Kreativ und erfüllt

 

Lange hat s gedauert – jetzt bin ich endlich einmal wieder unter Mensche, die die gleiche Freude am Malen teilen.

Viel Raum in einer Villa, Tische, Staffeleien und ein wunderschöner Ausblick auf voralpenländische Landschaft. 

Freude, Erfüllung, Miteinander, Farbe, Inspiration, Entspannung, Aufregung, Stockung – und dann die Ermutigung zum Weitermachen, Bestärkung und Lust aufs Spiel mit den Farben.

Und Lust, am Abend dann ein Bild mit einem Zitat von Robert Gonzales zu verbinden.

Robert Gonzales-Zitat steht neben einem Bild. Juxtaposed.

www.lebenswendezeiten.de

Inspiration & Impulse August 2017

Die Themen im August: 

1. Zitat des Monats: „ Jedem das Seine und Allen das Gleiche“? 
2. Wir sind Sinn-soende Wesen. 
3. Wie Menschen aufeinander und miteinander wirken

 

Was könnte der aus dem antiken Griechenland stammende Grundsatz „Jedem das Seine“ beinhalten und bedeuten? In der Politeia stellte Platon Fest, dass Gerechtigkeit besteht , „wenn Mann das Seine tut und nicht vielerlei Dinge treibt Ein Aspekt ist sicher die Verteilungsgerechtigkeit und diese Frage ist mehr denn je aktuell angesichts der sich immer mehr weitenden Schere in der Einkommens- und Vermögensverteilung. Erkenntnisse der Hirnforschung haben erbracht, dass wir alle Antennen für Fairness und Gerechtigkeit in uns haben. Bereits in Experimenten mit Schimpansen wurde das aufgezeigt und kann angeschaut werden. Hier ein Ausschnitt aus einem Film von Frans de Waal. Über die Säulen von Moral. Der Blick ist auf das gerichtet, wo sie Menschen gleich sind: in den Bedürfnissen nach Überleben, gedeihliches Zusammenleben und Fairness. Das Engagement für den GFK-Aspekt „Beitragen zum sozialen Wandel“ beruht darauf. 

Eine zweite Perspektive ist der Blick auf unsere Verschiedenartigkeit. Nach Platon ( wikipedia) soll „Jeder ..das Seine tun, und zwar in Art und Umfang so, wie es sein Wesen, seine Möglichkeiten und den individuellen Umständen entspricht“. 

Das Geschenk des Humandesignsystems ist sein Röntgenblick. Natürlich gibt die Körpergrafik nicht die persönliche Lebenserfahrungen wieder. Sie zeigt die Startbedingungen in diesem Leben und die Möglichkeiten, das Potenzial, das in diesem Menschen schlummert, verschlossen oder verdeckt ist. Gleichzeitig ist es ein Blick auf die Essenz. Und das ist göttlich. Schön. Unschuldig
 
 
Und in einer Überblicks-Gesamtheit  kann die Analyse jeder Körpergrafik die pure Fülle eines Menschen und seines Potentials aufzeigen. 
 

 

Warum solltest du mehr über dich wissen? Wir sind Sinn-suchende Wesen und Verstehen entspannt uns, gibt uns Kraft. Es ist so einfach – und das Wesentliche ist kostenlos. Du Holst Dir deine Körpergrafik oder hörst wieder in dein Lesung hinein: experimentierst mit dem Wissen über deinen Typus und Handelst danach. Als Manifestor informierst du, ehe du loslegst, als Generator handelst du nicht initiativ, sondern nur, wenn du gefragt wurdest und ein sakrales JA dazu fühlst. Als Projektor investierst du in Dein Selbstwertgefühl, machst das, was du gern tust gleichzeitig als Vorbereitung auf auf eine mögliche Einladung als Guide. Die Generatoren sind die Vertreter der reinen Lebendigkeit und Schaffenskraft, sie haben das Sagen. Du verkörperst eine Intelligenz, Energien lesen und damit umgehen zu können. Da du dich nicht einmischen darfst, musst Du auf das Gesehen-Werden und die Einladung warten. Und als Reflektor durchläufst du den 28-Tage-Prozess und schätzt Deine gesellschaftliche Rolle als Beobachterin und Spiegel einer Gruppe. 

Weitere Informationen  kommen durch  die Analyse Deiner Körpergrafik (das Reading) und über Deine Erfahrungen damit. Die Grafik zeigt das Ganze, war wir sind, ein BodyMind. Ohne Körper haben wir nicht reflektieren und ohne unseren Mind wären wir Kreaturen ohne die Möglichkeit der Selbstreflexion. 

Ich selbst bin – neben der mentalen Dominanz unserer Kultur – sehr mental geprägt.   Seit Jahren unterwegs, die konditionierte Trennung von Verstand und Körper in einer gefühlte Verbundenheit von Body und Mind zu verwandeln. So ist die Gewaltfreie Kommunikation, das Tanzen, Malen und Musik machen meine tägliche und spirituelle Praxis. 

Die Erinnerung an die Notwendigkeit, das Humandesign-Wissen an meiner Lebensrealität zu überprüfen  Ist für mich immer wieder eine neue Entwicklungsebene. Mich fasziniert diese phantastische Synthese wieder und wieder. Gleichzeitig bin ich als Typus Projektor in der Minderheit auf dem Planet Erde und fühle mich manchmal als Alien. Wie ein Projektor brauche ich die Energie und das Gesehen-Werden, damit ich meine Gaben in die Welt bringen und meine Lebensaufgabe erfüllen kann.

 

 

Wir sind Teil eines Systems und selbst aus vielen Aspekten gebaut und zusammengehalten zu dem,  was wir als ICH empfinden. Ich habe diese 3 Tage mit Hans Wagner „Human Design und Aufstellungen 3.0 – Beziehungen“ als sehr bereichernd empfunden. Und ich wurde zudem daran erinnert, dass ich einen rezeptiven Brain habe: ich kritzle vor mich hin und bin doch voll dabei. Wenn jedeR das Ihre/Seine leben und beitragen würde, wäre es eine wundervolle Choreografie. Gleichzeitig braucht es für die Weiterentwicklung die Reibung.

Folgst du deiner Sehnsucht nach Wertschätzung deiner Einmaligkeit? Was ist bei Dir möglich?Ich trage gern mit meinem 
Wissen und meiner Erfahrung dazu bei. 

Erkenne dich, werde sichtbar und erlebbar in deiner Einmaligkeit . Es geht darum, ganz DU selbst zu sein und Dich zu lieben.
Sommergruesse  und ein Lächeln von 

Entscheidungen

Im Humandesign geht es nicht um Entscheidungen. Es geht um  Bewusstheit und die Achtsamkeit dafür,   woher sie kommen. Treffe ich sie von   meinem Verstand aus?  Treffe ich sie  bestimmt durch  mentale Ängste und Sorgen? Treffe ich sie aus einer  Emotionalität heraus – und brauche  Zeit fürs Verdauen dieser Emotionen?

 

 

Die  wahre Intelligenz unseres Körpers ist wissenschaftlich noch nicht wirklich erforscht.   So viel dieser  Körper-Weisheit  ist uns nicht bewusst, vom Atmen bis  zu unserem  Schutz durch unser Immunsystem.   Das  Potential des Humandesigns  erschließt sich  durch  das Aufzeigen-Können  deiner und meiner einzigartigen Körperstruktur. 

Unsere Entscheidungen prägen unser Leben.

www.lebenswendezeiten.de

Aufstellung

 

Ich habe interessante Tage erlebt. 3 Tage lang war ich entweder Stellvertreterin oder Beobachterin in meiner eigenen Aufstellung.  Es wirkt nach.  

Systemaufstellung bezeichnet ein Verfahren, in dem aus einer vorhandenen Gruppe Personen stellvertretend für Mitglieder oder Entitäten (Teile, Aspekte) eines (üblicherweise sozialen) Systems gewählt und in einem realen Raum sodann repräsentativ zueinander in Beziehung (auf-)gestellt werden. (aus Wikipedia). Die Humandesign-Variante habe ich hier erlebt.

„In den Aufstellungen wird der Schwerpunkt auf den Beziehungen der eigenen Zentren untereinander und dem Bezug des Individuums zu sich selbst liegen: Wie stehe ich zu mir? Wie gut akzeptiere ich das, was ist? Kann ich lieben was ist? Mag ich beispielsweise das Warten auf eine Reaktion oder Einladung, lebe ich nach meiner inneren Autorität? Oder: Informiere ich (gerne?) ausreichend – durchaus Typus übergreifend?

Der Bezug zu mir stellt immer die Basis für die mögliche Qualität der Beziehungen zu anderen Menschen dar. Danach können wir die Verbindung zu einem Partner betrachten, wie sie sich im Moment zeigt. Wie finden wir unsere Entscheidungen? Findet das Wissen um den Anderen Ausdruck im Verhalten? Z.B.: Frage ich meinen Generator-Partner – Oft-manchmal-nie? Erstrebenswert wäre natürlich, die einzelnen Zentren sprechen zu hören zu bestimmten Aspekten des Partners, und wie sich das auswirkt. Oder einen Blick auf die Konditionierungsgeschichte mit den ersten „Partnern“, den Eltern, zu werfen. Oder sich anzuschauen, was bei starker elektromagnetischer Anziehung geschieht. Wir werden erleben, was sich wie zeigt, wenn wir das Wagnis eingehen, es erleben zu wollen. Human Design kann viel, aber nichts garantieren.“ (aus dem Ankündigungstext von Hans Wagner).

Und ich habe immer wieder in den Zeiten, in denen ich nicht als Stellvertreterin ausgewählt wurde gezeichnet)

Seit dem Abschluss bin ich in der lebendigen Erfahrung meines Typus Projektor – auch in Bezug zu den hier anwesenden andere beiden Typen Generator und Reflektor. Ein Manifestor ist nicht hier. Nach so vielen Jahren des intellektuellen Aufnehmens von Wissen bin ich hier im Erleben, in der Erfahrung. Wie fühlt es sich an, mit 12 Menschen gleichen Typus zusammen zu sein? Wie fühlt es sich an, im großen Abstand zu Generatoren und gleichzeitig in einer Gruppe von Projektoren zu sein?  Spannend.

Und weil ich einen rezeptiven Brain habe, male ich immer wieder auf meinem Tablet und nehme gleichzeitig auf.  

www.lebenswendezeiten.de

Ganzheit

 

Ganzheit zu erleben ist wundervoll. Solche Momente, in denen mir nichts fehlt und ich einverstanden bin mit mir sein kann – das habe ich erlebt. Dieses Lebensgefühl möchte ich (wieder)  öfter erleben. In der für mich richtigen Umgebung mit den für mich richtigen Menschen werde ich sicher dazu angeregt.

Wir sind Königinnen und Könige- und verhalten uns so oft wie Bettler. Aus der Gewaltfreien Kommunikation kenne ich das Bild der leeren Taschen: wenn zwei Menschen in Mänteln mit leeren Taschen zusammenkommen, sind sie sich gegenseitig Bettler.  

 

Du hast dich selbst zu lieben. Wenn du in dir nicht ganz bist, hast du dem Anderen nichts zu bieten. Wenn du nicht vollständig in dir/mit dir bist und damit in Liebe ist alles, was du tust der Versuch, etwas vom Anderen zu bekommen.“ (Ra Uru Hu, Übermittler des  Humandesign Systems).  

 

MIt der   Botschaft „Liebe dich selbst, dann kannst du Andere  und die Welt lieben“  bin ich – wie die meisten Menschen meines Jahrgangs und meiner Kultur  –  nicht aufgewachsen.  Echt traurig.

 

www.lebenswendezeiten.de

Den Schleier lüften und besser verstehen.

 
 
In dieser Woche ist das Thema Human Design System. Es bedeutet, tiefer einzusteigen in die Körpergrafik, Aufstellungsarbeit unter Einbeziehung des Humandesign-Wissens – und abends Gitarre spielen in dem wunderschönen Garten von „Schloss“ Wasmuthausen.  Mich nicht vergleichen!!! Sondern genießen, dass ich mir den Traum erfüllt habe, in diesem Leben noch Gitarre spielen zu können. Liedbegleitung. It s enough.
 
 
Das alles eröffnet Möglichkeiten der Selbsterkenntnis und Weiterentwicklung auf vielen Ebenen.
 
Wieder zu erkennen, dass wir immer kommunizieren. Kommunikation ist viel mehr als Sprache. Deine und meine Kommunikation ist machtvoll. Die Verbindung von Bewegung, Tanz, Musik und Bewusstheit bringt die Sprache des Körpers und den verbalen Ausdruck zusammen. Du kannst der Vielfalt deiner Kommunikationsmuster bewusst werden. Selbstempathie ist die Basis und der Schlüssel zu gelingender Kommunikation und trägt wesentlich dazu bei, dass innere und äußere Konflikte gelöst werden können.
 

Beauty of Needs – Die Schönheit der Bedürfnisse.

Gonzales Zitat

Ich bin dankbar für die Gewaltfreie Kommunikation,

Marshall Rosenberg und Robert Gonzales. 

Heute, beim Bergwandern in Garmisch war ich mit der Frage beschäftigt, warum ich mich nicht auf  EIN großes System fokussiert habe.  Mich haben fast zeitgleich – neben meinem Beruf als (Teilzeit)Lehrerin-   gleich ZWEI gepackt:  die GFK und das Humandesign. Beide werden mich wohl bis zum Schluss herausfordern, faszinieren und begleiten. 

Beauty of Needs – Die Schönheit der Bedürfnisse.

 

www.lebenswendezeiten.de

Präsenz

 

Meine Wertschätzung für den GFK-Lehrer Robert Gonzales.  Meine Ausrichtung auf Empathie. Marshall Rosenberg setzt Empathie und Präsenz gleich. Die Qualität, einfach beim Anderen zu sein. Nichts tun müssen. Kein Vergleichen. Kein Bezugnehmen aufs Eigene.

Ich habe Robert noch nicht persönlich kennengelernt, aber schon vor Jahren seine Teachings und Workshops gehört. Damals, als es noch CD-Sammlungen mit 24 CD ´ s zu kaufen gab.

Präsenz

www.lebenswendezeiten.de

Lebenslust durch Kreativität

 

Erholung von der langen Fahrt aus der Schweiz.  2 Tage mit 3 Trainer*innen der Empathie-Werkstatt unterwegs, um  20-jährigen Student*innen einer Fachhochschule „Gesunden Egoismus“ mit dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg nahe zu bringen. 4 Trainer*innen  hatten 2 Gruppen à 30 Teilnehmer*innen im Raum. Es war ein „Deja-vü“: Unruhe durch Handys und Tuscheln und den ungewohnten offenen Stuhlkreis.

Obwohl ich  nach dem Beenden der Lehrer-Zeit geschworen habe, dass ich nur noch an jene Menschen mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben werde, die das auch haben wollen, bin ich wieder auf Widerstand gestoßen.  Lernen muss jedoch freiwillig sein. Weiterentwicklung darf nicht verordnet werden.  Wir haben sie empathisch „abgeholt“.

Am Tag 2 ist der Knoten geplatzt – Verbundenheit und Leichtigkeit konnte allmählich entstehen. Die meisten sagten am Ende, dass sie da erst verstanden haben, was wir am 1. Tag vermitteln wollten. Man kann in einem sozialen Beruf einem Burnout nur vorbeugen, wenn man gut für sich selbst sorgt. Selbst-Empathie will gelernt und geübt sein.

So konnte ich mich heute der Farb-Lust hingeben. Zur Zeit mit Ölfarben. Oben Lust an freier Form. Unten die Verbesserung meiner Verbildlichung des inneren Kompasses.  Es ist wieder ein Zeit-Raum fürs Humandesign frei.

 

Dein Leben ist geprägt von den Entscheidungen, die du machst. Der Verstand ist mit Entscheidungen überfordert. Sobald du denkend entscheidest, könntest du auch das Gegenteil davon tun. Es bleibt als Möglichkeit im Kopf. Das Humandesign lädt dazu ein,  eigene, korrekten – dir entsprechende –  Entscheidungen durch die Stimme der inneren Autorität zu treffen.  Mit deinem inneren Kompass navigierst du durch dein Leben.

Lebenslust durch Kreativität

www.lebenswendezeiten.de

Auf die Stimme deines Körpers hören.

Der Körper hat eine Stimme.    Körper bedeutet Leben. ist  Lebendigkeit,   Energie  und sensorisches Empfinden.

Geht   es   dir – wie mir – um  deine volle  Verkörperung: die Empfindung, die du in einem bestimmten Körper lebst, auf diesem großen Planeten Erde, dem großen  Körper?    Wenn wir mit uns selbst  verbunden sind, wirklich fühlen und  empfinden,   leben wir ganz. Dieses Bewusstsein beeinflusst unsere Beziehungen und unsere  Entscheidungsfindung.  Wenn du von deinem eigenen Körper getrennt bist, fühlst  du dich ziemlich sicher auch vom sozialen Körper getrennt und von den Menschen  um dich herum.

Es ist so leicht und schnell gesagt: ja, ich höre auf die Stimme meines Körpers.  Nimmst Du Dir Zeit dafür? Sitzt oder liegst du –  auch nur minutenweise – und spürst in deinen Körper hinein? Wo genau spürst du hin? In Muskelverspannungen hinein  oder unter die Haut? In die Kiefergelenke oder den Beckenraum?………

Und  was heißt hier „Stimme“? Ist es nicht eher ein  hmmmm ….oder nnnnnn,  grrrrr……, ein  Gezogenwerden-Gefühl?

Im  Humandesign unterscheiden wir  unterschiedliche Stimmen, also Informationsquellen der inneren Führung.   Die individuelle körperliche „Stimme“ ist   der  Kompass, der  dich  durchs Leben  leitet.  Es gibt meines Wissens keine spirituelle Tradition, die nicht sagt:  suche  in  dir, nicht im Außen.  

Wenn du auf  diese Stimme hörst  – wenn auch für nur  10 Minuten am Tag –  bemerkst du auch andere Dinge.  Bewusstheit in den Körper bringen ist der Königsweg.  Vertraue der Organisation deiner  eigenen Intelligenz.  Wir müssen vertrauen, dass das System selbst schlauer ist als  unser Verstand.

www.lebenswendezeiten.de