleicht magst du die Info über eine App gegen Mobbing in Schule und Büro weitergeben. Sie wurde von Schülern entwickelt und heißt Exclamo = Aufschrei.  Die  Anti-Mobbing-App soll als digitaler Kummerkasten dienen, weil sich „die Leute einfach nicht trauen, Hilfe zu holen“. Die Idee der drei Gründer: ein digitaler Kummerkasten, über den man anonym mit Vertrauenspersonen ins Gespräch kommen kann — am besten mit wenigen Klicks via Smartphone.  

Nachhaltiges Schreibgerät: Ein Stift, der eine Pflanze werden kann. Das Zedernholz, aus dem sie gemacht sind, stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Der Kern besteht aus Ton und Graphit. Jeder Stift ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Damit biete man eine Alternative zu „135 Millionen Plastikkugelschreibern, die jeden Tag auf der Welt produziert werden“.  

Wir haben heute unzählige Möglichkeiten, der Lösung des Rätsels „Ich“ auf die Spur zu kommen.  Die Informationsfülle des Human Design Systems ist heute fast schon so groß wie z.B. die Astrologie oder auch das Enneagramm. Als ich 2002 das  Human Design System kennenlernte, gab es englischsprachige Materialien, v.a. Audios und kaum deutschsprachige,  schriftliche Materialien. Heute  kannst du unglaublich detaillierte Informationen über Dich zu einem günstigen Preis bekommen, z.B. bei einem meiner Lehrer Peter Schöber.  Die Schattenseite ist,  dass dich diese Fülle bereits verwirrt oder geradezu „überflutet“.
Information ist eines, die Motivation zur Ausrichtung auf die eigene Bestimmung eine andere. Wo anfangen? Was genau  wäre jetzt unterstützende für mich…..? Denn sich selbst erkennen ist ein lebenslanger Prozess.

Als ein Projektor mit dem Talent für Korrektur bin ich aus HD-Sicht prädestiniert dafür, zu erkennen „wo der Wurm ist“. Von dort aus oder aus einer Sackgasse heraus gibt es den Weg zurück in die eigene Spur bzw. auf eine neue Entwicklungsstufe.  Klärung und Anschub oder „Geburtshilfe“ sind mögliche Worte für die Art Begleitung, die mein Coaching ausmacht.

Eine Feedback-Stimme der letzten Woche: „Ich bin nach einer sehr angenehmen und nachdenklichen Fahrt gut heimgekommen. Fühle mich leicht und verstanden von dir; jetzt beginnt das Aufarbeiten, Anhören, ab sofort auch das „hineinhören“ in den Bauch  und …ausprobieren. Ich danke Dir sehr für unsere schönen Gespräche,  du hast mir so Vieles klarer aufgezeigt! Auf meine Reise zu mir selber bin ich nun, dank dir, auf einem starken Schiff unterwegs 🙂

Beim zweiten Anhören daheim bin ich so froh, dass du das aufgenommen hast. Unsere Begegnung ist für mich wirklich wertvoll gewesen, denn ich sehe unsere zwei Tage als Zäsur in meiner …sagen wir, alten Lethargie.

In der Nachwirkung liegt meine Konzentration auf das Spüren des Körpers, also die Achtsamkeit  wie ich spüre, auch mit der morgendlichen Sitz-Mediation, es tut einfach gut. Doch es ist auch eine ziemliche Baustelle, um alles präsent zu haben und diese Bewusstwerdung zu erleben, daher in kleinen Schritten eben; ich bin guter Dinge dabei“.  R.B.

Gibt es einen Geburtstag zu feiern? Mit dem  WESENSBUCH – hast du ein ganz besonderes, total individuelles Geschenk.  

Wach auf, räume auf, bleib weich.  Möge Selbstakzeptanz wachsen und in deinem Lebensumfeld  herausfordernde und gleichzeitig dich stärkende Beziehungen sein.    

Mit einem Lächeln wünsche ich Dir weiter einen wundervollen Spätsommer.

Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens.    Und ich freue mich, wenn du meine Informationen weitergibst…………………an Freund*Innen, Kolleg*Innen, an künftige Eltern oder gute Freund*innen. Wir sind einzigartig und brauchen einander, denn wir sind Beziehungswesen. Unterstützen wir uns gegenseitig darin, das aus dem Weg zu räumen und zu heilen, was uns daran hindert aufrichtig, mutig und freundlich zu sein. 
 
 Anna Haußer, Human Design und Dialogkultur.
Telefon 089 8503087, Bergmoserstr.5, 82131 Gauting. 
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Die Künstlerin werden, wie ich gemeint bin.

Seit ich nicht mehr an (m)einem Gymnasium arbeite, habe ich meine künstlerische Seite verstärkt weiterentwickelt.

Dieser Aspekt meines Wesens war immer da und eine Zeit lang konnte ich ihn sogar in der Schule in der Choreografie von Tanzaufführungen, Schatten- und Schwarzlichtheater leben. In einem gemeinsamen kreativen Prozess mit Schüler*innen sind lebendige Bilder entstanden.

Durch intensives Lernen und Üben in diversen workshops bin ich grad dabei, so etwas wie ein individuelles Gesamtkunstwerk zu weben und zu leben: mich wirklich ganz individuell zu zeigen in meiner beratenden Arbeit und meiner Kunst

Die Anwendung wichtiger Prinzipien von Farbe, Bildaufbau u n d Aussage. Das sind Varianten meines Bildes von Verbundenheit, Freundschaft, Vernetzung. work in progres…..

und: jedeR kann den ganz eigenen Ausdruck finden und den Mut aufbringen, sich zu zeigen. In all seiner Herrlichkeit, Schwäche und Niederlage.

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Frech & Gerecht

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben. Bitte mit genießen.

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

Statt in einem der üblich bissigen Twitter-Geschlechtskämpfe auszuarten, mündete dieser Tweet in einem sehr amüsanten Hashtag: #dichterdran – powered by Nadia Brügger (Journalistin und Literaturwissenschaftlerin), Simone Meier (unsere Journalistin und Romanautorin) und Güzin Kar (Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Kolumnistin).

Mit Ironie lässt sich Sexismus am wirkungsvollsten begegnen, haben sich die drei gesagt und damit begonnen, so über Schrifststeller zu schreiben, wie gemeinhin nur Männer über Schriftstellerinnen schreiben.

Und das kam dabei heraus:

«Während die beeindruckende Katja Mann erfolgreich die Fabriken ihres Vaters leitete, kümmerte sich Gatte Thomas liebevoll um die Kinder. Daneben schrieb er Bücher.» #dichterdran

„Botho Strauß zeigt sich auf Autorenbildern gern allein im Wald. Aber gibt es denn keine Frau in seinem Umfeld, die ihm sagen könnte, dass ein einsamer, unrasierter und ungepflegter Typ im Unterholz nicht nachdenklich, sondern creepy wirkt?“

„Richard David Precht pustet sich kapriziös eine kecke Haarsträhne aus dem Gesicht, schlägt grazil die in modischen Satinshorts steckenden schlanken Beine übereinander und beginnt über sein Steckenpferd, die Philosophie, zu sprechen – ein David Garrett der Populärwissenschaft.“

„Auch in der Schule haben die Werke männlicher Autoren wie Goethe, Schiller oder Lessing inzwischen ihren Platz. Übertreiben sollte man es mit ihnen aber nicht, besteht doch die Gefahr, dass Schülerinnen durch solche „Jungsthemen“ vom Lesen abgehalten werden. „

„Anstatt sich auf die ihm vertraute Welt des Mannes zu beschränken, versuchte sich der kleine Kleist an komplexen Frauen wie Penthesilea. Das Scheitern war vorprogrammiert.“

„Immer an ihrer Seite: Lebensgefährte Ernst (Lach doch mal!) trägt das Haar jetzt kürzer – mit der Schriftstellerin und Nobelpreisfavoritin Friederike Mayröcker „

„Peter Bichsels beste Kurzgeschichte ist jene, die er nie geschrieben hat: «Das Fenstertheater» von Ilse Aichinger. Viele Laien ordnen sie fälschlicherweise Bichsel zu, dies sicherlich auch, weil die Geschichte weit unter Aichingers gewohntem Können bleibt. „#dichterdran

Kein Wunder, dass die brillante Ingeborg Bachmann den weinerlichen Max Frisch auf Dauer nicht ertrug.

„Mit humorigen Ideen zog er ins Felde und versuchte, seinem Namen gerecht zu werden, doch Sigmund Freud schaffte es auch mit Eintritt ins Eheleben nicht, sein übellauniges Über-Ich abzustreifen, das seine Phantasie und insbesondere seine Mitmenschen strapazierte. „

„Wie stets im eleganten Dress, sich seiner sinnlichen Ausstrahlung bewusst, sitzt er mir gegenüber: Durs Grünbein, der Robert Redford der deutschen Gegenwartsliteratur, seit Jahrzehnten Verlegerinnen und Kritikerinnen den Kopf verdrehend.“

„Bert Brecht ist der Inbegriff der modernen Muse. Selber kein Genie, sondern eher der fähige Buchhalter gemeinschaftlicher Kreativprozesse, sorgte er früh dafür, im Windschatten seiner Liebhaberinnen wie der grossen Helene Weigel etwas Unsterblichkeit zu erlangen.“

„Der zierliche Tom Wolfe, der in seiner Jugend als Groupie mit Hippiegruppen durch die USA tourte, wurde in späteren Lebensjahren besonders durch seine exzentrischen Outfits bekannt.“ #dichterdran


„Als Ehemann von Marilyn Monroe hatte Arthur Miller keine Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden.“

„Man kann Dan Brown mittlerweile auch lesen, ohne seine Bücher verschämt in Tarncover von Joy Fielding zu schlagen. Man isst ja auch mal einen Big Mac, ohne gleich zu sterben. Es sei denn, man ernährte sich nur davon. „


„Quote hin, Quote her, aber dass ein Adolf Muschg nun meint, in allen wichtigen Debatten mitreden zu müssen, nur weil er Männer für unterrepräsentiert hält, wird seinem Anliegen sicher mehr schaden als nützen.“ #dichterdran


„Sie sehen blendend aus für Ihr Alter, Chapeau! Verraten Sie uns Ihre drei Must-Have-Körperpflege-Produkte, Frank Schätzing?“ #dichterdran


Es ist mir einfach ein Vergnügen, diese kreative Frische zu teilen.


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Ein August-Sonntag im Englischen Garten

Dank den „urban sketchers munich“ war ich informiert über die besondere, für mich auch ein wenig „schräge“ Veranstaltung. Also bin ich am frühen Nachmittag mit Auto und dem Radl hinten drauf nach Schwabing gefahren und von der Uni aus weiter mit dem Fahrrad zum Monopteros. Die beiden Stunden habe ich wirklich genossen. Eine wunderbare, friedliche Atmosphäre im englischen Garten, Volleyballspiele, Menschen in kleinen Gruppen, Paare und Einzelne lesend oder einfach die Sonne genießend. Dann sah ich eine zeitlang von Ferne ca. 50 Menschen in wechselnden Yogapositionen. Der Zeichnen-Anlass waren die Männer und Frauen in Kostümen des „Viktorianischen Frühstücks“. Bald jedoch zog mich die so lebendige, coole, kraftvolle Trommlergruppe auf der anderen Seite mehr an.

Schnell zeichnen, weil sich die Menschen bewegen. Zeichnerisch ist es sowieso immer wieder eine Herausforderung: die Begegnung mit der eigenen Unzulänglichkeit, den Moment zu erfassen und mit ein paar Strichen eine Geste, eine interessante Gestalt aufs Papier zu bringen – und dabei entspannt zu sein. Bei solchen Gelegenheiten schauen ja so einige ungeniert ins Skizzenbuch. Aber indem ich mich traue, lerne ich dazu – wenn ich nix täte, würde ich zwar Fehler vermeiden, aber auch nichts dazulernen.

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NEWS & Inspiration Juli 2019

  1. Das Zitat des Monats. „Tanze Mensch. Lass dich nicht bremsen….
  2. Der Tanz zwischen zwei Bedürfnis-Polen
  3. Erlebst du dich als Mensch, der mit (s)einen höheren Lebenssinn in Kontakt ist?
  4. Dieses Feedback nach einem Coaching nährt wiederum mich. 
  5. Hat deine Krankenkasse die Gewaltfreie Kommunikation in ihrem Präventionsangebot?
  6. Ein Beitrag zum sozialen Frieden: Systemisches Konsensieren.  was ist das denn?
  7. Möchtest du etwas ganz Besonderes und ganz Individuelles schenken? 

“ Tanze,  Mensch. Lass Dich nicht bremsen von träger Selbstgefälligkeit oder ängstlicher Anpassung“.   Evelin Rosenfeld.
 



zu 2: Wir bewegen uns zwischen zwei polaren Bedürfnis“gruppen“:  wir wollen uns zugehörig und damit sicher fühlen; im Gegensatz dazu streben wir auch nach Autonomie, Freiheit und Weiterentwicklung. Wo liegt gerade dein Schwerpunkt,  was bewegt dich gerade?  Nutze den Moment, dem ein wenig nachzuspüren.

 
zu 3:  Wie geht s dir mit der Aussage „JedeR hat ein Wort oder ein paar Zeilen in der großen  Story zu schreiben“?  Es geht um das ganz Individuelle, deinen Lebenssinn. Spürst du ihn, bist du – wenigstens ab und zu im Flow damit? Wir durchlaufen Stufen und in Spiralen entwickeln wir uns empor. Themen wiederholen sich darin. Wir bringen etwas mit, das wir in unterschiedlichen Qualitäten und Frequenzen ausdrücken können. Ich möchte euch einmal wieder auf die  Genekeys aufmerksam machen. Auf Basis des  Human Design System ist  eine großen Synthese aus praktischer Weisheit entstanden, die dir hilft, dich selbst und dein wahres Potenzial besser zu verstehen. Eine kostbare Schatzkarte lädt dich  auf eine Reise der Selbstfindung ein, um den wahren höheren Zweck deines Lebens zu finden. Hol´dir dein hologenetisches Profil – völlig kostenfrei.

zu 4:  
 

Nach einer reichen Coachingstunde kam überraschend  vorgestern dieses Feedback. Vielleicht gibt es auch mal einen richtigen Zeitpunkt, wo ich dir dienlich sein kann.

Zur sozialen Seite der Bedürfnisse:   Fürsorge, Fairness, Rücksichtnahme, Harmonie.
 
5. Die IKK ist die erste Krankenkasse, die ihren Mitgliedern als Präventionsangebot einen Basiskurs in Gewaltfreier Kommunikation anbietet.  Als Lehrerin/Beamtin bin ich durch Beihilfe und Privatversicherung abgesichert. Ich habe nachgefragt: dort gibt es keine Angebote, wie sie die gesetzlichen Krankenkassen anbieten. Als GFK-Trainerin habe ich diesen Premieren-Workshop wirklich genießen können. 14 Frauen aus mittelständischen Betrieben haben in bei der IKK Regensburg an diesem Tag die grundlegenden Prinzipien der Reflexion ihrer Kommunikation und der Selbstfürsorge kennengelernt. Verabschiedet haben sich alle  mit hoch zufriedenem Feedback.  Frag doch mal bei deiner Krankenkasse nach einem solchen Angebot.
 
6. Wir alle haben die gleichen Bedürfnisse – die Strategien zu ihrer Erfüllung machen die Unterschiede und Differenzen aus.  Wenn in einer Gruppe, einem sozialen System Entscheidungen getroffen werden, fallen die Minderheitsstimmen „unter den Tisch“, deren Anliegen werden nicht berücksichtigt. Es gibt Alternativen zur praktizierten – und Trennung erzeugenden – Mehrheitsabstimmung. Durch die GFK habe ich das Systemische Konsensieren kennengelernt.  Und immer wieder wünsche ich mir, dass mehr Menschen davon erfahren, denn Mehrheitsabstimmungen erzeugen Gegnerschaft.  Schau einfach mal hier rein.
 
zu 7: Gibt es einen Geburtstag zu feiern? Oder eine Taufe? Mit dem  LEBENSBUCH oder  WESENSBUCH – hast du ein ganz besonderes, total individuelles Geschenk.

Wach auf, räume auf, bleib weich.  Möge Selbstakzeptanz wachsen und in deinem Lebensumfeld  herausfordernde und gleichzeitig dich stärkende Beziehungen sein.     

Mit einem Lächeln wünsche ich Dir weiter einen wundervollen Sommer.

Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens.

Und ich freue mich, wenn du meine Informationen weitergibst…………………an Freund*Innen, Kolleg*Innen, an künftige Eltern oder gute Freund*innen. Wir sind einzigartig und brauchen einander, denn wir sind Beziehungswesen. Unterstützen wir uns gegenseitig darin, das aus dem Weg zu räumen und zu heilen, was uns daran hindert aufrichtig, mutig und freundlich zu sein. 
 
 

Feedback nach coaching

Diese Sätze aus einer Mail von heute mag ich teilen: „……..noch als Feedback: Ich bin dankbar für deine Tiefe mit der ich in seelische Räume und Bodensätze komme, zu denen ich ohne deine Begleitung keinen Zugang habe. Die praktischen Lösungen sind dabei nicht mein Hauptanliegen, sondern eher, mich und mein Leben fühlen, das, was ich erlebe benennen, fühlen und damit sein zu können.  Das in der Tiefe mich dir offenbaren können gepaart mit deinem aufrichtigen und leidenschaftlichen Interesse daran,  was sich hinter meinen Schichten verbergen könnte sind ein Geschenk für mich, zu dem ich alleine keinen Zugang habe. Indem ich auch in guten Zeiten  in Kontakt bleibe mit dem Teil in mir, der Zugang und Unterstützung braucht, entwickelt sich die Heilung aus meiner eigenen Tiefe und Selbst-Begleitung. Die (Er)Lösung hat wohl weniger mit meinen Umständen zu tun, welche ja doch nur ein Spiegel meines Inneren sind – ich darf selbst ent-decken, denn es möchte ja „meine“ Antwort auf das Leben sein.“ Klaus. J.B.

Das wiederum nährt mich, gibt mir Kraft und Zuversicht, weiter nützlich sein zu können. Wir sind komplexe Wesen, gebaut, gewachsen, entstanden aus Mustern auf den diversen Ebenen von Körper, Seele, Geist, GEIST.

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die natürliche ordnung

„Dance first, think later. Thats the natural Ordner“ Samuel Beckett.

Ja, eine gute Erinnerung. Bewegung und Be-greifen findet vor der mentalen Verarbeitung statt. Ein Baby hat noch kein funktions-fähiges Großhirn – es ist Empfindung und Gefühl. Ein Baby erforscht durch den Körper und begreift so, wer um es herum ist und wie „die drauf sind“.

Heute Abend wieder Contact Impro im Freitänzer München. Vorher: malerisch spielen mit Farben und dazu lernen im CVP . Bald wird auch dieser Kurs zu Ende sein. Erinnern möchte ich mich selbst auch auch an die Kostbarkeit der Genekeys. Heute und in den nächsten Tagen ist dieses Thema aktiv:

Heute Abend wieder Contact Impro im Freitänzer München. Vorher: malerisch spielen mit Farben und dazu lernen im CVP . Bald wird auch dieser Kurs zu Ende sein. Erinnern möchte ich mich selbst auch auch an die Kostbarkeit der Genekeys. Heute und in den nächsten Tagen ist dieses Thema aktiv:

„Der Genekey 56 bewegt sich vom Schatten der Ablenkung zum Siddhi der Trunkenheit und ist der Weg der Bereicherung.

Die Gabe kennt eine große Wahrheit – wahrer Genuss wurzelt in deinem Wesen und nicht im Äußeren. Wenn du anfängst, diese Wahrheit zu verkörpern, wendet sich dein Bewusstsein natürlich nach innen.

Die gleiche Energie, die in der äußeren Welt zu einer Ablenkung geworden wäre, wendet sich nach innen zu deiner eigenen Quelle. Dabei bewirkt sie eine innere Transformation. Im Laufe der Zeit trainiert dich die Gabe von 56 tatsächlich, wie du meditieren kannst. Du magst nicht formell meditieren, aber du trittst in einen Zustand der Meditation ein, in dem sinnliche Wünsche als das gesehen werden, was sie sind – illusorische Versuche der Erfüllung.

Das bedeutet nicht, dass du eine Art Bettelmönch oder Asket wirst, aber es bricht deine Sucht nach Erfüllung in der Außenwelt. Während dies geschieht, wird das Leben, das durch deine Sinne gelebt wird, sehr verfeinert. Du beginnst sogar, deine zusätzlichen Sinne zu entwickeln – die höheren Attribute deiner subtilen Körper jenseits der physischen, emotionalen und mentalen Welt.

Eine der wunderbaren Eigenschaften derjenigen mit dieser Gabe ist, dass sie andere durch das, was sie im Leben gelernt haben, bereichern. Die Fähigkeit, sich bei Bedarf zu disziplinieren, führt dazu, dass du von anderen als potenzielles Vorbild angesehen wirst. Wenn du die Kraft hast, dich selbst zu lieben, sind es andere.
automatisch zu dir hingezogen.“ Richard Rudd

LEBENS-WERT

Mir ist diese Geschichte begegnet – und ich mag sie teilen. So schön diese Idee und die Umsetzung. Und auch Trauer in mir über die so sparsam ausgedrückte Wert-schätzung für mein Engagement, meine innovativen Projekte während meiner Arbeitszeit am Gymnasium. Inzwischen kann ich es selbst wertschätzen.

Zugfahren geht schnell, wenn man Glück, und ist bequem, wenn man einen Platz hat. Selten aber passiert eine Geschichte wie die, die sich in einem ICE zwischen Berlin und Leipzig zugetragen hat. Da betrat eine Frau Anfang 30 mit zwei etwa 10 und zwölf 12 alten Kindern den gut besetzten Speisewagen, am Arm einen großen Korb voller Rosen. Mit freundlicher Stimme fragte sie, ob ihr die Anwesenden einen Moment Aufmerksamkeit schenken würden.

Nein, die Geschichte geht keinesfalls so weiter, wie sie jetzt glauben. Sie sei, sprach die Frau in die Runde, die Tochter des Lokführers. Und ihr Vater habe just in dieser Stunde im Führerstand der Lok seine allerletzte Fahrt, und diese ende in Leipzig. Er habe Zeit seines mehr als 40-jährigen Berufslebens bedauert, dass er nie die Fahrgäste sehen könne, die er tagaus, tagein befördere. Und so habe sie sich gedacht, dass heute eine gute Gelegenheit sei. Und ob sie denn allen Fahrgästen eine Rose aushändigen dürfe, die diese wiederum bei der Ankunft in Leipzig ihrem Vater überreichen würden?

Es war einen Moment still im Speisewagen, erst sah man erstaunte Gesichter, dann viele nickende Köpfe. Es hat jeder eine Rose genommen. Bundeswehr-Soldaten, Manager, Geistliche, Monteure, Laptop-Klapperer, Studenten, Omas und Enkel. Als der Zug in Leipzig einfuhr, war alles anders als sonst, wenn ein Zug ankommt. Besonders auffällig: die Abwesenheit von Hektik. Der sonst so eilig fließende Strom der Reisenden schob sich gemächlich dahin, er tröpfelte nur. Zahllose Menschen bewegten sich auf die Lok zu, vor der sich in kürzester Zeit eine lange Schlange bildete. Und jeder sagte dem nach kurzer Zeit tränenüberströmten Lokführer einen kleinen Spruch ins Gesicht. Schon bald war der Führerstand übersät mit Rosen. Das dreiköpfige Empfangskommando der Bahn, das am Bahnsteig gewartet hatte, um dem Lokführer-Jubilar einen kleinen Strauß zu überreichen, starrte fassungslos auf den Auflauf und heulte wenig später selber mit. Und mehrere Reisende aus Indien und Japan zückten nach wenigen Sekunden des Überlegens die Kameras und hielten drauf, was das Zeug hielt. Kann sein, sie erzählen jetzt zuhause, dass es in Deutschland so wenig Bahnunfälle gibt, weil die Reisenden den Lokführer nach jeder Tour mit Blumen überschütten.“ Birgit Kummer

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