Impulse & Inspiration zum Dezember 2017

 
1Zitat des Monats: „Jeder von uns ist ein unvollendetes Bild“
                                     (von einem mir unbekannten Autor) 
2. Wir alle sind kreative Wesen – und das zu leben bringt …….
3. Emotionale Bewusstheit im Werden.
4. Paardynamiken.
5. Bücher und Filme, die mich berührten.
 

Kreativität ist in jedem von uns. Wenn alles Wandel, nichts beständig ist, dann bringst auch Du Neues. Sei es eine neue Sichtweise, gesellschaftliche Verbesserungsideen oder ein kreativer künstlerischer Selbstausdruck. Eigene Gaben – meist übend –  zu entfalten ist zutiefst erfüllend. Was hältst du von der These, die sinngemäss lautet: „deine Begabung ist auch eine Verpflichtung gegenüber dem Geist, der Dich begabt hat“? 

Kürzlich habe ich den neuen Beuys-Film gesehen und beeindruckt haben mich Worte wie „……man muss sich vollkommen verschleißen, zu Asche verbrennen“…….

Mein künstlerischer Selbstausdruck ist derzeit geprägt von farblichen und technischen Experimenten. Unperfekt mag ich mich mit Bildern zeigen, die sowohl auf dem Papier als auch auf dem Laptop entstanden sind. Vielleicht springt ein Funke über und du entdeckst, entwickelst Deine eigenen kreativen Talente weiter. Das kreative Wesen in sich selbst aufzuwecken bringt Farbe und Energie ins Leben. Lass dich anstecken und inspirieren – wie ich von Matisse.   

Malen, Zeichnen, Tanzen, Austausch darüber  bringt (mir) Freude. Was ist es bei Dir?
 

Emotionale Bewusstheit im Werden.

In den nächsten 9 Monaten werde ich zu den 9 Zentren in der Human Design Matrix  schreiben. Beginnen möchte ich mit dem „jüngsten“ Bewusstheitszentrum:  dem Emotionszentrum.  Aus der Sicht des Human Designs besteht das Bewusstsein aus dem existentiell gegenwärtigen Körperbewusstsein, dem immer arbeitenden mentalen Bewusstsein und dem emotionalen Bewusstsein, das sich wellenförmig durch die Zeit bewegt.  Höhen und Tiefen der Gefühle werden lange vor unserem mentalen Funktionieren erlebt. Unsere emotionalen Erfahrungen sind in unserem Körpergedächtnis enthalten und lassen uns oft reaktiv werden, wenn wir nicht achtsam sind. Das emotionale System steht  an der Schwelle zur Entwicklung von Bewusstheit, was wir auf individueller wie auf kollektiver Ebene als gewaltig transformierende Kraft erleben. Es braucht Achtsamkeit, um eine verbindende Kommunikation zu ermöglichen. Der Schatz, den wir aus Verlangsamung und der urteilsfreien Beobachtung unserer Gefühle heben, ist vielfältig.

Die Information über die individuelle emotionale Prägung oder deine besondere Empfindsamkeit liefert das Human Design Chart.  

 

Paardynamiken.

Was Menschen in der Tiefe verbindet,  was sie trennt und gleichzeitig die Beziehung anregt und lebendig hält lässt sich allgemein in Bildern und ganz individuell im Human Design Chart zeigen. 

                     

4. Filme, Audios und Bücher:

 
 Ai Wei Wei, HUMAN FLOW –  ein wirklich GROSSER Film!!!!!

Die hingebungsvolle, intelligente und mitfühlende Art,  wie Ai WeiWei sich als Künstler dem schweren Thema von Flucht und Vertreibung widmet,  hat mich berührt. Keine leichte Kost, natürlich. Diese Dokumentation ist  anders;  sie hat auch stille Schönheit. 

In der letzten Woche habe ich Thomas Frankenbachs Buch Somatische Intelligenz gelesen. Seine Message „Hören, was der Körper braucht“  kann ich gut mit der Bestärkung der Individualität jedes Körpers und damit seines Verdauungssystems in Verbindung bringen. 

Hörenswerte Audios gibt es bei Auditorium Netzwerk. z.B. vom sehr geschätzten Prof. Claus Eurich, Spiritualität im Leben – was du suchst,  ist das was sucht.  

Praktizierten Dialog genieße ich jede Woche beim Hören der Gespräche auf evolvedem Webradio für Bewusstsein und Kultur
.

Nun wünsche ich uns allen einen leichten und kraftvollen Start ins neue Jahr.     
Und wie immer:  
Mit meinem Wissen und meiner Erfahrung trage ich gern dazu bei, dass du Dich und Deine Partner, Kinder, vielleicht Kollegen….. besser verstehen  kannst. 

Wintergrüsse und ein Lächeln von   
Impulse & Inspiration Dezember 2017

Gauting Sketchers Treffen

Nach Urban Sketchers München, Meetup-Drawings geht es weiter auf der Reise, mich mit Menschen austauschen zu können –   vom praktischen Üben ganz abgesehen.  Heute Abend haben wir uns zum ersten Mal getroffen.  Nicht tanzend wie auf meinen bunten Matisse-inspirierten Bildern, sondern gemütlich im Abakus.

Dabei gibt es gar keine Farben, sondern „nur“ Licht. Wahrnehmung ist ein bewusster Akt in unserem Gehirn.  Ein kleiner Film von Deepak Chopra mit der Aussage „Reality is mind-made“.

Spielen mit den Farben, experimentieren auf dem Tablet – auch ein Lernfeld.

Gauting Sketchers Treffen – morgen im „Bären“ wird s konkret.

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Vom „Knowhow“ zum „Knowwhy“

Vom Knowhow zum Knowwhy – denn es hilft, ganz natürliche Krisen zu bewältigen. Krisen gehören zum Leben. Es bedeutet Weiterentwicklung. Die Frage ist, wie damit umgehen.

Ich weiß jetzt, warum ich meine Zeit und mein Geld fürs Weiterlernen gebe. Als ich ab den 90er Jahren neben meinem Beruf als Lehrerin Ausbildungen im NLP und der Themenzentrierten Interaktion begann, war mir das „warum“ nicht so klar.  Es war ein  diffuser innerer Antrieb. Sinnfindung ist erst im Rückblick, aus einer weiteren Perspektive möglich.  Heute weiß ich, warum ich nach der Jahrtausendwende von Human Design System und der gewaltfreien Kommunikation „gefangen“ wurde. Es hat mit tiefer Sinnfindung zu tun.

 

 

In den letzten beiden Jahren  habe ich sehr gezielt begonnen, handwerklich in Bezug auf meine Kreativität besser und souveräner zu werden. Also bin ich viel in Kursen unterwegs, lerne im Zeichnen und Malen dazu. Am Wochenende habe ich den Akthof in München kennengelernt. Mein Knowhow ist wieder ein Stück gewachsen.  Und ich weiß auch, wem es dienen soll. 

Vom „Knowhow“ zum „Knowwhy“  ist auf so vielen Ebenen gültig, wirksam und oft sehr erfreulich. 

 

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Fülle braucht den Mangel.

 

Heute hörte ich wieder die Aussage: „aus dem Mangel heraus kann ich nur Mangel erzeugen….“ und heute mag ich ihn endlich hinterfragen und in mir bewegen.  

Vor der Wucht des Satzes habe ich mich gefürchtet.  Eine Kette von Gedanken, Geschichten und Urteilen folgten. Selbstverständlich kenne ich – wie alle – Mangel, Leere und auch die Angst, dass es immer so bleiben wird –  und ich dran schuld bin. Ich habe einfach schlechte Karten bekommen. Und zudem bin ich noch im Opfer-Modus. 

 

Unsere Welt ist eine polare Welt.  Wie kann es Fülle geben, wenn die Leere nicht da ist, sein darf? Energie fließt nur, wenn es beide Pole gibt. Energie ist Leben und Lebendigkeit.  In der materiellen Welt muss es beides geben und geben dürfen:  das Fließen und das Starre, das Lineare und das Zyklische,  das Harte und das Weiche. Es geht um die Haltung zu diesem Phänomen.   

Die Befürchtungen nehme ich –  mit vielen – wahr:  Angst nicht zu genügen,  allein durch das Mangelbewusstsein Mangel anzuziehen oder immer im Mangel zu bleiben.  No Choice? –  oder ich allein bin dafür zuständig, dass in meinem Leben Fülle ist?

Meine vielfältigen Erfahrungen mit den beiden Extremen im Laufe meines 65-jährigen Lebens sind:  Es ist die Haltung, die die Balance erzeugt.  Dazu im nächsten Artikel mehr. 

Was mich jedoch immer wieder fasziniert ist die Aussage des mehr als 2000 Jahre alten I Ging. Dort wird  im Hexagramm 41, dem Startcodon –  beschrieben, dass  das Zurückschneiden, der Mangel und die Sehnsucht neue Erfahrungen, neues Wachstum und  den Aufbruch zu neuen Ufern bewirkt. Anführer, Coaches haben meist den Kanal 41-30  diese begeisternde Führungsqualität. 

 

 

Vor 10 Jahren habe ich das mit meiner Kreativität und meinen künstlerischen Fähigkeiten erlebt. Die  existierenden Beschränkungen zum Schutz der Urheberrechte von Künstlern und Fotografen bewirkten, dass ich mir wieder meiner kreativen Talente bewusst wurde. Eine kurze Zeit kaufte ich Fotolia-Bilder, die wie die Schneeflockenkristalle darstellen sollten, dass jedeR einmalig ist.

Dann begann ich, eigene Bilder zu gestalten und sie mit meinen Texten auf meiner Webseite zu veröffentlichen.  So nach und nach verbesserten sich sowohl meine Skills als auch meine Ansprüche. Ich lerne weiter. Das erlebe ich als Fülle pur.  

Fülle braucht den Mangel.

 

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Beziehungsdynamik – der Raum zwischen uns.

Aber lasst Raum zwischen Euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen Euch tanzen“.

Khalil Gibran

Raum zwischen uns.

Welche Kräfte wirken in Dir? Welche Kräfte wirken zwischen Euch?

Katalysatorkräfte?

Zündkraft oder Klebstoff?

Was heißt es für dich, Raum zu haben? Wie viel Abstand und wie viel Nähe brauchst du?

Raum haben und geben bedeutet Wissen, Verstehen und  offen sein für die Überraschung. 

Raum zwischen uns.

Beziehung ist ein eigenes Wesen. 1 + 1 = 3

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Der innere Guru.

 

Das Goethe-Gedicht zieht mich schon seit meiner Pubertät an.  Für mich ergibt sich ein Bogen vom Daimon zum inneren Guru, der inneren Autorität des Human Designs.

Urworte. Orphisch. die  eine der „Grundmächte“ Daimon (Dämon) neben Tyche (Das Zufällige), Eros (Liebe), Ananke (Nötigung) und Elpis (Hoffnung) beschreiben,  die für Goethe das menschliche Leben bestimmen. Weiter geht es in Wikipedia: Diesen Kräften ordnete er ebenso viele Lebensphasen des Menschen zu. Während der „Dämon“ die Geburt, Tyche hingegen die Jugend bestimmt, führt Eros zu einer Lebenswende, in der Zwang und Wollen versöhnt werden. Ananke wiederum prägt die Jahre des mittleren Alters und der Arbeit, während die Hoffnung Elpis das Alter zu bewältigen hilft. 

Wie bei Goethe ist im Human Design mit dem inneren Gesetz und dem inneren Guru die begrenzte Individualität der Person, das Charakteristische – wodurch sich der Einzelne von jedem andern bei noch so großer Ähnlichkeit unterscheidet  – gemeint. 

Es ist nicht nur meine Überzeugung: JedeR hat einen Genius, einen wohlwollenden Daimon – oder modern: einen inneren Guru – der einem den Weg weist und die Entwicklung begleitet und beschleunigt.

Der innere Guru.

 

Könntest du dich Deinem Daimon oder deinem inneren Guru anvertrauen? Dich von ihm führen lassen?   Kannst du dir vorstellen, dass er in deinem Körperbewusstsein lebt und dass dein Verstand sich dem unterzuordnen, deinem Ganzen zu dienen hat?

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Selbstakzeptanz und Weiterentwicklung durch das Human Design Integral.

 

Selbstakzeptanz und Weiterentwicklung durch das Human Design Integral. 

Wie kann ich mich annehmen und das entfalten, was innen noch schlummert?   Erste Voraussetzung dafür ist,  sich zu kennen.  Jeder von uns ist als lebendiger Ausdruck  der Evolution in seiner bestmöglichen Form erschaffen worden. 

Das Human Design System stellt   ein fundiertes, tiefes Werkzeug der Selbsterkenntnis zur Verfügung.   Fragen wie  „kennst du dich? Was ist dein persönliches Lied? Welches Potential möchte noch entdeckt werden? 

Als soziale Wesen  entfalten wir uns nur durch ein Du. Nicht jede Konditionierung entspricht jedoch dem eigenen Wesen.  Frühe Glaubenssätze und prägende Erfahrungen können eine große Barriere zum wahren eigenen Wesen sein. 

Das Humandesign Integral benennt die individuellen sensiblen Felder, wo Konditionierung besonders wirkt.  Die helle Seite davon ist, dass genau dort unglaublich viel erfahren und gelernt werden kann. Die dunkle Seite beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass sie genau dort auch Vermeidung und Verzerrung stattfindet. 

Die eigene Ganzheit zu kennen führt zu Verstehen, Selbstakzeptanz und  Liebe.  Selbstliebe ist die Entdeckung,  wie tief, einmalig und kostbar ich bin – das Gegenteil von Egoismus. 

Diese Akzeptanz ist die Basis für die Weiterentwicklung, die persönliche Evolution.  Selbstzweifel und Schattenarbeit  ist die gesunde Möglichkeit für Korrektur und Weiterentwicklung. So kann Selbstvertrauen, Zuversicht und Vertrauen in den eigenen Lebensweg wachsen. 

Ich bin dankbar für der Human Design-Schatz und möchte dieses Geschenk – zusammen mit all jenen, die davon ebenso begeistert sind –   in der Welt verbreiten.
 

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