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Empathie und Angst

 

Robert Gonzales ist ein von mir  sehr geschätzter  Trainer der Gewaltfreien Kommunikation. Seine Sicht auf die Angst habe ich auf ein aussagekräftiges Zitat verkürzt.

Es geht um Präsenz.  Empathie ist im Gegensatz zu Sympathie das „Ganz-beim-Anderen-Sein“.  Und diese Qualität ermöglicht etwas. «In der Gegenwart von Empathie wandelt sich erstarrte Angst in verletzliche Angst. Es ist immer noch Angst, aber sie wird weich, und es  gibt Bewegung und mehr Energie.»(Robert   Gonzales)

Zusätzlich zum Wissen über die heilsame Wirkung von Empathie hilft auch das Verstehen von Ängsten. Aus Humandesign-Sicht wird Angst differenziert betrachtet. Unsere  Körperintelligenz ist eine evolutionär unglaublich verfeinerte – und uns nicht bewusste Intelligenz.  Als Körperbewusstheit im Moment sorgt sie für das Überleben und Gesundbleiben – durch Wahrnehmungsfähigkeiten und  Ängste.  Im Laufe der Jahrmillionen und Jahrtausende hat sich eine neue Bewusstheit entwickelt, unsere mentale Bewusstheit – mit mentalen Ängsten. Unsere letzte und sich noch in Entwicklung befindliche Intelligenz ist die emotionale Intelligenz mit emotionalen Ängsten, die sich als Nervosität zeigen.   

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Empathie verwandelt.

Empathie verwandelt und heilt. 

 

 

Und mich berührt zudem die Freude an meiner Kreativität, meiner Weiterentwicklung. Ich bin dankbar, dass ich für meine Lust am Lernen, Inspiration und Austausch die Zeit und auch die finanziellen Mittel habe.

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Präsenz

 

Meine Wertschätzung für den GFK-Lehrer Robert Gonzales.  Meine Ausrichtung auf Empathie. Marshall Rosenberg setzt Empathie und Präsenz gleich. Die Qualität, einfach beim Anderen zu sein. Nichts tun müssen. Kein Vergleichen. Kein Bezugnehmen aufs Eigene.

Ich habe Robert noch nicht persönlich kennengelernt, aber schon vor Jahren seine Teachings und Workshops gehört. Damals, als es noch CD-Sammlungen mit 24 CD ´ s zu kaufen gab.

Präsenz

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Rückblick in Zeichnungen N° 9.

Zeichnen holt Erinnerungen hoch.

Gestern hat mich in einer Art Nachklang die Wut und Traurigkeit gepackt, die so oft fehlt, wenn ich in den Empathie-Sessions auf meine Glaubenssätze stoße.  Wie sehr ich – und nicht nur ich –  klein gemacht wurde durch die gelernte Überzeugung, ich sei sündig und schlecht.  Dann ist da viel mehr die Scham, die Angst und der Schmerz fühlbar.

Die vom Wind zerzauste Anni auf dem Schulhof zeugt ein bisschen von der inneren Kraft und Verspieltheit.

Wie gefährlich das Denken: wie hätte mein Leben anders ausgesehen ohne diese inneren Überzeugungen. Wie, wenn liebevolles Interesse da gewesen wäre, welches Wesen möchte sich da entfalten?  

Besser ist die konkrete Verbindung mit der Schönheit der Bedürfnisse. Dank an Robert Gonzales, den Beauty of Needs. Mein letztes nachgenährtes Bedürfnis war www: warmes, wohlwollendes Willkommensein.  Wenn ich in meiner Bedürfnismeditation dort wieder eintauche, werde ich weiter, entspannter, größer.

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News & Inspiration Juli 2016

Dear  ………………………  *

Heute gibt s folgende Themen in Schrift und Bildern.1. Empathie und Herzöffnung auf Körperebene.
2. Gehorsam als Gefahr für die Demokratie?
3. Gewalt-bewusst sein und  gewaltfrei handeln.
4. Gemeinsamkeiten genießen.
5. Gelebter und verkörperter  „Lebenszweck“.

1. Weißt du, wie sich Empathie anfühlt? Du hast es sicher schon einmal erlebt. Mitgefühl.  Nicht Mitleid. Magst  du dich jetzt –  ja jetzt für einen kurzen Moment –  körperlich damit verbinden?  Wie fühlt es sich an? Ein Ausatmen? Ein Entspannen? Wo empfindest du vielleicht eine Wärme und Weichheit?
Selbstmitgefühl  oder Selbstmitleid? Es gibt in unserer Kultur beide Extreme: in unterschiedlichem Ausmaß kommen wir aus einer Kultur der Strenge und Lieblosigkeit mit sich selbst – zumindest meine Generation –  oder der Überfürsorglichkeit. Das eine ist die große Strenge und Härte des inneren Antreibers, das Andere  das Selbstmitleid. Selbstempathie praktizieren ist wie ein  Heimkommen zu sich selbst. Wenn du die die liebevolle Stimme an deiner Seite  haben möchtest, die dich versteht, tröstet  und ermutigt, solltest du dir Zeit nehmen. Und es braucht auch die Selbstdisziplin, nicht mental über schmerzliche Ereignisse hinwegzugehen, sich selbst beschwichtigen.  Wir sind eine Verkörperung. Es geht um den Zusammenklang von Kopf, Herz und Hand. Es geht um  Empfinden und Fühlen,  um das Wohlfühlen. Lernen wir selbst fürsorglich und mütterlich zu sich zu  sein und entsprechend zu handeln.
Empathie und Herzöffnung   Ich möchte immer auch  Möglichkeiten einbeziehen, wie wir auf Körperebene unser Herz öffnen können. Safi  Nidiaye habe ich selbst schon erlebt. Ihr Angebot der Körperzentrierten Herzarbeit ist sicher eine Möglichkeit für sich allein –  neben der von mir so geschätzten Übungsabende im Kommunikations-Atelier gemeinsam mit anderen Menschen. Meine Herbstangebote fasse ich im Augustnewsletter zusammen.Da im Kommunikations-Atelier in Gauting Sommerpause ist, möchte ich hier auf die GFK-Familienfreizeit in Wartaweil hinweisen.

2.  Gehorsam gefährdet die Demokratie.

Arno Gruen, der  im letzten Jahr verstorbene  über 90 Jahre gewordene Psychoanalytiker und Buchautor und Harald Welzer, ein dagegen junger 58jähriger Sozialpsychologe inspirieren mich gerade sehr.
Gruens Bücher und Vorträge umfassen die Themen der  „zerstörerischen Dynamik des Gehorsams“, der Autoritätshörigkeit bis zum  „Wahnsinn der Normalität“.  Die auf abstraktem Denken beruhende gesellschaftliche Normalität entfremdet uns dem Leben, verneint und verleugnet unser grundlegendes empathisches Bewusstsein. Diese  Normalität führt nach seinem Verständnis zu Isolation, Selbstentfremdung und einer zerstörerischen Geisteshaltung. Allein das Reinhören in seine Vorträge lohnt sich.  Eines von Harald Welzer s Büchern heißt  „Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand“. Es ergänzt Arno Gruen mit aktuellen, ganz konkreten gesellschaftspolitischen  Erfordernissen und passt zur 3. Säule der Gewaltfreien Kommunikation. Dabei geht darum, die strukturelle Gewalt von materiellen, institutionellen und mentalen Infrastrukturen in lebensdienliche zu verwandeln. Hier könntet ihr ein Gespräch mit ihm und R.D. Precht hören.

3. Gewaltbewusst denken und gewaltfrei handeln

ist in unserer dominatorischen Zivilisation ein langfristiges „Unternehmen“.  Wir müssen beim Denken beginnen. Deshalb ein  Marshall Rosenberg-Zitat:  „Ärger ist ein wunderbarer Hinweis, er ist ein Wecker.

Sobald ich ärgerlich werde, weiß ich, dass ich den andern nicht richtig gehört habe. Die Ursache meines Ärgers sind meine Gedanken: Statt, dass ich mich mit dem verbinde, was in dem andern vorgeht, bin ich oben in meinem Kopf und urteile, dass er irgendetwas falsch gemacht hat. Gewalt kommt von dem Glauben, dass andere Menschen unsere Schmerzen verursachen und dafür Strafe verdienen“.  Und nun die Frage: ja, was verursachen nun meine Schmerzen, meine Trauer und meine Angst? Die Antwort darauf ist der Kern der Gewaltfreien Kommunikation. Wo beginnt Gewalt? was ist Gewalt? was sind meine „Lieblings-Feindbilder“?

4. Wortlose Gemeinsamkeiten genießen.

Sich miteinander ganz lebendig fühlen – im Miteinander-Tun. Kennst du das Vergnügen, mit einem Menschen, den du magst in einem Raum zu sitzen und beide „wurschteln“ an etwas herum? Ich liebe gemeinsames Tun in Stille oder bei leiser Musik – egal ob zeichnend, strickend oder was auch immer mit den Händen. Das Bild ist auf mehrfache Weise gemeinsam entstanden.

5.  Wir alle streben nach einer umfassenderen Erfüllung.

Wir alle wollen uns verwirklichen und unser volles Potenzial ausschöpfen“. Wie stehst du zu dem Satz?  Wir können das hier nur, wenn wir – wie hier in dem Luxus der westlichen Demokratien – die Grundbedürfnisse erfüllt sind. Immer wieder gebe ich gern ein HumandesignReading, um Menschen dabei zu unterstützen, ihren Lebenssinn/-zweck zu finden und leichter zu verkörpern.

Mögen wir alle die Sommertage genießen und durch die Polaritäten und Widersprüche des Lebens sehr lebendig und ganz wach werden.

Anna Haußer, Humandesign integral –  Vollblutlehrerin aus Berufung + integraler Coach. Telefon 089 8503087, Bergmoserstr.5, 82131 Gauting.  www.lebenswendezeiten.de  und    wwww.kommunikations-atelier.de,
Es gibt ein neues Bilder_Buchprojekt:  http://www.lebenswendezeiten.de/wordpressBLOG/   oder über Facebook https://www.facebook.com/HausserA

Weißt du, wie sich Empathie anfühlt?

Weißt du, wie sich Empathie anfühlt?

Du hast es sicher schon einmal erlebt. Mitgefühl.  Nicht Mitleid.

Kannst du dich jetzt –  ja jetzt für einen kurzen Moment –  körperlich damit verbinden?  Wie fühlt es sich an? Ein Ausatmen? Ein Entspannen? Wo empfindest du vielleicht eine Wärme und Weichheit?

Selbstmitgefühl  oder Selbstmitleid?

Es gibt in unserer Kultur beide Extreme: in unterschiedlichem Ausmaß kommen wir aus einer Kultur der Strenge und Lieblosigkeit mit sich selbst – zumindest meine Generation –  oder der Überfürsorglichkeit.

Das eine ist die große Strenge und Härte des inneren Antreibers, das Andere  das Selbstmitleid. Selbstempathie praktizieren ist wie ein  Heimkommen zu sich selbst.

Wenn du die die liebevolle Stimme an deiner Seite  haben möchtest, die dich versteht, tröstet   und ermutigt, solltest du dir Zeit nehmen. Und es braucht auch die Selbstdisziplin, nicht mental über schmerzliche Ereignisse hinwegzugehen.  Es geht um das Empfinden und Fühlen.

Wir sind keine Schöpfung – wir sind eine Verkörperung. Es geht um die Einheit von Kopf, Herz und Hand, das zuhause sein im Körper und selbst fürsorglich und mütterlich zu sich zu  sein und entsprechend zu handeln.

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Empathie in der Politik

Empathie in der Politik.

Eine schönere Welt, die unser Herz kenn, ist möglich. C.Eisenstein. “  Dazu brauchen wir einen Kulturwandel. Mein Beitrag dazu ist die Haltung und Praxis der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg selbst zu kultivieren und es auch als Lehrerin/Begleiterin an andere weiterzugeben. Engagiert, begeistert. ideenreich, enthusiastisch – und dann immer auch wieder frustriert, müde, resigniert.  Die Brücke ist Empathie, Wertschätzung und Liebe zum Leben. Liebe zu uns selbst. Liebe zu unseren Mitmenschen. Wertschätzung von Konflikten und Konfliktfähigkeit.  Was es noch braucht ist Mitverantwortung, ein unterstützendes Netzwerk, Freunde, Freundinnen.  Von daher habe ich auch den Link über eine Einigung auf friedliche Verfahren in der Politik:

Die Bell Principles sind eine Art Verhaltenskodex, dem sich viele partei-unabhängige Kandidaten oder gewählte Vertreter in Großbritannien unterwerfen. Die Website unterstützt die Unabhängigen zudem beratend: http://www.independentnetwork.org.uk/about-us/bell-principles

Nichts, nichts wird erreicht, es sei denn,  Millionen von Menschen sind in den politischen Prozess eingebunden. Bernie Sanders/sinngemäss übersetzt. 

Hier eine der Webseiten bezüglich Frome, einer Stadt in England, deren 17 Stadtratssitze von gut organisierten partei-unabhängigen Bürgern „erobert“ wurde. Peter hat eine Art Anleitung geschrieben, was es bedurfte und bedarf, so etwas zu erreichen: http://www.flatpackdemocracy.co.uk/about/

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Grenzen

 

Grenzen

Außer den Versen von „Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben…….“ habe ich Rumi (persischer Dichter 1207-1273) durch den  von Marshall Rosenberg oft zitierten Satz „Jenseits von von Richtig und Falsch gibt es einen Ort, treffen wir uns dort“  kennengelernt.

Ja, die Sehnsucht nach Harmonie ist tief in uns eingebettet.  Gleichzeitig ist da die Vielfalt  als ein Grundelement der Evolution. Sie macht unser Leben abwechslungsreich und interessant, manchmal auch kompliziert und konfliktreich. Gerade auch in der Kommunikation. 

Kein Richtig & falsch – gibt es das in einer dualen Welt?

Leben und Lebendigkeit ist für mich das Richtige. Vergänglichkeit JA, sie ist Teil des Lebens. Zerstörung und Gewalt NEIN, das ist für mich das Falsche.

das große JA

JA, zuerst die Lebens-Werte, die Ausrichtung, die Vision. Die Entscheidung für das Lebendige. Die Entscheidung für Wachstum, Reife durch Erweiterung und Vielfalt der Perspektiven.

Dann NEIN: die Kunst, nein zu sagen. Meine Grenzen kennen und anerkennen.  Deine Grenzen erfahren und respektieren.

das deutliche NEIN

Nur wo Grenzen sind, ist Kontakt möglich. nur wo es Grenzen gibt, kann Empathie sein. Der empathische Umgang mit der eigenen Person die Voraussetzung ist dafür, Empathie für andere aufbringen zu können.

Um klar JA sagen zu können, müssen wir uns auch hin und wieder ein klares NEIN gestatten.

NEIN zu Dingen, die uns nicht gut tun.

NEIN zu Lügen und faulen Kompromissen.

Wo in deinem Leben ist es Zeit, ruhig und konsequent NEIN zu sagen?

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Gemeinsam Staunen

Gemeinsam Staunen

Geteilte Freude ist doppelte Freude. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Empathie ist der Schlüssel. In die gleiche Richtung schauen, eine ähnliche Ausrichtung haben – all das ist der Kleber, der Menschen zusammen hält. Wenn dann auch noch genug Raum für Autonomie und verantwortungsvolle Freiheit ist, dann wird es eine glückliche Erfahrung. Egal, wie lange sie dauert.  Denn erfüllte Grundbedürfnisse machen satt und glücklich. Damit keine Langeweile aufkommt, muss noch das Bedürfnis nach Abwechslung erfüllt werden. Es geht um Staunen, staunen, dass sich bestimmte Menschen bei Milliarden Erdenbewohnern auf ihrem Lebensweg treffen und noch mehr Staunen und Dankbarkeit, wenn Verstehen, Verbundenheit und gemeinsames Wachstum geschieht.

Zu alldem kann die grundlegende Fähigkeit der Kommunikationskunst eine Menge beitragen. Kreatives Lernen und Üben mit allen Sinnen im Kommunikations-Atelier.

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Empathie-Atelier 2

Empathie-Atelier 2

Bei Frust, Ärger, Wut, Enttäuschung…..erleben wir in unserer Kultur meist „Empathie-Lücken“.   Wir bekommen gut gemeinten Rat oder die eigene Frust-Geschichte des Gegenübers zu hören. Dabei bräuchten wir warmes und echtes Einfühlen, wirkliches Mitgefühl! Wer einmal Empathie bekommen, will das immer wieder. 

Durch die telefonische Tankstelle für Empathie, auch Giraffen-Hotline genannt,  habe ich eine feine Methode kennengelernt, wie ich die Empathie-Lücken auffüllen kann.  Ich  telefoniere mit einer GFK-Freundin, weil die weiß, wie gut sich wirkliche Empathie anfühlt.  Ich frage vorher natürlich, ob sie sich gerade kraftvoll fühlt, mich hören und mir beistehen kann. Weil sie selbst emotional nicht betroffen ist, kann sie mir viel leichter empathisch zuhören und mir helfen, mich mit meinem unerfüllten Bedürfnis zu verbinden.

Unterwegs sein mit gewaltfreier Kommunikation.

Persönlich im Empathie-Atelier oder virtuell per Telefon oder Skype.

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Empathie Atelier 1

Empathie Atelier 1

Alles, wirklich alles, worin man besser werden will braucht Übung. Deswegen gibt es GFK-Übungsgruppen. Inspiriert von einer Freundin nenne ich meine Gruppe hier in Gauting Empathie-Atelier. Denn darum geht es:

Empathie sich selbst schenken und „High Quality-Empathie“ bekommen. Denn bis auf ein paar „Naturgiraffen“ oder Menschen, die in einem einfühlsamen Elternhaus aufwachsen durften, müssen wir diese naturgegebene Fähigkeit wieder aufwecken und kultivieren. In den Zeiten zwischen den Übungsgruppen ist „Giraffenhotline“ angesagt – als eine Übungsmöglichkeit zum Geben und Empfangen.

Forschungen haben gezeigt, dass der Mensch nicht des Menschen Wolf ist, sondern Empathie und Altruismus in uns angelegt ist.

In der Mediathek von ARTE gibt es den Film “ Die Revolution der Selbstlosen, the altruistic revolution“

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Und jene Menschen, denen es sichtlich nicht gut geht, haben Empathie am nötigsten. Vor meiner GFK-Zeit habe mich oft so gefühlt, war bockig, beleidigt, gekränkt und hätte dringend Zuwendung gebraucht. Die GFK unterstützt uns dabei, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und konkrete Bitten zu formulieren.

Ich freue mich total über den neuen Namen. Empathie-Atelier.

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Depressionen und Asthma

Depressionen und Asthma

Heute habe ich gelernt, dass die Differenzierung von Mitgefühl in „Idiot-Mitgefühl“  und  „bewusstes Mitgefühl“ auf Gurdijeff  zurückgeht. Bisher kannte ich Unterscheidungen  wie weibliches/männliches Mitgefühl  bzw. Idiot-Mitgefühl von Ken Wilber.

Dass Einfühlen wirklich nicht leicht ist, soll das Bild zeigen. Rationalisieren, Ratschläge,  Beschwichtigen  ist billig zu haben.

zwei Frauen auf der Bank 2

Jede/jeder kennt seelische, geistige oder körperliche Schmerzen. Wir haben Spiegelneuronen, wehren aber oft das Geflutet-werden negativer Gefühle ab. Die eigenen Schmerzen kennen wir halt  am besten. Jemand, der Asthma hat, glaubt möglicherweise, dass es mit Depressionen viel leichter wäre. Jemand mit Depressionen sehnt sich nach einer körperlichen Erkrankung.  Dafür Mitgefühl und Anteilnahme zu bekommen ist viel leichter.

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Guter Rat ?

Guter Rat ?

In den Tiefen des Internets fand ich: „Jeder Umweg erweitert den Horizont!  Ich habe den Umweg des Hausarztes gewählt. Dort habe ich ganz provokativen und billigen Rat bekommen:

Tief in Angst und Panik: „Könnten Sie mir Schlafmittel verschreiben. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als tot zu sein. Wie kann ich mich umbringen?“

Das habe ich nicht gehört – Sie wissen, sonst muss ich die Polizei anrufen.

Aber ich kann so nicht mehr leben!

„Sie brauchen gar keine Medikamente. Es gibt die Methode Barschel  –  oder fahren Sie doch gleich nach Syrien und lassen sich erschießen“.

Paradoxe Intervention? –  Keine Ahnung? – kein Einfühlungsvermögen? – eigene Hilflosigkeit? Mangelndes Wissen über Depression?

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