Yin & Yang. Ordnung & Chaos

 

Yin & Yang ist das Ganze. Die Polarität und die Dynamik.  Wir erleben sie als Ordnung & Chaos. 

 

 

Beide Aspekte dieses grundlegend Ganzen haben Vorteile und Kosten.  Ordnung erfüllt das tiefe Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz.  Es erzeugt Vertrauen und damit Entspanntheit.  Eine der dunklen Seite der Ordnung ist die Verwandlung in Tyrannei, sei es die politische oder die sich selbst gegenüber.  Chaos, das ist das Neue, Unbekannte. Es macht Angst und fordert heraus. Gleichzeitig erfüllt es das tiefe Bedürfnis nach Weiterentwicklung und Abenteuer.  

Immer wieder mein Staunen über dieses tiefen Erkenntnisse, die unsere Vorfahren entwickelt haben und auf die wir bauen können. Und immer wieder mein Staunen, dass im Kleinen, Persönlichen dies alles auf das eigene Leben angewandt werden kann. Und wie unterstützend erst, wenn es noch unterstützt wird durch die Human Design Körpergrafik als Überblick über das, was du mitbekommen hast.

 

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Yin & Yang Symbolik und Realität.

 

Das Ying-Yang Symbol ist nicht nur real, es ist hyperreal, sagt Jordan Peterson in einem seiner Teachings, die ich gerade so fasziniert und dankbar höre.

Denn real ist, was permanent, dauerhaft ist. Das Prinzip von Yin und Yang, Ordnung und Chaos ist die Basis von allem und in ihr eine Dynamik, wie die beiden kleinen Punkte des anderen Pols aufzeigen.

Die Taoisten wussten, dass  jeden Moment  eine neue Ordnung aus einer chaotischen Struktur auftauchen kann. Umgekehrt kann plötzlich etwas auftauchen, was alles in eine chaotische Situation verwandeln kann.  

Yin & Yang  ist ein Symbol des Seins, so wie es sich als lebendes ganzes Ding manifestiert.  Objektivität und Subjektivität. Die Welt in der wir leben ist nicht objektiv und neutral, sie ist voll von Emotion, Motivation und Bedeutung. Sie ist voll von Freude, Schmerz, Frustration und anderen Menschen. Das ist die reale Welt.   

Und meine große Freude, dass das Human Design System auf dem I Ging beruht. Aus dem grundlegenden Binär von Yin und Yang entfaltet sich das Leben.  Und das Alphabet des Lebens sind die 64 Hexagramme. Es sind Bauanleitungen und Buchstaben der Geschichten, die der menschliche Erfahrungsweg kondensiert.  

Da wir nicht alles wissen, wissen können, müssen wir vertrauen. Ich vertraue auf grundlegende menschliche Erkenntniswege. Ich vertraue, dass das  I Ging Wahrheit enthält. Und ich habe beschlossen, mich dem  Human Design anzuvertrauen und das, was ich als Erkenntnis daraus ableite nicht nur mir, sondern auch anderen Orientierung und Verstehen geben kann.

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Chaos und Ordnung

Die Weisheitsbücher und Mythen der Welt beinhalten das Thema der Entstehung der Welt – das Alte Testament wie das I Ging.

„Nichts kann existieren ohne Ordnung. ,

Nichts kann entstehen ohne Chaos.“ 

Albert Einstein

 

 

 

Das Human Design System bietet eine Matrix, die das Verstehen der kosmischen Ordnung und seinem Wandel ermöglicht.  Die Wahrheit ist zu groß für unseren menschlichen Verstand. Als menschliche Wesen suchen wir jedoch danach.  Tiefe Bedürfnisse nach Verstehen und Sicherheit treiben uns an. 

 

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Ungelebtes und ungeliebtes Selbst.

 

Selbst? Selbstakzeptanz? Selbstliebe.

Eine feine Unterscheidung ist nötig. Die Frage nach dem  ungelebten Selbst  führt zu dieser:  „Was alles schlummert noch?  Was möchte noch entfaltet,  gelebt und ins Ganze eingebracht werden?

Der Blick zurück auf vergangene Lebensphasen unterstützt: ich wollte lernen, mich weiterentwickeln. mich verstehen. Begriffe wie „Ansteckende Gesundheit“ habe ich in meinem Sportunterricht oft verwendet. Der Ausdruck  „glückliche Sackgasse“ führt mich zu Walter Lechler.  Vor fast 30 Jahren habe ich sein Buch „Von mir aus nennt es Wahnsinn“ gelesen (Lechler/Lair).  Eine Zeit des ersten Aufwachens und durchaus nachgeholten Erwachsenwerdens folgte.  

Reflektierte Lebenserfahrungen, das Gespiegelt-werden im Außen und das  Human Design Wissen ermöglichen eine Annäherung an ein Selbst, das dem entspricht, wie „man vielleicht gedacht war“.  Wir sind Geschöpfe. Wir sind selbstreflektiertes Bewusstsein und wissen doch so wenig über uns selbst.

Das ungeliebte Selbst ist möglicherweise  kein „Selbst„, sondern eine Hülle, die das kostbare Selbst umschließt.  Vielleicht eine Schutzhülle, vielleicht eine gut entwickelte Maske. Wenn es aber dem entspricht, was man gar nicht ist, wäre ja nichts falsch. Wieso sollte ich ein Nichtselbst auch lieben? Vielleicht gilt die Selbstablehnung genau dem Teil, der mir gar nicht entspricht?

Aus den offenen Bereichen der Human Design Körpergrafik lassen sich Kompensationsmuster ableiten, die sich ziemlich sicher schon ganz früh entwickelt haben. Die können entweder darin bestehen, etwas total verzerrt, übertrieben auszuleben oder gar nicht. Und beides entspricht nicht dem echten Selbst. Das einmalige Selbst ist das Frequenzmuster, das im Klang des Ganzen eingebettet ist – da, wo es sein soll.

Ungelebtes und ungeliebtes Selbst. Als Nachkriegskind habe ich mit ganz vielen Anderen das Thema mangelnder Selbstliebe ziemlich ausgeprägt: Trauma, kriegstraumatisierte Eltern, Schweigen und schwarze Pädagogik.  Ein langer Weg, unterstützt (auch) durch das Human Design.

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Bessere Beziehungen durch das Human Design 1

Leben ist Beziehung. 

Bessere Beziehungen durch das Human Design.

Es gibt Beziehungen, die sind einfach wohltuend. Es gibt Beziehungen, die dich nähren. Und es gibt Beziehungen, die dich herausfordern und zum Wachstum anregen. Selten gibt es das ganze „Paket“ in einem.  Nicht immer passt alles zusammen. Nicht immer werden gleichzeitig alle Bedürfnisse erfüllt. Wäre ja auch eine Überforderung. 

Knoten und Reibung gehört dazu. Ja, das ist manchmal kräftezehrend. Und  manchmal ist es besser, einen Konflikt gar nicht erst entstehen zu lassen. Aber: wann ist es zu viel Anpassung? Wann gibst du Dich auf? Wann wäre es besser loszulassen und in ein nährenderes Umfeld zu gehen? Gleichklang, Gefährtenschaft, wechselseitige Unterstützung. Oder aber: ist die Reibung fruchtbar?

Bessere Beziehungen durch das Human Design bedeutet nicht, von jemand Anderen zu erfahren, was du tun sollst. Die Beziehungsanalyse beschreibt einfach die Dynamik zwischen dir und einem anderen Menschen. 

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1Zitat des Monats:   „Schnee fällt. Jede Flocke an ihren Platz.“
2. Human Design Vorträge „Bessere Beziehungen durch das Human Design 
3. Rave New Year.
4. Selbst sein
5. Entpatriarchalisierung
 
Die Human Design Matrix bietet eine Sichtweise und Antwort auf eines der tiefsten menschlichen Bedürfnisse. Wir wollen Antworten auf die großen Fragen. Wir suchen nach dem Verstehen der größeren Ordnung.  „War das Wort kósmos ursprünglich ein Begriff für Schönheit und Ordnung, gebraucht. Pythagoras  es bereits in der Bedeutung „Weltordnung“ und „Welt“.  Heute ist im alltäglichen Wort Kosmetik nur noch eine kleine Spur zu erkennen.   Für mich ist die spirituelle Dimension des Human Designs einer der größten Attraktoren.  Den Kosmos und –  das einzig Beständige –  den Wandel, die Evolution zu beschreiben und zu erklären, lässt mich immer wieder staunen.   Welche Fülle in diesem kurzen ZEN-Zitat von oben.
 
2. Interaktive Human Design Vorträge 2018: 
 
Alle 4 Ebenen des Menschseins werden mit einbezogen:  Körper,  Emotionen,  Mind und  Spirit.  Am nächsten Freitag wird der 3. Vortrag dieses Jahres mit dem Titel „Bessere Beziehungen durch das Human Design“ stattfinden.  Um welche 3 Beziehungen geht es in meiner Human Design Arbeit? Die Beziehung zum größeren Ganzen. Die Beziehung mit mir selbst und die Beziehung zu Anderen (Partner, Kind, Eltern, Kollegen, Mitmensch). Der bilderreiche und interaktive Vortrag ist eine Reise der Möglichkeiten, die sich durch das Human Design auftun. Hast du Lust & Zeit zu kommen? Wenn Deine Freunde oder Lieben in der Nähe wohnen, informiere sie bitte darüber. Und ich bin auch dankbar, wenn du mich auf Möglichkeiten für Vorträge aufmerksam machst oder zu einem Vortrag einlädst.
3. Das Rave New Year 2018 am 22.Januar. 
Wie jedes Jahr hier meine Information über das Rave New Year – weltweit zum gleichen Zeitpunkt. Wir haben noch ein paar Tage Zeit, den alten Zyklus abzuschließen. Der neue Zyklus  beginnt immer, wenn die Sonne in das Tor 41 kommt. Wir existieren in einem solaren System, sind total von der Sonne abhängig und Hexagramm 41 ist das Startcodon. Das Rad/ein Sonnenjahr in einer Sinuskurve dargestellt zeigt den energetisch tiefsten Punkt in Hexagramm/Tor 41.
 
 
Für eine Neu-Ausrichtung mit kosmischem Rückenwind gibt es noch ein paar Tage.  Das letzte Tor des alten Zyklus ist Tor 60, das die Chinesen im I Ging „das Zurückschneiden“ nannten. Den Übergang von der Begrenzung und Beschränkung in einen neuen Erfahrungszyklus hinein zu meistern, bedeutet Transzendenz. In dem Moment, in dem wir  die Einschränkung akzeptieren können, existiert sie nicht mehr. Aus der Akzeptanz der Beschränkung dessen, was wir sind und das Leben als wir selbst leben, erwächst ein kraftvoller Start für einen neuen, auf- und anregenden Erfahrungszyklus.  Zurückschauen, Abschließen und Neu-Ausrichtung.
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4. Selbst sein.
 
 
Die Begrifflichkeit des Selbst ist unterschiedlich. Im Human Design ist das Selbst  deine wahre Verhaltensnatur, die widerstandslos in die Welt auftaucht. Nicht-Selbst ist eine bedingte Programmierung, die das wahre Selbst  überlagert. In dem Moment, in dem das Nicht-Selbst-Verhalten in der Welt auftaucht, trifft es auf Widerstand. Achte auf Widerstand.
  
Meine äußere Ausrichtung ist die engagierte Verbreitung des kostbaren Wissens. Meine Arbeit besteht in der individuellen Begleitung und Beratung. Meine eigene innere  ist die tägliche Praxis des „Halblächelns“, eine buddhistische Praxis oder auch das innere Lächeln nach Tich Nath Han. 
 

5. Entpatriarchalisierung – zugunsten eines mensch- und umweltbezogenen Lebens. Mich beschäftigt das Thema Patriarchat oder dominatorisches System schon lange. Diesen Artikel zu den Gefahren der Globalisierung in dieser Hinsicht möchte ich gern teilen. 
Nun wünsche ich uns allen ein kraftvolles Jahr und wohltuende Beziehungen.
 
Und wie immer:  Mit meinem Wissen und meiner Erfahrung trage ich gern dazu bei, dass du Dich selbst und Deine Partner, Kinder, vielleicht Kollegen….. besser verstehen  kannst. 
 
Neujahrsgrüsse und ein Lächeln von 
 

 

 

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Entpatriarchalisierung.

Es geht um Entpartriachalisierung – zugunsten eines mensch- und umweltbezogenen Lebens.

Mich beschäftigt das Thema Patriarchat sowohl aus dem Erleben als Frau als auch aus der Schulung durch die Gewaltfreie Kommunikation Marshall Rosenbergs.  Gewaltfreie Kommunikation. Er spricht ja von struktureller Gewalt als 3. Säule der GFK für den Social Change des  8000 Jahre währenden dominatorischen Systems. 

Nun habe ich einen Artikel zum Thema Entpatriarchalisierung gefunden, der teilenswert ist – wenn du ihn ganz lesen möchtest. Hier ein paar Auszüge:

“ Die patriarchalen Hintergründe werden nicht benannt und erschweren so Analysen und Veränderungen und machen uns blind und wehrlos gegen patriarchale Systeme, die seit Jahrtausenden zur unhinterfragten und unumstößlichen Selbstverständlichkeit geworden sind…….

Dass wir uns dabei gemütlich in patriarchalischen Herrschaftssystemen eingerichtet haben, hat vor allem zwei Gründe: Die Dauer von vielen Jahrtausenden, in denen patriarchale Herrschaftssysteme weltweit seit den Anfängen von Ackerbau, Tierhaltung und der Entstehung größerer Siedlungen mit festen Hierarchien existieren und so den Anschein von geschichtlicher Notwendigkeit erwecken. Und die technischen, zivilisatorischen und kulturellen Höchstleistungen, die mit der Entwicklung des Patriarchats einhergehen und die zur Rechtfertigung aller Gewalt und Unterdrückung bewusst und unbewusst herangezogen werden: Seht doch her, wie schön dieser Tempel ist, wie wunderbar das Horn erklingt.

Heute allerdings sind wir in einer historisch völlig neuen Situation: Die zerstörerische Gewalt der patriarchalen Herrschaftssysteme beschränkt sich nicht mehr auf lokale Konflikte, sondern hat sich zur Bedrohung der gesamten Welt in einem globalen apokalyptischen Szenario gesteigert, bei der ein Zusammenbruch der Zivilisation, die Vernichtung menschlicher Kultur und die Existenz der Menschheit insgesamt und der Erde auf dem Spiel stehen.

Als Vorboten erleben wir täglich die Zunahme weltweiter blutiger Konflikte mit Terrorismus, Zerstörung und Ausrottung ganzer Völker, die von den Politikern und UN-Kommissionen gebetsmühlenartig „aufs schärfste verurteilt“ und durch das Krisengipfel-Karussell kaum aufgehalten werden, während die Konflikte durch die Männer der Militärs in Russland, Syrien, USA, Saudi Arabien, Iran, Jemen, aber auch in Palästina und vielen Ländern Afrikas angeheizt werden. Die Hoffnung vieler auf Lösungen aus Europa kann kaum erfüllt werden, weil Europa mit seiner Selbstauflösung beschäftigt ist. Zusätzlich sorgen massive globale Machtverschiebungen zugunsten autoritärer Strukturen (Stalin- und Mussolini-Büsten werden wieder öffentlich aufgestellt) mit dem Anwachsen nationalistischer und rassistischer Bewegungen für eine Verschärfung der Krise, während zugleich Umweltzerstörung, Klimawandel, Erschöpfung lebenswichtiger Ressourcen zunehmen.

Patriarchale Strukturen basieren auf Konkurrenz und Herrschaft – und führen darum zu Kriegen

Die Ursachen für die gegenwärtige Beschleunigung weltweiter Bedrohungen liegen in der Globalisierung patriarchaler Strukturen, die auf Konkurrenz, Herrschaft, Ausbeutung und Unterdrückung begründet sind und überall zu immer schnellerer Ausbreitung von Gewalt, Kriegen mit immer perfekteren Tötungsmaschinerie mit Zerstörung, Flucht und Verelendungen führen bei gleichzeitiger Radikalisierung insbesondere von vielen Jugendlichen, die sich als Globalisierungsverlierer ohne Perspektiven immer mehr zu eindeutigen Zielen (wie der Errichtung des Gottesstaates) zuwenden jenseits der für sie unattraktiv gewordenen westlichen Demokratie.

Es geht um die Entpatriarchalisierung, den Weg in die empathische Zivilisation.

Die Welt erlebt einen Amoklauf gewalttätiger Männer. Dabei wird für uns die Frage immer dringender, wie wir dieser Beschleunigung einer Vernichtungs- und Zerstörungswut  entgegenwirken können, die sich wie ein kollektiver Amoklauf gewalttätiger Männer über die ganze Welt ausbreitet. Natürlich kann es dabei nicht um eine „Abschaffung des Patriarchats“ gehen, auch weil sich eine Jahrtausende währende Ordnung mit all ihren lebenswichtigen Funktionen und kulturellen Ausprägungen nicht einfach abschaffen lässt und das wohl auch gar nicht wünschenswert wäre. …

Und nur, weil das Patriarchat so gefährliche Auswirkungen hat, dürfen wir natürlich nicht einfach schließen, dass eine matristische Gesellschaft so viel besser wäre, auch wenn das angesichts von Terror und Gewalt eine plausible Hoffnung ist. ………Mir geht es deshalb vielmehr um das Problem, was wir innerhalb der bestehenden patriarchalen Systeme tun können und tun müssen, um diese Systeme zu „entpatriarchalisieren“, indem wir ihre zerstörerischen und gefährlichen Potenziale erkennen, einschränken und umlenken.

Entpartriachalisieren – zugunsten eines mensch- und umweltbezogenen Lebens.

Dabei können wir auch aus unserer eigenen jüngsten Geschichte lernen, wie durch feministische Bewegungen, aber auch durch Männergruppen und politisches Engagement männliche Herrschaftssysteme abgebaut und mehr Gleichberechtigung durchgesetzt werden können, auch wenn dabei unsere heutigen Formen konsumorientierter Wohlstandsmodelle mit Wachstumsfixierung und Machtkonzentrationen eingeschränkt werden müssen, zugunsten eines anderen mensch- und umweltbezogenen Lebens, dass mehr soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Bürgerbeteiligung umfasst….

Unter männlich dominierten Strukturen wird nicht nur gelitten, fast alle helfen mit, sie zu stützen.

Eine wichtige Voraussetzung für die aktiv Beteiligten einer solchen subversiven Entpatriarchalisierung scheint mir die Auseinandersetzung damit zu sein, wie wir selbst als NutznießerInnen und MittäterInnen an patriarchalen Systemen mitwirken und für den Bestand männlich dominierter Strukturen mit verantwortlich sind. Erst, wenn wir merken, wie wir selbst nicht nur Opfer, sondern auch TäterInnen, NutznießerInnen der patriarchalen Organisation unserer Gesellschaft sind, kann eine Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen jenseits von Zuweisungen und Appellen wirkungsvoll und in konkrete Handlungen umsetzbar werden.

……..Die Flüchtlingsströme führen eher zu einer Repatriarchalisierung.

Entpatriarchalisierung muss also ein auf längere Dauer angelegter Prozess sein, dem heute allerdings die Mächte einer zunehmenden Repatriarchalisierung aufgrund der Kriege, der Flüchtlingsströme vorwiegend aus Hardpower-Patriarchaten und die Radikalisierung der monotheistischen Religionen entgegenwirken. ……

Es braucht eine vierte Welle des Feminismus – denn wer sonst betreibt die Entpatriarchalisieung?

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Evolutionäre Beziehungen leben. Ja.

Evolutionäre Beziehungen. 

Miteinander wachsen. Eine Bereicherung und gleichzeitig eine Herausforderung fürs eigene Wachsen sein. Und vice versa. Sich der eigenen Bedürfnisse, Potentiale und Schatten bewusst sein. Das umfasst die Akzeptanz der eigenen Kraft u n d Verletzlichkeit.  Gemeinsames Wachstum in Spiralen. Unterstützung und Herausforderung. Dranbleiben.  

Eine Eselei – wie gestern gezeichnet im Marionettentheater in Starnberg.

 Ein unrealistischer Traum?

Vielleicht passt auch die Metapher, dass wir alle wie an Marionettenfäden hängen:  geringe Denk- und Handlungsspielräume durch unsere Erfahrungen und Glaubenssätze?

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Human Design System. Ein Vortrag

 

Ich freue mich sehr, meine Begeisterung und Leidenschaft fürs Human Design  zu teilen und damit zu inspirieren und dabei zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen.

Dank an Susanne Hauenstein, die  ihre Atelier-Räume für meinen Vortrag morgen zur Verfügung stellt.  Ich bin ja Künstlerin-Lehrling und werde bei ihr in den nächsten beiden Jahren meine kreativen Skills optimieren.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

morgen, 12.1.2018, Donnerstagabend wird Anna Haußer (eine meiner Teilnehmerinnen mit vielen Talenten), privat bei mir einen Vortrag zum „Human Design“ halten. 

 

Obwohl mich perönlich der Name „Human Design“ abstößt, so bin ich doch noch immer neugierig auf Systeme, die uns helfen können, uns mit unseren Stärken und Schwächen besser zu verstehen und mit den Herausforderungen, die das Leben entsprechend mit sich bringt, besser umzugehen.

 

Ich bin gespannt, mehr über diese Methode und ihre Hintergründe zu erfahren und warum Anna so begeistert davon ist. Ich weiß nur, dass es sich um eine Art Synthese von Astrologie und I Ging handelt.

 

Mein Einladungstext: 

Sylvester ist vorbei, das kollektive kalendarische Neujahr hat begonnen.

 

Eine andere Sicht auf den neuen Zyklus bietet das Human Design System.  Obwohl der 31. Dez das Ende einer Kalendersequenz ist, ist es nicht das Ende des Sonnenzyklus. Wir sind schließlich ein Planet, der völlig abhängig von der Gnade der Sonne ist, wir umkreisen diese Sonne, wir leben in einem solarisierten Feld.

Das  Ende des alten Zyklus und der Beginn des neuen Jahres  wird durch den Moment bestimmt,   wenn die Sonne das erste Mal in Tor 41 (im alten I Ging heißt es „Das  Zurückschneiden“)  eintritt – und das ist am 22. Januar.  Genug Zeit also, um den Zyklus in Ruhe zu beenden und für einen Neuanfang kosmischen Rückenwind zu nutzen.

Anna Haußer  (Lehrerin/Trainerin, künstlerischer Lehrling –  die  sich seit mehr als 15 Jahren mit dem Human Design System beschäftigt)  wird dazu und zum Human Design insgesamt einen interaktiven Vortrag halten.

Ungehobene Talenten und Ressourcen, Selbstzweifel, Selbstliebe und Weiterentwicklung – zu all dem gibt das Human Design Antworten.

Wie kann ich mich annehmen und das entfalten, was innen noch schlummert?   Erste Voraussetzung dafür ist,  sich zu kennen.  Jeder von uns ist als lebendiger Ausdruck  der Evolution in seiner bestmöglichen Form erschaffen worden.  Als soziale Wesen  entfalten wir uns nur durch ein Du.

Nicht jede Konditionierung entspricht jedoch dem eigenen Wesen. 

Frühe Glaubenssätze und prägende Erfahrungen können eine große Barriere sein. 

Das Human Design kann als ein fundiertes Werkzeug der Selbsterkenntnis genutzt werden.  In ihrem bilder-reichen und interaktiven Vortrag wird Anna  uralten Menschheitsfragen Raum geben wie:  Wer bist  du  wirklich? Was ist dein persönliches Lied?  Ist Selbstliebe die Entdeckung,  wie tief, einmalig und kostbar ich bin – oder Egoismus? Sind Selbstzweifel destruktiv oder eine gesunde Möglichkeit für Korrektur und Weiterentwicklung?

(Wenn ihr als Teilnehmer Anna vorher eure Geburtsdaten schickt – kontakt@lebenswendezeiten.de –  wird sie eure Geburtskörpergrafik mit in den Vortrag einbeziehen)

Ja, da sage ich yess und freu mich. Und auch darauf, ob sich die Einstellung zum Human Design durch meinen Vortrag geändert hat.

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Interaktionsdynamik: Gefährtenschaft

Ein Aspekt von Interaktionsdynamiken ist Gefährtenschaft. Companionship. Ich vermute, wir alle kennen das aus der Kindheit – und haben diese Qualität hoffentlich auch noch in späteren Jahren erlebt.

Ich hole mir das Gefühl zurück durch eine Erinnerung. Wie hat sich erlebte Gefährtenschaft angefühlt? Der Körper erinnert sich. In mir entspannt sich etwas, es wird heller, freundlicher.  Companionship als vertraut sein und Vertrauen haben. In die gleiche Richtung schauen, in der Ausrichtung auf Ähnliches verpflichtet.

Meinen Paar-Bildern habe ich in den letzten Tagen ein paar neue, aussagekräftige hinzugefügt. Egal ob Tier- oder Menschenkörper: nonverbal drückt sich ganz viel aus.  Die interaktionsdynamiken aufgrund von zwei Human Design Körpergrafiken zu beschreiben geht dann tiefer. 

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Urban Sketchers München

 

Urban Sketchers München – heute im Stadtmuseum München.

So lange war ich schon nicht mehr im Münchner Stadtmuseum. Durch den heutigen Zeichnen-Treff im Puppentheater dort habe ich wunderbare Marionetten entdeckt. Kleine Schätze. Papiertheater. Drahtpuppen. Masken. Kasperles. Viele konzentrierte Zeichner, Männer und Frauen. Und Gelächter von einem Clown, durch einen  Bewegungsmelder ziemlich oft zu hören war. 

aus dem Stück La Ramee von Tankred Dorst

Die Entführung Europas

Stabfigur zu Manuel de Falla.

Ich habe eine besondere Beziehung zum Thema Skills. Habe so gut wie immer den Glaubenssatz „ich bin noch nicht gut genug“, muss noch mehr lernen, wissen, können….“. Das liegt (auch) an meinem Brückentor 16 in meiner Human Design Körpergrafik – so fühle ich mich ganz, weil zwei energetische Bereiche durch das Hexagramm 16 gebrückt werden.

 I am a Künstler-Lehrling.

 

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Rückenwind vom Universum

 

Sylvester ist vorbei.  Ich persönlich hoffe, dass es das letzte Feuerwerk war – und nunmehr aus Umweltschutzgründen Lasershows das Spektakel am Himmel übernehmen.  Das kollektive kalendarische Neujahr hat begonnen.  Jedoch ist aus anderer Sicht durchaus noch Zeit, den Zyklus zu vollenden.  Wir haben Rückenwind vom Universum. 

Denn eine andere Sicht auf den neuen Zyklus bietet das Human Design System. Obwohl der 31. Dez das Ende einer Kalendersequenz ist, ist es nicht das Ende des Sonnenzyklus. Wir sind schließlich ein Planet, der völlig abhängig von der Gnade der Sonne ist, wir umkreisen diese Sonne, wir leben in einem solarisierten Feld.

Das  Ende des alten Zyklus und der Beginn des neuen Jahres  wird durch den Moment bestimmt,   wenn die Sonne das erste Mal in Tor 41 (im alten I Ging heißt es „Das  Zurückschneiden“)  eintritt – und das ist am 22. Januar.  Genug Zeit also, um den Zyklus in Ruhe zu beenden und für einen Neuanfang kosmischen Rückenwind zu nutzen.

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Kreativität & Kunst

Nicht alles, was kreativ ist, ist Kunst

Schöpferisch sein liegt jedoch in der Natur jedes Menschen. 

Das Schöpferische als Urkraft  ausgedrückt in Hexagramm 1, Yang über Yang.

Die Entfaltung von Kreativität  ist Originalität und Frische.  

 Kreativität & Kunst

Schönheit der Melancholie.

Kreativität kann niemals kontrolliert werden.

Es können gute Bedingungen dafür geschaffen werden, dass „es“ geschieht..

Der Antrieb dafür ist die Melancholie – eben, dass Kreativität nicht erzwungen werden kann.

In der Human Design Körpergrafik ist erkennbar, in welchen Feldern die Kreativität dieses Menschen gedeihen kann und worin sie bestehen könnte

Was Kunst ist, ob Kunst und wo Kunst erfolgreich ist liegt in den wenigsten Fällen am Künstler. Kunst kommt von „Künden“ und von Können. Können manifestiert sich in Hexagramm 16, in der Identifikation mit etwas. 

Und als Möglichkeit der Verarbeitung emotionaler Tiefs gilt: 

„Take your broken heart and make it into Art“.

 

In der Verschönerung und Aktualisierung meiner Webseite www.lebenswendezeiten.de  habe ich diesen Artikel zu Kreativität & Kunst geschrieben. 

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