Der Lebensbogen

 
Heute findet die Trauerfeier für Brigitta Wrana in Tutzing statt. Bei FB gibt es eine Erinnerungsfunktion. Heute waren in der Erinnerungsfunktion von Facebook diese beiden Bilder.  Ich habe sie in der Zeit meines Buches „Ja, ich lebe, was ich bin“ gemalt und  ans Ende meines Buches gestellt.
 
lebenslust ganzes bild 001Ja, angesichts der heutigen Beerdigung einer Mittänzerin des Tanztheaterprojekts Gauting passen meine beiden Bilder. Deren Entstehung spiegeln ja den ganzen Prozess: Lebendigkeit, Beweglichkeit und Bewusstheit.
 
Tanz mit dem Tod
Von Castaneda erinnere ich den Satz: „sei dir bewusst, dass der Tod ständig auf deiner linken Schulter sitzt“.  Das mag wahr sein, sich dessen ständig bewusst zu sein, halte ich für nicht möglich und zudem mindert sie die Lebensfreude und das volle Genießen des Jetzt. Wirklich? 
Der Tod Anderer erzeugt  wieder einmal Dankbarkeit.  Für das Leben, mein Leben und meine Lebendigkeit.  Dein Lebensbogen ist vollendet. Ich habe in den letzten Tagen wieder Zeit mit Dir verbracht, liebe Brigitta. Beim Zusammenstellen der Karte warst du wieder sehr da. Danke.

 
Karte Brigitta Vorderseite. Rückseite Karte Brigitta
 

Steht nicht an meinem Grab und weint

Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich schlafe nicht, wie ihr es meint.
Ich bin der Wind in Wald und Feld,
ich bin ein Schnee, der sachte fällt.
Ich bin ein leiser, linder Regen,
ich bin der Fluren reicher Segen.
Bin in des Morgens stillem Lächeln,
ich bin im ersten scheuen Fächeln
der milden Frühlingsluft,
ich bin ein Sommerrosenduft,
ich bin des Herbstwalds bunte Pracht,
ich bin der Sternenglanz der Nacht.
Ich bin ein Lied, ein Vogelsang,
ich bin ein heller Glockenklang.
Drum trauert nicht, habt Zuversicht:
Ich bin nicht hier – ich sterbe nicht.

(erweiterte Nachdichtung eines Gedichts von Mary Elizabeth Frye)

Nachtrag:
Für 200€ habe ich heute, am 31.10.17 die Nachlizenzierung von Herrn Kottmann bekommen. 
 

Unser erster Abschied

 

Gemeinsam erlebten und gestalteten wir hier in Gauting 3 Tanzprojekte und traten damit auf die Bühne. Unser erster und für uns alle überraschender Abschied betrifft Brigitta Wrana.  Viele von uns werden am Dienstag bei Ihrer Beerdigung in Tutzing dabei sein und sie würdigen. HIer in diesem Bild steht sie in der Mitte.

ihre unbeirrbare Liebe zur Sprache  hat sie uns oft gezeigt, indem sie spontan und in unnachahmlicher Art  ihre Lieblingsgedichte  vortrug.  Als wir im zweiten Projekt „Gratwanderer“ die Musik auswählen sollten, hat sie meinen Vorschlag, die Musik von Neil Diamond  „Die Möwe Jonathan“/Richard Bach unterstützt. Dieser Teil wurde ein wunderbarer Abschluß unserer zweiten Tanzaufführung.

Tanzprojekt 1_Flyer-Foto_2

Sie erklärte uns allen den philosophischen Hiintergrund dieses Kultbuches der 70er Jahre bis zu Sokrates oder Platon hinunter.

Die Möwe Jonathan erzählt die Geschichte einer Möwe, die anders ist als ihre Artgenossen. Jonathan will über den Durchschnitt hinaus und das Außerordentliche erfahren. Das Lernen und Streben nach Neuem und Unbekanntem, wovon die Freiheit des Fliegens nur ein Beispiel ist, ist Jonathan der Sinn seines Daseins, wozu er aber den Keim in jeder Möwe angelegt erkennt. Weil er damit „gegen die Würde und die Traditionen der Möwensippe“ verstößt, wird er vom Ältestenrat des Möwenschwarms verbannt. Trotz der Ausgrenzung gibt er nicht auf, sondern hält leidenschaftlich an seinen Zielen fest, vor allem an der Vermittlung der Erkenntnis, dass das Fliegen an sich (das Leben an sich) der Zweck des Daseins ist, nicht das Fressen. Nachdem die Möwe Jonathan gestorben ist (als Lichtwesen der großen, lichtdurchfluteten Möwe gegenübersteht), beschließt sie, zur Erde zurückzukehren, um ihre Erfahrungen mit den Glücksgefühlen des Fliegens als Lebenszweck anderen, jungen Möwen weiterzugeben. Insofern gilt die Parabel auch als Symbol für Menschen, die anderen auf der Suche nach spirituellen Einsichten selbstlos helfen, obwohl ihnen bewusst ist, dass „der Schwarm“ sie eigentlich nicht will. (aus Wikipedia)

Brigitta du warst Lehrerin und wusstest auch, was Außenseiterin sein bedeutet.  Brigitta, wir haben deine Überzeugungen erlebt und gespürt. ich wußte auch von deinem Alleinsein. 

Nun mag ich Dir hier mein Danke sagen. Du bist nur die Erste, wir werden folgen. Wie alle Menschen.


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Älterwerden

Bewusstheit, Bedürfnisse und Würde sind 3 Begriffe aus meinem gestrigen Vortrag.  Bilder vom Beamer und lebhafte Zweier- und Gruppengespräche waren Teil des zweistündigen Abends.

Das  Feedback am Ende und meine eigene Entspanntheit zeigt mir, dass dieser Vortrag und/oder Workshop erwünscht und gebraucht wird. Ich möchte gern zu einer Wiederbelebung der Kultur des Alterns beitragen. Wir brauchen eine eigene Form für den 3. Akt, in die wir hineinwachsen können.

Header Vortrag Älterwerden

 

Wir altern ab unserer Geburt.  Wer nicht früh schon sterben möchte, muss sein Älterwerden annehmen und gestalten.

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Impulse & Inspiration Februar 2017

Die Themen der Impulse & Inspirationen

Das Zitat des Monats  Wer andern eine Blume sät blüht selber auf!
Der Schönheit des Älterwerdens auf der Spur.
Magnetische Kräfte zwischen uns Menschen.

Einzigartig sein & nix Besonderes sein wollen
 

1.  Das passt zum nahenden Frühling. Und wer wollte da nicht mitblühen?
 
 
2. Der Schönheit des Älterwerdens auf der Spur. Mein Vortrag am Montagabend/VHS Germering.  

3. Magnetische Kräfte. Jeder Mensch ist ein lebendiges Energie- und Informationsfeld. Wir enden nicht an unserer Haut. Als Lebewesen beeinflussen wir uns gegenseitig. Wir sind füreinander empfänglich. aber nicht für alle gleich. Manche lassen dich kalt. manche ziehen dich total an. manche sind dir völlig egal und mancha stossen dich ab. Die Körpergrafiken des Humandesigns zeigen es auf. Du beginnst Dich und den Anderen besser zu verstehen. Manche Konflikte gibt es nicht mehr.
 

Auf der biologischen Ebene geht es erst einmal um die Erhaltung der Spezies, also um sexuelle Anziehung. Aber Anziehung und Abstossung bewirkt noch viel mehr: wir können gut kooperieren – oder nicht. Wir entwickeln uns miteinander – auf der Basis dessen, was jedeR von uns in die Wiege gelegt bekommen und daraus gemacht hat.

Einzigartig sein & nix Besonderes sein wollen – Mein Online-Vortrag. über das Humandesign Intgral

Nachtrag:  weil der Link beim letzten Mal nicht funktioniert hat lege ich heute  nochmal das „Buch für die Insel“ ans Herz: Die 64 Genschlüssel, Richard Rudd“. Hier kannst du es bestellen
 

 
 
Herzensgrüße und ein Lächeln von
 

 

Anna Haußer, Humandesign integral – Humandesignlehrerin  + integraler Coach. Telefon 089 8503087, Bergmoserstr.5, 82131 Gauting.  www.lebenswendezeiten.de  und    www.kommunikations-atelier.de,http://www.lebenswendezeiten.de/wordpressBLOG/   oder über Facebook https://www.facebook.com/HausserA

Fehlersuche

Fehlersuche – draussen –  ist so alt wie die Menschheit.

Aus meiner katholischen Vergangenheit ist mir der Splitter und der Balken im Auge durchaus geläufig. Ich meine, in nahezu allen spirituellen Traditionen gibt es die Erkenntnis, dass wir …..draussen,  in Anderen….viel besser erkennen können, was da falsch läuft. 

Dabei lautet die Empfehlung doch:   „Wenn ihr nach Fehlern sucht, benutzt den Spiegel, nicht das Fernglas!“.  Was wir in unserer Kultur Fehler nennen und zu vermeiden suchen, sind Erfahrungen.  Wenn alles glatt liefe, würden wir nix lernen.

frau schaut in den Spiegel

Wir sind Teil des evolutionären Prozesses. Fehler zu korrigieren ist das evolutionäre Modell schlechthin.  Versuch & Irrtum ist  die Vorgehenweise.

Und ja, Andere sehen oder spüren etwas von uns, wozu wir selbst keinen Zugang haben. Unsere Aura spricht zur Welt. Im Verständnis des  Humandesign Systems:  unsere Design-Seite, das uns Unbewusste wird im Außen viel leichter gesehen. Im Laufe unseres Lebens können dann beide Teile mehr und mehr zu einer Einheit zusammenwachsen.

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Einzigartig sein und nix Besonderes sein wollen.

Treffen am Brunnen  – mit Heidi Hörnlein, Elisabeth Wandt und Monika Frühwirth.

Wir, 4 Frauen mit integraler Ausrichtung treffen sich am (virtuellen) Brunnen. Wir lernen uns und unsere Arbeit kennen, tauschen uns aus und werden in ein paar Wochen – oder Monaten – auch öffentliche Dialoge führen. Hier  kannst du meinen Online-Vortrag über das Humandesign Integral  hören und Bilder dazu anschauen. 

einzigartig sein und nix Besonderes sein wollen

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tanz mal drüber nach…..

In Kontakt gehen mit……..Farben, mit Farbstiften, mit Pinsel.

In Kontakt sein mit anderen Menschen….mit den Augen, lächelnd. lauschend.

In Kontakt sein mit dem ganzen Körper, die eigene feste Knochenstruktur wahrnehmend, die Muskeln, die Haut. Gewicht abgeben. Gewicht aufnehmen, tragen, rollen, schweben.

Meine Liebe zum Contactimpro Tanzen ist derzeit eher virtuell. Ich bin in Kontakt mit der Freude dran. Und der Freude am Zeichnen und Malen.  In meiner Körpergrafik ist das Hexagramm 1 aktiviert: Kreativität pur, das Schöpferische.

Contact und Bälle

Damit fühle ich mich derzeit verbunden. Mit Lust am Ausdruck, am Lernen und am Scheitern.  Mit dem Kanal der Unzufriedenheit 58-18  „gesegnet“, noch dazu in meinem Inkarnationskreuz, freue ich mich zwar über Verbesserung, wäre aber gern besser in meinem kreativen „Handwerk“.

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Tanzen, ich möchte tanzen, das macht mich so schubidubiduah….