Pioneers of Change – Wohnzimmergespräch

Yeah, dieses Jahr sind wir mehr! Gestern habe ich für 6 Gäste mein Wohnzimmer als Raum für gute Gespräche und Vernetzung zur Verfügung gestellt.

Zur Einstimmung habe ich in Joana Macy s Büchern geblättert und für unseren Abend folgenden Text gewählt:

„Was ist Hoffnung durch Handeln?

Ganz gleich, in welche Situation wir geraten: wir können wählen, wie wir darauf reagieren. Angesichts überwältigender Herausforderungen haben wir vielleicht das Gefühl, unser Handeln zähle nicht viel. Aber wie wir reagieren und wie zuversichtlich wir sind, dass unser Beitrag auch Gewicht hat, hängt davon ab, was wir uns unter Hoffnung vorstellen.

Das Wort „Hoffnung“ hat zwei verschiedene Bedeutungen. Bei der ersten bauen wir darauf, dass ein von uns begehrtes Ergebnis mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt. Wenn wir diese Art von Hoffnung brauchen, ehe wir uns zum Handeln aufraffen, blockiert das unsere Reaktion überall dort, wo wir unsere Chancen als nicht sehr groß einschätzen.

Die zweite Bedeutung hat mit dem Wünschen zu tun. Diese Art von Hoffnung – das Wissen, worauf wir hoffen und was wir gerne hätten – bringt uns auf den Weg. Der eigentliche Unterschied liegt aber darin, wie wir mit dieser Hoffnung umgehen. Passive Hoffnung wartet darauf, dass äußere Wirkkräfte das herbeiführen, was wir uns wünschen. Hoffnung durch Handeln bedeutet, dass wir uns aktiv daran beteiligen, das herbeizuführen, was wir erhoffen.

Hoffnung durch Handel ist eine Praxis . Wie TaiChi oder Gartenarbeit ist sie eher ein Tun als etwas, was wir haben. Sie besteht in einem Prozess, den wir auf jede Situation anwenden können, und umfasst drei Hauptschritte. Als Erstes verschaffen wir uns ein klares Bild von der Wirklichkeit, als Zweites identifizieren wir die Richtung, die wir verwirklicht sehen möchten, und als Drittes unternehmen wir Schritte, die uns selbst oder unsere Situation in der erhofften Richtung voranbringen.

Da Hoffnung durch Handeln uns keinen Optimismus abverlangt, können wir sie sogar dort anwenden, wo wir keine Hoffnung mehr sehen. Der leitende Impetus ist unsere Absicht; wir wählen, was wir herbeiführen, wofür wir uns einsetzen oder was wir ausdrücken wollen. Statt erst einmal unsere Erfolgschancen abzuwägen und nur dann aktiv zu werden, wenn wir hoffnungsvoll sind, konzentrieren wir uns auf unsere Absicht und lassen uns von ihr führen“. (aus Joana Macy& Chris Johnstone, Hoffnung durch Handeln)

Und das Feedback nährt mich:

…..Ich empfand, es war eine wunderbare Runde, wo wir in alter Kreiskultur uns austauschen und begegnen konnten.

Und Du, liebe Anna, hieltst mit Klarheit und Deiner sanften und offenen Art den Raum dazu. Es war ein bereichernder Abend für mich, danke.

Liebe Anna,

Herzlichen Dank für den schönen Text von Joana Macy und vor allem für Deine Einladung und wie Du uns durch den gestrigen Abend geführt hast.
Es war ein sehr berührender und bewegender Abend der einiges an Anregungen gebracht hat. Vor allem zeigte sich wie wichtig es ist, einander achtsam wahr und ernst zu nehmen, das 
auszusprechen was einen gerade bewegt und darauf vertrauen zu können, dass die Prozesse die gerade anstehen weiter geführt werden. Der Ulmentanz rundete diesen Abend sehr schön ab. M.


Liebe Anna, Ihr Lieben, herzlichen Dank für den gestrigen Abend und Dein Engagement, Anna. Ich fand es sehr berührend gestern Abend

und nächstes Mal werden wir singen! „Singe bis deine Seele Flügel bekommt……“

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News & inspirationen März 2019

1. 4 Worte als das Zitat des Monats: Another World is possible.
2. Pioneers of Change. Der große Wandel
3. Zum Internationalen Weltfrauentag ein vielleicht provozierender Artikel
4. Gewaltfreie Kommunikation – Übungsnotwendigkeit und -gelegenheit.
5. Sich selbst zu kennen ist der Beginn aller Weisheit.  

 

1. Der ganze Satz ist von Arundhati Roy:  „Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist auf dem Weg. An einem ruhigen Tag höre ich sie atmen.“

2. Heute Abend gibt es beim Pioneers of Changesummit wieder für 48 Stunden drei neue Interviewpartner. Einer davon ist Franz Rohrmoser,  Agrarrebell und Verfechter einer solidarisch organisierten Landwirtschaft. Hört hinein und  lasst euch anstecken, ermutigen und inspirieren. Es ist unsere Welt.  Vielleicht kennst du auch aus deinem Leben, was die  Pionier*innen des Summits immer wieder erzählen …Nämlich: Es ist nicht immer angenehm, neue Wege zu beschreiten. Wenn wir etwas starten, was wirklich neu ist, dann sind wir oft mit Kritik konfrontiert – und auch mit Dingen, die schief gehe Franz Rohrmoser sagt heute z.B. in seinem Interview „wir müssen uns hinaufscheitern“.  Und das lässt sich erweitern: hinauf-fragen, empor-irren……

Melde dich hier an und nutze diese Tage bis zum 17. März, dich von diesen Menschen inspirieren und stärken zu lassen. 
Denn wir leben in Zeiten der Veränderungen, dessen Spaltungen uns über die Medien zunehmend bewusst werden:

  • Der ökologische Wandel, den wir über Aktionen wie das Volksbegehren Artenvielfalt oder Greta Thunberg und die Bewegung #Fridaysforfuture erleben.
  • Der soziale Wandel, den wir über die zunehmenden Flüchtlingsströme, soziale Bewegungen wie die Gelben Westen in Frankreich, der Aufstehen Bewegung in Deutschland sehen oder die Diskussionen zum Bedingungslosen Grundeinkommen, die mit der Digitalisierung einhergehen.
  • Der spirituelle Wandel, den wir über die Zunahme an Psychosomatischen Erkrankungen, die Spaltung zwischen religiösen Traditionen gegenüber ganzheitlichem Bewusstsein oder der US Präsidentschaftskandidatur 2020 durch die spirituelle Bewusstseinslehrerin Marianne Williamson erleben.

Veränderungen zu erfassen ist eine echte Herausforderung – nicht nur beim Zeichnen.   Am    Samstag beim Aktzeichnen zweier Butoh-Tänzerinnen, die sich gottseidank in gefühlter Zeitlupe  bewegten. 

3.  Warum es gerecht ist, Männern Privilegien abzunehmen – ein herausfordernder Text eines Mannes über dien Teufelskreis der Lücken.

4. Die GFK ist zuerst einmal ein Werkzeug der Selbstreflexion. Wie bekommen wir den Spagat hin, sowohl mitfühlend sein zu wollen als sich auch zu erlauben, niemals perfekt zu sein.  “ Mitgefühl liegt in unserer Fähigkeit, ohne Meinung präsent zu sein.“-Marshall Rosenberg. Am Mittwoch,  13.März ist wieder eine Möglichkeit, in der Gruppe Empathie und Akzeptanz zu erleben. Bitte eine Mail an mich, wenn du kommen magst. 

5. Aristoteles wird der Satz zugeschrieben: „Sich selbst zu kennen ist der Beginn aller Weisheit“. Was ist die Gemeinsamkeit eines Schneekristalls und eines Fingerabdrucks?  Die Einzigartigkeit. Es gibt keine Duplikate. Auch du kommst nicht als unbeschriebenes Blatt auf diese Welt. Herausfinden, was dich ausmacht, was dich beschränkt und wo deine Möglichkeiten der Entfaltung und Autonomie liegen beschreibt diesen Weg der Selbsterkenntnis. Dazu gibt das Human Design kostbare Fingerzeige. 

LEBENSBUCH. Das ganz individuelle Geschenk in deinen Händen. Du kannst es bei mir für die kleinen Menschen Deines Lebensumfeldes in Auftrag geben oder für einen Menschen, der gerade in einer Lebenswendezeit „hängt“. Wir kooperieren, um es ganz persönlich zu machen.
Das dritte ist WESENSBUCH. Alle drei enthalten die Essenz aus allem, was ich bisher gelernt und erfahren habe.  Es ist für mich Teil meiner LebensaufGabe.  Das WESENSBUCH entsteht langsam bei Dir,  im Lauf von Wochen – du kannst es dir selbst schenken.

Wach auf, räume auf, bleib weich.  Möge Selbstakzeptanz wachsen und in deinem Lebensumfeld  herausfordernde und gleichzeitig nährende  Beziehungen sein.     

Ein Lächeln von

 Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens.  Und ich freue mich, wenn du meine Informationen weitergibst…………………an Freund*Innen, Kolleg*Innen, an künftige Eltern oder gute Freund*innen. Wir sind einzigartig und brauchen einander, denn wir sind Beziehungswesen. Unterstützen wir uns gegenseitig darin, das aus dem Weg zu räumen und zu heilen, was uns daran hindert aufrichtig, mutig und freundlich zu sein. 

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Internationaler WeltfrauenTag.

Ich habe mir gerade diesen Film angeschaut. Gehen wir gemeinsam, schließen wir uns in Frauenkreisen zusammen. Wir sind die Frauen dieser Erde. Wir tauschen uns aus, stärken uns wechselseitig. Wir stehen zusammen, Mütter, Töchter, Schwestern aus jeder Tradition. Zusammen heilen wir uns und die Erde. Wir stehen auf. Wir laden die Männer ein, sich uns anzuschließen.

„Nirgendwo auf der Welt sind Frauen und Männer heute gleichberechtigt. Und das ist eine Tatsache. Schauen Sie sich nur an, wer das Geld besitzt und wer die Machthaber sind. Noch heute haben wir einen langen Weg zur Gleichstellung. Und das müssen wir anerkennen.

Je mehr ich über die Klimakrise lerne, desto mehr weiß ich, wie wichtig der Feminismus ist. Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Männer im Durchschnitt mehr emittieren als Frauen. Und dass Frauen diejenigen sind, die von der Klimakrise am meisten betroffen sein werden.
Wir können nicht in einer nachhaltigen Welt leben, wenn nicht alle Geschlechter und Menschen gleich behandelt werden.“ Greta Thunberg

Pioneers of Change Summit

„Wir sind viele“ ist ein Motto. Momentan sind es 14tausend Menschen, die sich angemeldet haben – ich hoffe, es werden noch viel mehr. Ein Feuerwerk von kraftvollen Beispielen und Inspirationen liegt vor uns. Ich bin dankbar, dass es das gibt, dass ich informiert werde und informieren darf über das, was es an Wandel und an Changemakern bereits gibt.

Der dritte Pioneers of Change Online Summit startet heute Abend, am Donnerstag 7. März und verspricht interessante Interview Partner aus den Bereichen Systemwandel/Aktionen, Innerer Wandel/Potenzialentfaltung, Social Entrepreneurship und Junge PionierInnen an. Pioneers of Change bietet eine kostenfreie Teilnahme vom 7.-17. März mit inspirierenden Interviewpartnern wie Jane Goodall, Christian Felber, Michael Bohmeyer (BGE) oder Felix Finkbeiner (Plant for the Planet).

Was für mich heute wichtig zu sagen ist: morgen, am Internationalen Frauentag sind drei starke Frauen die Gesprächspartnerinnen.

Pioneers of change summit

Gestern habe ich mit einer Nachbarin gemeinsam den Film AWAKE2PARADISE angeschaut. Alle wichtigen Erkenntnisse zum Erwachen sind in dem Film enthalten, alle derzeit bedeutsamen Menschen kommen zu Wort: Bruce Lipton, Nassim Haramein, Rüdiger Dahlke, Veit Lindau und ……

„Ein Reiseführer ins Erwachen

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir in einer Art Winterschlaf. Wir funktionieren zwar, aber sind getrennt von der Quelle unseres Seins. „

Ja, ich engagiere mich mit, höre mir die neuen Interviews beim Pioneersofchange Summit an, bin regionale Gastgeberin und vernetze mich mit anderen Gastgebern hier.

Und ich engagiere mich noch viel mehr beim Thema „zu sich selbst erwachen“.
Seit 2005 wirke ich in meiner Berufung daran, Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu unterstützen und ihnen Begleiterin zu sein auf dem Weg zu sich selbst.

Die Information des Human Designs ermöglicht ein so erstaunliches Tieftauchen – nicht nur beim Wissen und Erkennen, sondern auch beim Wiederverbinden des Körpers mit seinem angeborenen Navigationssystem.

Der momentane wissenschaftliche Erkenntnisstand ist, dass wir nur mit 5 % durch unser Leben mit unserem Bewusstsein steuern – zu 95 % unseres Lebens werden wir durch unser Unbewusstes gesteuert. Das sind unsere angeborenen individuellen Vor-Einstellungen, die frühe Konditionierung in Familie und Kultur und all die Gewohnheiten, die wir uns angeeignet haben.


Entdecke unglaublich genaue Wahrheiten über dich und deinen Lebenszweck. Konditionierung gehört immer dazu – das können wir nicht verhindern. Aber du kannst verhindern, dass du wie alle anderen wirst.

Im Wesensbuch sind alle grundlegenden und wesentlichen Informationen einer individuellen Körpergrafik enthalten.

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Impulse & inspiration

1. Zitate des Monats: „Katastrophenszenarien hatten ihre Funktion – jetzt ist es Zeit für positive Zukunftsbilder und Visionen.“ (pioneers) und „…..wir müssen es sagen, wie es ist“ Greta Thunberg 
2. Pioneers of Change. Für den Wandel wirst Du gebraucht.
3. Ernährung. Deutschland isst vegan.
5. Auch du bist kreativ!
6. Meine drei „Kinder“: WESENSBUCH und die LEBENSBÜCHER 1 und 2  

1. Angst weckt auf. Angst mobilisiert. Angst macht uns intelligent. Angst lähmt – wir brauchen also beides:  Wahrheit und Vision. 

2. Wir leben in einer extrem herausfordernden Zeit.  Den Pioneers of Changesummit gibt es seit 2017. Auch dieses Mal wird diese Aktion vom Österreichischen Bundespräsidenten in einer Rede be- und gestärkt. Auf die Interviews freue ich mich sehr – besonders auf Miki Kashtan, die Internationale Koryphäe der „Gewaltfreien Kommunikation“, auf Jane Goodall, Christian Felber und .Muhammad Yunus, den Friedensnobelpreisträger.  Die erste Säule der Gewaltfreien Kommunikation ist Persönlichkeitswachstum, die dritte Säule der GFK ist der soziale Wandel und ich gehe für beide: Der Summit unterstützt Visionen und Systemveränderung,  inneren Wandel und Potentialentfaltung. Dieses Jahr sind auch junge Pionier*innen mit dabei. Damit auch sie eine Zukunft haben. 
Das Experiment, gestartet mit vier Freunden, ist heute eine globale Bewegung mit über 350.000 Mitgliedern. Schaut euch die Liste an, lasst euch berühren oder kommt zu den lokalen Treffen. Auch ich bin wieder Gastgeberin – und beginne mit dem Angebot, dass wir uns gemeinsam am 28.Februar den Film „Awake2Paradise“ online anschauen. Ich werde das auf der Gastseite der Pioneers posten.
 

3. Deutschland isst vegan – die Einladung von Rüdiger Dahlke. Das teile ich sehr gern. Und ich erweitere und differenziere: nicht alles passt für jeden. Auch unser Verdauungssystem ist individuell. Es ist gut zu wissen, was meines oder Deines am wenigsten stresst. Erinnert euch an die 6 grundlegenden Möglichkeiten, die ich illustriert habe:
 


4. Zum Wahren Selbst des Menschen gehört die kreative Energie. Sie ist die Energie, die die Seele erschafft, sie ist das direkte Instrument des „Ich bin“. Durch die schöpferische Energie kann das „Ich bin“ tun“.John G. Bennett.  Weil s einfach zu spannend ist, noch ein Onlinekongress. Hör hier einfach mal rein

3. Jeder Mensch ist schöpferisch und man kann auf verschiedene Weisen fruchtbar sein. Meine 3 „Kinder“ sind das LEBENSBUCH für Erwachsene und das für Kinder.

LEBENSBUCH. Das ganz individuelle Geschenk in deinen Händen. Du kannst es bei mir für die kleinen Menschen Deines Lebensumfeldes in Auftrag geben oder für einen Menschen, der gerade in einer Lebenswendezeit „hängt“. Wir kooperieren, um es ganz persönlich zu machen.
Das dritte ist WESENSBUCH. Alle drei enthalten die Essenz aus allem, was ich bisher gelernt und erfahren habe.  Es ist für mich Teil meiner LebensaufGabe.  Das WESENSBUCH entsteht langsam bei Dir,  im Lauf von Wochen – du kannst es dir selbst schenken.

Die Informationen aus der Körpergrafik sind  e i n e  Möglichkeit, der Antwort auf die Frage „wer bin ich wirklich, wer kann ich sein“ und „was ist meine AufGabe hier“ näher zu kommen. Im Laufe von ein paar Wochen oder Monaten kannst du dir deiner Ressourcen, Potentiale, Talente und Schattenaspekte bewusster werden. Im eigenen Tempo, schriftlich und  mit Impulsfragen. Das unterstützt dich bei der Anwendung und  Integration dieses kostbaren Wissens über Dich. 

Wach auf, räume auf, bleib weich.  Möge Selbstakzeptanz wachsen und in deinem Lebensumfeld  herausfordernde und gleichzeitig nährende  Beziehungen sein.     

Ein Lächeln von

 Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens. 

Und ich freue mich, wenn du meine Informationen weitergibst…………………an Freund*Innen, Kolleg*Innen, an künftige Eltern oder gute Freund*innen. Wir sind einzigartig und brauchen einander, denn wir sind Beziehungswesen. Unterstützen wir uns gegenseitig darin, das aus dem Weg zu räumen und zu heilen, was uns daran hindert aufrichtig, mutig und freundlich zu sein. 
 
 

Anna Haußer, Human Design und Dialogkultur.
Telefon 089 8503087, Bergmoserstr.5, 82131 Gauting.  www.lebenswendezeiten.dewww.lebenswendezeiten.de/wordpressBLOG/   
www.facebook.com/HausserA

iNNERE wELTEN – ÄUSSERE wELTEN

Unser Genesis-Tanz-Projekt hat nun durch die Ausführungen unseres Komponisten eine unglaubliche Weite bekommen. Ich bin glücklich, dass nun eine Sicht auf die Schöpfung möglich ist, die frei ist von alttestamentarischer Festlegung. Gestern Abend habe ich mit zwei Mittänzerinnen gemeinsam das Video „Innere Welten – äußere Welten“ angeschaut – und das hat eine andere Qualität, als ihn allein anzuschauen. Wir tauschen uns aus. Über unser Staunen und unser Nicht-Verstehen.

Ich bin wieder sehr glücklich darüber, wie sehr mich die Kosmologie des Human Designs immer noch und immer wieder fasziniert.

Das Human Design hat mich vor 15 Jahren einfach gepackt, weil es ein Weltbild präsentiert, an das ich glauben konnte und kann. Es verbindet weltweite spirituelle Traditionen mit dem momentanen Stand  moderner wissenschaftlicher „Wahrheit“. Das gibt mir Halt und auch Vertrauen.

Ein Aspekt davon ist NADA BRAHMA, die Welt ist Klang. Alles ist Schwingung. Und das Paradox: alles ist Wandel – nicht ist Wandel.

Die konkrete, individuelle Nutzung zur Beschreibung der Einzigartigkeit kommt für mich erst an zweiter Stelle.

Künstlertreff

Ich habe eine neue Initiative gestartet – um hier in München oder im Würmtal etwas entstehen zu lassen, was mich und alle Beteiligten bereichern wird. Der „Künstlertreff“ ist eine Gesprächsrunde von Künstlerinnen/Künstlern. Ein schier unbegrenzter Pool von Ressourcen, von Wissen, Erfahrung, Talenten und Kontakten kann so wie angezapft werden.

Die Gespräche haben einen Fokus, das kann ein Thema oder eine Frage sein, einen klaren Anfang/Ende. Die Teamleitung wechselt, der Timekeeper auch. Und einige wenige Prinzipien bilden den wertschätzenden Rahmen. Diese sind für das Dazugehören jedoch essentiell.


Lasst uns gemeinsam Räume für inspirierende, herausfordernd-stärkende Gespräche schaffen – über das, was uns wirklich bewegt. Die Dreingabe ist lokale Vernetzung, Verbundenheit, Kennenlernen auf eine andere, neue Art, 
Dauer 2,5 Std., die jeweilige Gastgeberin/der jeweilige Gastgeber bekommt von jedem der max 5 Teilnehmer 10 €. Raum und Zeitpunkt ist noch offen – bei Interesse erst einmal Mail an mich.

Yess – Und es gibt das gemeinsame Tun. In München die Urban sketchers und die meetup Treffen. Hier in Gauting organisiert Claudia Hiepel die Samstagstreffen der Gauting Sketchers. Heute im Cafe Amelie.

Zeichnen lernt man nur durch Zeichnen.

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Freundschaft

Warum könnte der Freundinnen- /Freundeskreis heute die bessere Familie sein? Das Prinzip der Freiwilligkeit? Weil das individuelle Ich – bewusst oder unbewusst – wählt?

Der Philosoph Wilhelm Schmid unterscheidet verschiedene Arten von Glück, die in Freundschaften erlebt werden können. Unter anderem zählt er das Dasein der Freundin/des Freundes, das Gespräch, sein oder ihr Blick von außen auf die eigene Person und die gemeinsame Deutung von Ereignissen dazu. Der philosophische Blick auf Freundschaften reicht schon viel weiter zurück. Aristoteles unterscheidet 3 Arten: die Nutz-, Lust und die Tugendfreunde. Dabei bewertet er – nicht wirklich überraschend – die wertvollen, tugendhaften Freundschaften, in denen sich die Beteiligten um ihres Wesens willen lieben. Er kommt zu folgendem Schluss:“nun sind Menschen, die dem Freunde um des Freundes Willen das Gute wünschen, die echtesten Freunde“

Die Ansprüche haben sich nicht wirklich verändert. Wir sollen uns in wechselseitiger Anerkennung unseres Wesens respektieren und schätzen.

Was aber, wenn das nicht so einfach ist? Einfach, weil dich und mich gerade nahe und vertraute Menschen am schnellsten triggern können.Wir alle sind beschädigt, verwundet, manchmal in einer Opferhaltung und teilen manchmal aus. Weil wir nicht alle unsere Anteile annehmen, sondern verleugnen oder ablehnen. Wofür wir die Urheberschaft ablehnen führt es dann aber ein Schattendasein.

Es geht um Bewusstheit und Entwicklung. Also um Lernen und Schattenarbeit. Es geht um Grenzen und Fürsorge. Um eine Haltung, die ich kultivieren möchte, um Toleranz und Aushandeln in Augenhöhe.

Es gibt inzwischen viele wissenschaftliches Erkenntnisse in Bezug auf Selbstreflexion und gelingende Kommunikation. Es gibt Bücher und Trainings. Am nächsten Mittwochabend ist wieder eine Gelegenheit, in unserer wohlwollend-achtsamen Gemeinschaft zu üben. Bitte melde dich per Mail bei mir an.

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Freundschaft

Es gibt Milliarden von Menschen auf unserem Planeten. Es gibt Millionen in unserem Land. Und nur einigen Tausend oder Hunderten kommen wir wirklich näher. Staunen und einfach nur dankbar kann ich dafür sein, hier in Deutschland geboren worden zu sein. Welche Schicksalsmächte haben mich zu dieser Zeit, in diesem Land, in dieser Familie und in diesem Körper zur Welt kommen lassen?

Kollegen und Kolleginnen bekam ich. Partner, Freunde und Freundinnen habe ich aus so vielen gewählt. Gewählt – wirklich?

Wenig Menschen kennen sich seit Kindergarten- oder Grundschulzeit, also sehr lange und sind Zeugen/Zeuginnen der jeweiligen Geschichte. Freunde oder Freundinnen wachsen durch die Bewältigung von Herausforderungen oder Krisen zu. Vertrauen und Vertrautheit ist essentiell.

Es bleibt für mich immer noch das Geheimnis der Wahl. Der Körper wählt – das ist unbewusst. Bei der sexuellen Anziehung ist es der Geruch. Eine Spur führt zur Herkunftsfamilie. Und eine für mich zu einer Projektion. Im Positiven zu so etwas wie einem Ideal: im Anderen etwas sehen, was man in sich (noch) nicht erkennen kann und unbewusst entfalten möchte. Eine These.

Eine Beziehung, eine Freundschaft lässt immer etwas Drittes entstehen – im Sinn von Eins plus Eins ist Drei. Wenn ich zwei Körpergrafiken anschaue, kann ich sehen, welche Dynamiken (vermutlich) zwischen den beiden entstehen. Es gibt Anziehung/Abstoßung, also irgendeine Art von Ergänzung. Es gibt Gefährtenschaft, einen Bereich von Gleichheit und es gibt Dominanzen, die Kompromisse erfordern. Das benennen zu können, ermöglicht Verstehen – und damit umgänglicheren Umgang. Schon manche waren dankbar, dass ich dieses Werkzeug zur Verfügung gestellt habe.

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Unterstützung durch den objektiv-liebevollen Blick von oben

Auf sich selbst und auf das eigene Verhalten einen distanzierten Blick zu werfen ist herausfordernd. Allzu bekannt ist daher die erste Stufe von Distanzierung: wir sehen es bei den anderen ganz deutlich. Und wahrscheinlich ist die Frage nicht erst seit der Bergpredigt bekannt: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“

Als eine von mehreren Möglichkeiten, objektiver hinschauen zu können, lädt uns Jean Cocteau ein, uns ein hochintelligentes Wesen vorzustellen, das von einem anderen Planeten aus unseren beobachtet. Beim Anblick eines Wissenschaftlers, dem es gerade gelingt, eine besonders schwierige Rechenaufgabe zu lösen, würde diese Wesen lächeln als wolle es sagen „nicht schlecht“. Dagegen wäre es sprachlos angesichts einer Persönlichkeit wie Van Gogh, angesichts seiner gequälten Seele, die die schreckliche Herausforderung des künstlerischen Schaffens annahm, das seinem ausgebrannten Körper eine ganz andere Art von Würde verlieh, vor der man sich nur verneigen kann.“ (Francois Cheng.Über die Schönheit der Seele)

So könnte ich mir den Voice Dialogue zwischen BIG MIND und BIG HEART vorstellen.

Und jetzt erinnere ich mich an den eindrucksvollen integralen Workshop BIG MIND – BIG HEART von Genpo Roshi. Sein Buch habe ich damals gekauft. So schaue ich im Regal nach und finde: „Im Big Mind findet Leid keinen Halt, Hass und Wut kein Zuhause.In Big Heart nehmen Dank und Freude wunderbarerweise ihren Platz ein, in einem überschwänglichen Tanz tiefster Klarheit und Dankbarkeit“. Wie so oft bin ich frustriert über mein mäßiges Gedächtnis: wenn ich weiterblättere kommt es mir vor, als hätte ich das Buch nicht gelesen. Nun denn, eine zweite Runde…..

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Empowering

Die Ermächtigung, mehr zu sein und zu leben, als wir jemals über uns selbst gedacht haben – sie verleiht unserem Leben und uns selbst Glanz und Erfüllung, sie macht uns kraftvoll, gelassen, zuversichtlich und unwiderstehlich.

Wer wird dich ermächtigen – wenn du es nicht bist?

Durch Konditionierung sind wir überzeugt, dass wir festgebunden sind.

Es gilt also, uns unserer Überzeugungen bewusst zu werden. Von welchen könnten wir uns befreien?
Heute hatte ich eine Freundin zu Besuch, die dies regelmäßig tut – die erste Byron Katie-Frage: ist das wahr? Kannst du sicher sein, dass es wirklich wahr ist? Sie hat mich erinnernd inspiriert. Dich auch?

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Typisch Ich?

Was macht mich aus? Entspricht das, was ich von mir glaube auch wirklich mir? Entspricht das, was ich tue mir? Woher kann ich das wissen? Ich kann andere fragen. Da wir nur am Du zum Ich werden (Martin Buber), bekomme ich durch das sprachliche Feedback ganz sicher wertvolle Information. Das Fremdbild stimmt jedoch selten mit dem Eigenbild überein. Ich kann natürlich, getreu dem Prinzip „so wie man in den Wald ruft, kommt es auch zurück“ auch das als Feedback nehmen. Da gibt es aber die andere Realität, dass nicht alles, was bei mir ankommt, auch mit mir zu tun hat. Es kann ja die schlechte Laune oder die unfreundlichen Worte meines Gegenübers nichts mit mir zu tun haben..
Und dann gibt es die Lücke zwischen dem, was ich verstanden habe und dem, wie ich mich verhalte. Was also ist „typisch“ für mich?

Das WESENSBUCH wächst, ich bin täglich „dran“. Wenn der Begriff nicht so sachlich wäre, könnte man es im Prinzip als Handbuch verstehen. Es gibt Infos über die spezifischen Merkmale des Andersseins zum Zeitpunkt der Geburt und damit erfüllt es das tiefe Bedürfnis, mich selbst zu verstehen, dieses Typische eben. Es gibt Information darüber, wo das Unterbewusstsein uns schneller handeln lässt, als der Verstand das mitbekommt. Bei jeden einzelnen Anderen ist das – neben dem für alle Menschen gültigen – eben ganz spezifisch anders.

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Anna Haußer