Tanztheaterprojekt Gauting

Tanztheaterprojekt Gauting.

Wir alle feiern. Wir freuen uns über das Feedback. Wir staunen über die schönen Fotos und Filme. Wir haben uns selbst ausgedrückt. Als Individuen in einer kreativen Gruppe.

Bewegtes Leben - Tanzprojekt 2015
Mehr Fotos  gibts auf der Bosco-Seite.

Gruban-Foto 1

Nach dem Tanztheaterprojekt geht es für mich nun in die Schlußrunde der Übersetzung des „Goldenen Pfad Programms“ von Richard Rudd.

Golden Path Programme

Durch die 64 Archetypen des I Ging in zeitgemässer Form zum Erwachen. Bring dich selbst zum Strahlen. Lebe das, was du in der Tiefe bist.  Drücke das, was du bist aus. Bring deine Facette ins Ganze ein.

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Tanztheaterprojekt Gauting

Nach(t)kritik von Thomas Lochte, 21.02.2015

Tanztheaterprojekt 2: Gratwanderer

„Vielen war ziemlich schnell klar, dass sie weitermachen wollten“, sagt die Choreographin Bettina Fritsche am Premierenabend des zweiten Tanztheaterprojekts. Was für ein Segen, dass dieser Schwung vom Sommer 2013 bis heute anhält: Fritsches sensationelle Arbeit mit einer reinen Laientanzgruppe von durchweg über 60-Jährigen erlebte nun also eine Fortsetzung – nach „Bewegtes Leben 2068“ (die Überschrift verdankte sich damals der Summe an Lebensjahren der Akteure und Akricen, die Anre-gung kam einst von Hans-Georg Krause) wurde zwei Jahre später eine „Gratwanderung“ auf die Bühne gebracht, die wieder ganz eigene Akzente setzte. Das „Ensemble“ besteht mittlerweile zwar fast ausschließlich aus Frauen, doch der einzige Herr in ihren Reihen kommt nicht zu kurz – in einer romantischen Tango-Szene mit anschließendem Happy end darf der Mann ein Mann sein, elegant und im Kostüm eines Musical-Bräutigams. Womit wir bei der wirklich exquisiten Musikauswahl sind: Jene „Szenen, die sich für uns während der Proben als wichtig und stimmig herausgestellt hatten“ (Fritsche), bekamen dank dieser Einspielungen gewisse emotionale Leitmotive, rhythmisierten diese, ohne allzu einengend zu sein. In Soli, Paar-, Duo-, Gruppen-Szenen und deren fließenden Übergängen funktionierte das ganz großartig, allerdings im Gesamtbild und den Aktionen konkreter als noch bei „Bewegtes Leben 2068“ – eine einzelne Frau in einer Art Aufbruchssituation, erst noch zweifelnd, wie festzementiert, dann sich allmählich lösend, zunehmend Tritt fassend – und dazu: „These boots are made for walking“ von Nancy Sinatra.
Probenfoto 3 grünes KleidWas könnte passender sein? Es sei wieder eine Collage geworden, sagt Fritsche. Sie hat Musikzitate von der Klassik über „Ein Amerikaner in Paris“ bis hin zu Neil Diamond mit monologischen Text-Splittern montiert und dazwischen den Bewe-gungs- und Entfaltungsspielraum der Tanzgruppe angeordnet. Eine wohldosierte Portion Assoziatives wurde auch beigegeben – Worte über „Ordnung“, Sätze wie: „Du musst dein Leben ändern!“ oder Zitate wie „Ich setze meinen Fuß in die Luft – und sie trägt.“ Der optisch-choreographische Zauber, der Gleichschwung, der sich hier ausbreitet, und ebenso der Alleingang, beides wird zugleich kommentiert. Im Ergebnis ist erneut eine einzige Wundertüte zu bestaunen: Das Putzfrauengeschwader mit den blauen Eimern liefert wie nebenbei eine Hommage an Fred Astaire und dessen legendäre Nummern mit Besen oder Kleiderständern, während man bei der urbanen Gruppen-Szene sofort an Gene Kelly denkt. Doch auch das Tanztheater einer Pina Bausch lässt wieder grüßen – wenn etwa über imaginäre Abgründe hinweg auf imaginären Seilen balanciert werden muss, wenn ein einziges Ringen und Wogen von Körpern sich von links nach rechts über die Bühne bewegt. Und auch Farben spielen diesmal eine bedeutende Rolle: Das schillernd grüne Kleid der sich entblätternden Frau zu Beginn, das kontrastierende Schwarz/Weiß bei der Thematisierung von Einsamkeit zu Georges Moustakis „Ma solitude“, das Gruppenschwarz bei der Körperlandschaft, das Weiß der Erlösung zu Neil Diamonds getragener Stimme und dem „Lost“-Song des finalen Tableaus. Hier, mit dieser „Gratwanderung“, findet erneut ein Wunder statt: Das einer Ganzheit, das sich aus lauter Individuen, ihrem Elan und ihrem Mut speist. „Sich einbringen, ohne gleich in vorderster Front zu stehen“, hat Bettina Fritsche dieses Konzept aus Sicht der Laien-Tänzer/innen umschrieben. Inzwischen ist man schon wieder ein paar (Tanz-)schritte weiter, wie zu besichtigen war. Sie haben sich wieder getraut, alle.

Tanzen

Tanzen

Heute abend ist unsere Premiere unseres Tanztheaterprojekts für Menschen ab 60 im Bosco/Theaterforum Gauting – mit unserer Choreografin Bettina Fritsche entwickelt.

Viel Freude und ganz viel Lernen, Weiterentwicklung durch die Monate des Miteinanders. Jede Woche, jeden Montag miteinander die Ideen, unsere  so vielfältigen Erfahrungen zusammen tragen, experimentieren, köcheln und durch die Professionalität von Bettina zum Kunstwerk veredelt.

Kling doch einladend – und anspruchsvoll? Tja, das müssen wir also heute abend einlösen. Auf der Bühne – in vollem Licht. Ganz schön aufregend.

Bosco Tanztheaterprojekt - Probenfoto

Probenfoto vom letzten Wochenende

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Marshall Rosenberg

In Memoriam Marshall Rosenberg.

Dankbarkeit, Erinnerungen an das IIT am Herzberg in der Schweiz – es war das letzte Intensivtraining, das Marshall gemacht hat und ich durfte ihn zusammen mit 50 Menschen erleben. Und am Ende auch noch die freundliche Geduld beim Fotomachen…
Und ich bin dankbar, dass ich beide Werkzeuge bekommen habe.  Ich bin dabei, es tief in mir zu verankern  und das dauert wohl ein Leben lang.  Es ist mir eine Freude, beide Werkzeuge zusammen anbieten kann: Humandesignmatrix und Gewaltfreie Kommunikation. Eine  Synthese. mit marshall kleiner

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Schattenarbeit

Knöpfe
Menschen drücken uns Knöpfe – eine wunderbare Chance für Schattenarbeit

Heute möchte ich  an einen der vielen Schätze der Gewaltfreien Kommunikation/GFK erinnern. in den  Basics ist Schattenarbeit bereits enthalten und verankert.

Wir schauen das Symptom an – das was uns im Außen stört, aufregt……eben triggert und wenden uns nach innen. Statt zu denken oder zu sagen: ich bin ärgerlich, weil  DU……

Menschen drücken uns die Knöpfe. Das ist eine Chance für Selbsterkenntnis und Heilung.

Und ja, der Auslöser eben nur ein Auslöser, das Symptom im Außen.
Die Ursache, der tiefere Grund ist jedoch in uns zu finden..
So also der anfangs wirklich bewusst einzuübende Satz:  ich fühle mich…….weil ich brauche, mir wichtig ist……

Es ist wieder die Einladung, das alte, immer noch gesellschaftlich übliche, gelernte Muster zu verwandeln. Es ist die Chance durch innere Arbeit den eigenen Frieden  und Erfüllung zu ermöglichen. Das ist Freiheit, Unabhängigkeit…..ein ganz wichtiges Bedürfnis neben unserer Sehnsucht nach Verbundenheit.   Wenn du mehr über die wertschätzende und transparente Kommunikation wissen und lernen möchtest, schau….

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