Impulse & Inspiration Februar 2018

1Frage des Monats:   Das Bekannte oder das Unbekannte 
      –   was magst du lieber?
2. Human Design Vorträge im Frühling 
3. Ordnung & Chaos
4. 40 Tage meines Lebens 
5. Verstehen und Verständigen
 
Zur Frage des Monats: Magst du die Dinge lieber, die du weißt, oder die Dinge, die du nicht weißt? dazu Jordan Peterson …“ erstens gibt es noch viel mehr Dinge, die du nicht weißt. Und zweitens ist das, was du nicht weißt, der Geburtsort all deines neuen Wissens! Wenn du also die Dinge die du  nicht kennst zu deinem Freund machst, und nicht die Dinge, die du kennst, dann bist du in gewisser Weise immer auf der Suche. Du bist immer auf der Suche nach neuen Informationen in der die unwahrscheinliche Gelegenheit, dass jemand, der nicht mit dir einverstanden ist, dir etwas erzählen wird, was du selbst nicht hättest herausfinden können! Es ist eine völlig andere Sichtweise auf die Welt. Es ist das Gegenteil von rechthaberisch.“ 
Vorträge im Frühling. Ich halte begeistert und hoffentlich begeisternde Vorträge, die mit vielen Bildern vom Beamer begleitet sind. Im Frühling in München am 14.3 in der Buchhandlung, in Weilheim in der Grünen Blume am 18.3. und in der VHS Planegg am 16.5.18  mit dem Thema: „Selbstzweifel, Selbstliebe und Weiterentwicklung – wie geht das?   Kommst du?  Wenn Deine Freunde oder Lieben in der Nähe wohnen, informiere sie bitte darüber. Und ich bin auch dankbar, wenn du mich auf Möglichkeiten für Vorträge aufmerksam machst oder zu einem Vortrag einlädst.

Leben ist Bewegung. Alles Materielle schwingt zwischen zwei Polen: Nordpol & Südpol, Pluspol – Minuspol.   Das Leben spielt sich ab zwischen Einatmen und Ausatmen, Tag und Nacht, männlichem und weiblichem Prinzip, Mann und Frau und und und …..  Kein Pol ist absolut. Der eine Pol enthält bereits den Samen des Anderen. In der chinesischen Philosophie wird es als der Tanz zwischen Yin oder Yang genannt.  Er erklärt den immerwährenden Wandel des Universums und  gleichzeitig die Aufrechterhaltung des Zustands der Einheit des Kosmos. 

„Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos.“ Albert Einstein.  Mich beschäftigt immer wieder: was ist nun Yin und Yang, ist Yang die Ordnung, Yin das kreative Chaos?

Unabhängig von kulturell entstandener und immer noch wirkender Wertung gilt  es, Überschuss und Mangel, die Extreme auszubalancieren. Es geht um den güldenen Weg der Mitte.

Zu viel Yin bedeutet Depression und Opferhaltung, im Gleichgewicht wird damit Empfänglichkeit, Geduld und Kreativität verbunden. Zu viel Yang wird mit Aggression, Dominanz und Kontrolle verbunden. Ausgeglichenes Yang wird mit Richtung, Bewusstheit und Handeln verbunden.  Als Gesellschaft sind wir seit Tausenden von Jahren in einer Dominanzstruktur.  Unbalancierte Gegensätze werden auch in der  Sprache sichtbar:  Synonyme für „Mann“ gibt es zahlenmässig in Wörterbüchern viel mehr und sie spiegeln  ungleiche Wertschätzung; männlich =  couragiert, mutig, Macho, männlich, muskulös, erwachsen, Muskelprotz, Cavemen, stark, potent,  gut gebaut, viril, sportlich, kraftvoll, zweifach, galant, unerschrocken. Für weiblich gibt es weniger Synonyme:  zart , weich, intuitiv, zierlich, weiblich, verweichlicht, ladylike,  mitfühlend.
 

40 Tage meines Lebens. Im christlichen Kontext werden die 40 Tage Fastenzeit genannt – und es gibt viele Möglichkeiten, das konkret zu tun. Ich interessiere mich für den Austausch im Öko & Fair über das Plastikfasten Zum 3. Mal gestalte ich die 40 Tage mit anderen Frauen kreativ. Aus einem anthroposophischen Kunsttherapie-Kontext kommend, habe ich 2016 teilgenommen und dadurch ist erste Kartenset  entstanden. Nun wieder ein Kreis von Frauen durch diese Projektidee miteinander verbunden.Mehr dazu in meinen Blogbeiträgen  Um mich tiefer mit der Polaritätsthematik zu verbinden, widme ich meine täglichen kleinen Bildern diesem Thema.

 
Verstehen und Verständigen.  Die Human Design Matrix ist ein Werkzeug genau dafür. 
 
 
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Meine äußere Ausrichtung ist die engagierte Verbreitung des kostbaren Wissens. Meine Arbeit besteht in der individuellen Begleitung und Beratung Deiner geborenen und gewordenen Einzigartigkeit. Nun wünsche ich uns allen Selbstliebe und herausfordernde und gleichzeitig wohltuende Beziehungen.

 
 
Sonnige Wintergrüsse und ein Lächeln von
 

 

Yin & Yang. Polarität und die Abgrenzung zur Dualität.

Yin & Yang, Polarität und die Abgrenzung zur Dualität. 

Yin & Yang, ein Seins-Symbol, das alles enthält, was wir erfahren. Polarität, das ist für mich klar und einfach. Polarität bedeutet, dass sich beide Pole aufeinander beziehen und beide erst das Ganze ergeben. Polaritäten lassen Leben entstehen.  Chaos & Ordnung – das ist, woraus die Welt besteht und immer wieder neu entsteht.  Fruchtbare Gegensätze. 

Aber wie ist es mit der Abgrenzung zur Dualität?  Ich kann es mal fassen, dann entgleitet es mir wieder. Dann entdecke ich einen Text in meinen gesammelten „Schätzen“:

Du bist ein Christ, oder mein Sohn?“

„Ja“, sagte der Student.

„Also glaubst du an Gott?“, fragte der Professor.

„Absolut.“

„Ist Gott gütig?“

„Natürlich ist er das.“

„Ist Gott allmächtig? Kann er alles tun?“

„Ja“

„Bist du gut oder böse?“

„Die Bibel sagt, ich sei böse.“

Der Professor lächelt. „Aha! Die Bibel!“. Er hält einen Moment inne. „Dann habe ich eine Frage. Nehmen wir an, unter uns ist jemand, der krank ist und du kannst ihn heilen. Würdest du es tun? Würdest du ihm helfen?“

„Ja, das würde ich.“

„Also bist du gut…!“

„Das würde ich nicht sagen.“

„Warum würdest du das nicht sagen? Du würdest einem kranken bedürftigen Menschen helfen. Die meisten von uns würden das tun, wenn sie könnten. Gott jedoch nicht.“

Der Student antwortet darauf nicht, also fährt der Professor fort. „Er hilft nicht, oder? Mein Bruder war ein Christ, der an Krebs gestorben ist, obwohl er zu Jesus gebetet hat, dass er ihm doch helfen solle. Wie kann dieser Jesus gut sein? Kannst du mir das sagen?“

Der Student sagte nichts. „Das kannst du mir nicht beantworten, oder?“ fragte der Professor. Er nahm einen Schluck Wasser aus dem Glas, das auf seinem Tisch stand, um seinem Studenten Zeit zum Überlegen zu geben. „Lass uns noch einmal überlegen, junger Mann. Ist Gott gut?“

„Ähh, ja“, sagte der Student.

„Ist Satan gut?“

Ohne zu zögern, sagte der Student „Nein“.

„Wo kommt dann Satan her?“

Der Student antwortete zögerlich „Von Gott“.

„Richtig. Gott hat Satan erschaffen, oder? Sag mir, mein Sohn. Gibt es Unheil auf dieser Welt?“

„Ja…“

„Das Böse ist überall, oder? Und Gott ist dafür verantwortlich, oder?“

„Ja“

„Wer erschuf also all das Böse?“, fragte der Professor. „Wenn Gott alles erschuf, dann erschuf er auch das Böse. Da das Böse existiert, und wir uns durch unsere Taten definieren, ist Gott böse.“

Wieder hatte der Student keine Antwort parat. „Gibt es Krankheiten? Unsittlichkeit? Hass? Hässlichkeit? All diese schrecklichen Dinge existieren auf der Welt, oder?“

„Ja“

„Wer erschuf all diese Dinge?“

Der Student sagte nichts, also wiederholte der Professor seine Frage. „Wer erschuf diese Dinge?“ Wieder keine Antwort. Der Professor wandte sich von dem Studenten ab und ging durch den Raum. „Sag mir“, forderte er einen anderen Studenten auf. „Glaubst du an Jesus?“

Mit brüchiger Stimme sagte der Student „Ja das tue ich, Professor.“

Der alte Mann blieb stehen. „Die Wissenschaft sagt, man habe 5 Sinne, mit der wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Hast du jemals Jesus gesehen?“

„Nein, ich habe ihn nie gesehen.“

„Dann sag uns, ob du ihn jemals gehört hast.“

„Nein, das habe ich nicht.“

„Hast du Jesus jemals gefühlt, geschmeckt oder gerochen? Hast du Jesus in einer anderen Art und Weise jemals wahrgenommen?“

„Nein, ich fürchte nicht.“

„Und doch glaubst du an ihn?“

„Ja“

„Nun, nach unseren allgemein gültigen Regeln der Wissenschaft existiert Gott also nicht…Was sagst du dazu, mein Sohn?“

„Nichts.“ antwortete der Student. „Ich habe nur meinen Glauben.“

„Ja, Glaube..“ wiederholte der Professor. „Und das ist das Problem, das die Wissenschaft mit Gott hat. Es gibt keinen Beweis, nur Glauben.“

 

Der Student hielt für einen Moment lang inne, bevor er seinen Professor fragte; „Professor, gibt es so etwas wie Wärme?“

„Ja“

„Und gibt es Kälte?“

„Ja, mein Sohn. Auch Kälte existiert.“

„Nein, sie existiert nicht.“

Der Professur dreht sich sichtlich interessiert zu seinem Studenten. Im Raum wurde es plötzlich still. Der Student begann zu erklären. „Man kann viel Wärme haben, sehr viel, man kann Super-Wärme und auch Mega-Wärme haben, unendliche Wärme, weiße Wärme, ein wenig Wärme oder gar keine Wärme, doch wir haben nichts, was wir Kälte nennen können. Wir können –273°C haben, was keine Wärme ist, doch kälter geht es nicht. Es gibt so etwas wie Kälte nicht, andernfalls ginge es kälter als –273°C. Wir können alles untersuchen, was Energie besitzt oder weitergibt. Wärme ist das, was Objekte Energie weitergeben oder besitzen lässt. –273°C ist die absolute Abwesenheit von Wärme. Wie Sie sehen ist Kälte nur ein Wort, das wir für die Abwesenheit von Wärme gebrauchen. Wir können Kälte nicht messen. Wärme können wir in Temperatureinheiten messen, weil Wärme Energie ist. Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme, nur die Abwesenheit.“

Im Raum herrschte Stille. Irgendwo im Klassenraum fiel ein Stift zu Boden, was sich wie ein Hammerschlag anhörte.

„Was ist mit Dunkelheit, Herr Professor? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?“

„Ja“ sagte der Professor ohne zu zögern… „Was ist Nacht, wenn sie nicht Dunkelheit ist?“

Da liegen Sie wieder falsch. Dunkelheit an sich existiert nicht. Es ist die Abwesenheit von etwas. Man kann wenig Licht, normal viel Licht, helles Licht oder blinkendes Licht haben. Aber wenn man gar kein Licht hat, dann nennt man das Dunkelheit. Wenn das nicht so wäre, könnte man Dunkelheit noch dunkler machen, oder?“

Der Professor lächelt den Studenten vor sich an. „Das wird ein gutes Semester. Also worauf möchtest du hinaus junger Mann?“

„Ja, Professor. Ich möchte damit sagen, dass Ihre Sichtweise schon im Ursprung fehlerhaft ist. Dadurch ist sie natürlich auch schlussendlich fehlerhaft.“

Der Professor ist sichtlich überraschend. „Fehlerhaft? Kannst du mir das genauer erklären?“

„Sie gehen davon aus, dass das Eine das Gegenteil vom Anderen ist.“ erklärt der Student. „Sie sagen es gebe das Leben und den Tod; einen guten und einen bösen Gott. Sie gehen davon aus, dass Gott etwas Irdisches ist, das wir messen können. Die Wissenschaft kann nicht einmal so etwas wie einen Gedanken erklären. Notwendig für einen Gedanken sind Elektrizität und Magnetismus, doch beobachtet, geschweige denn verstanden werden, konnte ein Gedanke bisher nicht. Davon auszugehen, dass der Tod das Gegenteil vom Leben ist, ist dumm, denn der Tod an sich ist nichts was existiert. Der Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, nur die Abwesenheit.“

„Nun, sagen Sie…Erzählen Sie Ihren Studenten, dass der Mensch vom Affen abstammt?“

„Wenn Sie von der Evolutionsgeschichte sprechen, junger Mann, dann ja!“

„Haben Sie jemals Evolution mit ihren eigenen Augen gesehen?“

Der Professor schüttelt seinen Kopf, noch immer lächelnd, da er weiß, worauf der Student hinaus möchte. „Ein wirklich gutes Semester wird das.“

„Da bisher niemand den Prozess der Evolution selbst beobachten konnte, lehren Sie ihren Studenten nicht einfach nur ihre Meinung? Sind Sie jetzt nicht eher ein Priester als ein Wissenschaftler?“

Die Klasse ist in großer Aufruhr. Der Student bleibt still, bis es auch in der Klasse ruhiger wird.

„Lassen Sie mich eine Antwort auf das Argument geben, das Sie vorhin bei meinem Kommilitonen gebracht haben.“ Der Student sah sich im Raum um. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon mal das Gehirn des Professors gesehen hat?“ Die Klasse bricht in Gelächter aus. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon einmal das Gehirn des Professors gesehen, gefühlt, berührt, geschmeckt oder gerochen hat? Keiner, vermute ich mal. Nach allen Regeln der Forschung sagt die Wissenschaft, dass Sie kein Gehirn haben, mit vollstem Respekt Herr Professor. Wenn Sie also kein Gehirn zu haben scheinen, wie können wir dann ihrem Unterricht vertrauen?“

Jetzt herrscht absolute Stille im Raum. Der Professor starrt den Studenten ausdruckslos an. Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, antwortet er: „Ich denke, du musst dem einfach Glauben schenken.“

„Jetzt reden Sie von Glaube. In der Tat existiert Glaube…“, sagte der Student.

„Nun, gibt es so etwas wie das Böse?“ Etwas unsicher, antwortet der Professor: „Natürlich gibt es das Böse. Wir erleben es jeden Tag. Es liegt in der Natur des Menschen. Jeden Tag sehen wir das Böse, wie es sich in Form von Verbrechen und Gewalt zeigt. Solche Dinge sind nichts als böse.“

Darauf antwortet der Student: „Das Böse existiert nicht. Zumindest existiert es nicht als solches. Das Böse ist nur die Abwesenheit des Guten, von Gott. Es ist wie mit der Abwesenheit von Wärme oder Licht. Ein Wort, das der Mensch erfunden hat, um die Abwesenheit von Gott zu beschreiben. Gott hat das Böse nicht erschaffen. Das Böse ist nur der Zustand, wenn man Gottes Liebe nicht im Herzen trägt. Es ist wie mit der Kälte, die herrscht, wenn es keine Wärme gibt. Oder die Dunkelheit, die vorherrscht, wenn es kein Licht gibt.“

 

Der Professor setzt sich hin.

Der Student war Albert Einstein.

 

Yin & Yang – Chaos & Ordnung – Polarität und Dualität – wird mich noch länger beschäftigen.

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40 Tage meines Lebens 2018

 

 

 

Zum 3. Mal gestalte ich die 40 Tage – die im  christlichen Kontext Fastenzeit genannt werden – mit anderen Frauen kreativ. Aus einem antroposophischen Kunsttherapie-Kontext kommend, habe ich 2016 teilgenommen und dadurch ist erste Kartenset  entstanden.  Voriges Jahr habe ich in kleinerem Kreis Frauen gefragt, ob sie Lust haben, diese Zeit zusammen in einer kreativen und bewussten Ausrichtung zu erleben. Mit einem wunderbaren Ausstellungs-Nachmittag  haben wir s gefeiert.  

Voller Freude ist nun wieder ein Kreis von Frauen durch diese Projektidee miteinander verbunden. Das Prinzip Freiheit hat oberste Priorität: viele, aber nicht alle wollen eine kleine Inspiration zu Beginn einer Woche, nicht alle an der Ausstellung teilnehmen.

“ Stop acting so small. You are the universe in ecstatic motion”.

„Hör auf, so klein zu handeln . Du bist das Universum in ekstatischer Bewegung. Du wurdest mit Potenzial geboren. Du wurdest mit Güte und Vertrauen geboren. Du wurdest mit Idealen und Träumen geboren. Du wurdest mit Größe geboren. Du wurdest mit Flügeln geboren. Du bist nicht zum Krabbeln bestimmt, also tu es nicht. Du hast Flügel. Lerne sie zu benutzen und fliege.“

Dieses erste Zitat habe ich als Initiatorin gerade selbst noch einmal gelesen und auf die Rückseite meiner ersten Karte geschrieben. Bewusstheit, tägliches Erinnern ist nötig gegen die eingeübten Gedanken und Haltungen.

 

Und ich habe „getanzt“ am Wochenende. Lernen und Weiterentwicklung ist für mich wie Tanzen auf einer anderen Ebene. Bei Anette Bley habe ich Samstag und Sonntag die ersten Schritte im Illustrieren getan und viele Impulse bekommen. Aus den angebotenen Geschichten habe ich die biblische vom „Verlorenen Sohn“ gewählt und sie auf Frauen angewandt. Und dabei ist mir wieder sehr deutlich der Bezug zu den menschlichen Bedürfnissen geworden: wir alle wollen willkommen sein!

Bist du interessiert?  Möchtest du dich  – egal in welcher Entfernung zu Gauting – dem Projekt anschließen?  Schreib eine Mail an mich: kontakt@lebenswendezeiten.de 

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Archetypen

 

Wie wäre es, wenn Menschen so grundlegende Information wie den energetischen Archetyp, den sie verkörpern kennen würden? Wie wäre es gewesen, wenn du das für dich auch gewusst hättest – das glauben können und natürlich dich auch dem anvertraut hättest? Jeder hat einen Genius in sich oder neben sich, jeder ist in seiner Verkörperung hier einmalig. Und deshalb diene ich dem großen Wissen der Individualität – dem Human Design System –  seit mehr als 16 Jahren und trage dazu bei, dass mehr davon wissen.

Im Human Design Integral werden 4 energetische Archetypen mit unterschiedlichem Strukturprinzip – unabhängig vom Geschlecht unterschieden. Sie drücken sich in unterschiedlicher Aura, der Wirkung und dem Umgang mit ihrer Lebensenergie aus. Im Ressourcen-Kraftfeld – der individuellen Körpergrafik –  werden diese Typen als Grundmodell abgebildet.

Die Verifizierung dieser Typen im Laufe von inzwischen über 30 Jahren hat eine stabile Populationsverteilung gezeigt.  Ich bevorzuge inzwischen die Beschreibung Manifestor = Initiator, Generator = Umsetzer, Projektor = Koordinator und Reflektor = Beobachter. 

Zur Information, wer du in der Tiefe wirklich bist kann das Human Design  durch die individuelle  Körpergrafik und die verschlüsselte Information in den Hexagrammen beitragen. 

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JedeR nach seinen Begrenzungen.

JedeR nach seinen Bedürfnissen – ja, wir haben alle die gleichen Grundbedürfnisse. Die Gewichtung mag verschieden sein.

JedeR nach seinen Fähigkeiten und Ressourcen? Ja, denn wenn alle so zusammenwirken würden…entstünde das Optimum. JedeR nach seinen Begrenzungen? Ja, denn niemand kann alles sein, alles lernen. Wir kommen nicht als unbeschriebenes Blatt auf die Welt. Wir bringen von unserer genetischen Seite die einmalige neue Genkombination mit. Und mit ihr müssen wir leben und sie durch unsere Lebensweise unterstützen. 

Wie siehst du die Gabe in Bezug auf deine Seele, dein Bewusstsein. Gibt es deiner Überzeugung nach etwas, was du mitbringst? Bist du in Verbindung mit etwas, was man Seele oder höheres Selbst nennt?

Worauf möchtest du vertrauen? Woran orientierst du dich?  Die Human Design Körpergrafik stellt den Ausgangspunkt dar, zeigt Ressourcen und Talente auf. Das, womit du in der Welt wirksam sein kannst.    U n d  sie zeigt die Bereiche, in denen Du Welt in dich aufnimmst, das Meiste erfährst und erlebst und dich ausdehnen kannst.  Von einer Orientierungsmöglichkeit möchte ich immer wieder erzählen und sie kreativ darstellen:

Wollen wir Vertrauen in die eigene Körperintelligenz kultivieren – sie ist die Basis für unser Sein hier auf dem Planeten Erde.  Die Human Design Körpergrafik bildet das individuelle Ressourcenkraftfeld ab. 

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Warum du stärker bist.

Wir sind stärker als wir von uns denken – in vielerlei Hinsicht.

Wir kommen  – im Gegensatz zu anderen Säugetieren,  wie z.B. ein Fohlen – unfertig zur Welt. Ohne eine Mutter oder eine andere Versorgungsperson würden wir nicht überleben können. Wir brauchen lange Zeit Fürsorge und stabile Bindung.  Die ersten Jahre der Konditionierung sind für das Selbstbild extrem wichtig – und junge Elefanten, Hunde und Pferde werden konditioniert, zu gehorchen. Als erwachsene Tiere sind sie nicht mehr mit ihrer Kraft verbunden.  

Bei uns menschlichen Säugetieren ermöglicht die „Frühgeburt“ jedoch genau die Plastizität unseres Gehirns, die uns als Spezies auf der ganzen Welt hat überleben und leben lassen. Im ersten Lebensjahr erfahren wir die Welt, das Leben vorwiegend über den Körper und das Emotionalsystem. Erst mit dem  1. Lebensjahr bildet sich das Frontalhirn aus, entwickelt sich in Etappen bis zur Schulreife, wird umgebaut in der Pubertät, ist ausgebildet erst in den Zwanzigern und endet erst mit dem Tod. Wir sind lebenslange Lerner.  

Die ersten Lebensjahre sind prägend für unser Sein in der Welt: wie wir uns beziehen und was wir von der Welt und uns selbst glauben. Es gibt Konditionierung, die uns aufblühen lässt – und Konditionierung, die uns von uns wegbringt. Wie wäre es, wenn Eltern wüssten, wer ihr Kind wirklich ist und welches Potential in ihnen aufs Erblühen wartet? 

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Prinzipien erwachsenen Verhaltens.

Die Evolution unseres Verhaltens von Geburt bis zum Tod ein Lernprozess und eine Aufgabe. 

Ganz spontan würdige ich den heute verstorbenen John Perry Barlow, indem ich seine „Prinziplen erwachsenen Verhaltens“ übersetze und hier veröffentliche. Möge seine Reise gesegnet sein.

Sei geduldig. Egal was passiert.

Übertreibe nicht: Übertrage Verantwortung, nicht Schuldgefühle. Sage  nichts von einem anderen, was du ihm nicht in derselben Sprache und demselben Tonfall sagen würdest.

Nimm niemals an, dass die Motive der anderen für sie weniger edel sind, als die deinen für dich.

Erweitere  deinen Sinn für das Mögliche.

Kümmere dich nicht um Dinge, die du  wirklich nicht ändern kannst.

Erwarte  von niemandem mehr, als du selbst liefern kannst.

Toleriere Mehrdeutigkeit.

Lache  häufig über dich selbst.

Kümmere dich um das, was richtig ist, und nicht darum, wer richtig ist.

Vergiss  nie, dass du dich, egal wie sicher du bist, irren kannst.

Denke daran, dass dein Leben auch anderen gehört. Riskiere  es nicht leichtfertig.

Lüge niemanden aus irgendeinem Grund an. (Unterlassungslügen sind manchmal ausgenommen.)

Lerne die Bedürfnisse der Menschen um dich herum kennen und respektiere sie.

Vermeide  das Streben nach Glück. Versuche, deine Mission zu definieren und verfolge  diese.

 

Reduziere  die Verwendung des ersten Personalpronomens.

Lobe  mindestens so oft, wie du herabsetzst.

Gib deine Fehler frei und schnell zu.

Werde  weniger misstrauisch gegenüber der Freude.

Verstehe Demut.

Denke daran, dass die Liebe alles vergibt.

Fördere  Würde.

Lebe unvergesslich.

Liebe dich selbst.

Halte aus.

 

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Kunst kommt von Können.

 

Kunst kommt von Können – nicht  vom Wollen.

Könnenwollen braucht Übung.   Übungsbereitschaft ist als Motivation in mir. Wenn die Umstände gut sind, dann ist es einfacher, diese zu aktivieren. Ich bin ein Wesen, das Austausch braucht. 

Also hat es mir gestern ausgesprochen gut getan, ein Date in der Glyptothek zu haben. Und noch dazu frei zu sein, wenn ich dort sein möchte – wunderbar.

Meetup-Treffen in der Glyptothek mit Menschen, die ein paar Stunden ihres Sonntags mit aktivem Üben verbringen wollen. Ich hole mir einen Hocker, schaue, wer noch zeichnend in den wunderschönen Räumen sitzt. Sonntags gibt es viele Besucher, die meisten lassen mich in Ruhe schauen und zeichnen. Um 16 Uhr dann Kaffee & Kuchen, Austausch, Information & Inspiration. 

Kunst kommt von Können. Von nix kommt nix. Wenn ich mich mit einem früheren Selbst vergleiche, darf ich mich freuen. Ich mache Fortschritte. Sowohl beim Zeichnen als auch beim Zeichnen auf dem Tablet, im Umgang mit der Zeichensoftware. So entsteht ein Freude-Loop – und der ist wichtig angesichts von Stockung und Frustration. 

Es gibt – wen wundert s  – wenig Frauenfiguren oder Portraits in der Glyptothek. 

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Verstehst du dich – komplexeste Wesen, das existiert – ?

Du bist ein Mensch, also das komplexeste Wesen, das existiert. 

Verstehst du dich? Oder bist du dir selbst ein Mysterium?

Was weißt du über dich?

Magst du dich?

Wer möchtest du sein? hast du ein Ideal?

Verstehst du deine Welt? die Welt?

Wie orientierst du dich? Was glaubst du?

Ich habe mich als Landkarte für die Human Design Matrix entschieden. 

Das Human Design System ist eine Möglichkeit,  die höhere Ordnung, die hinter allem liegt  zu erkennen. Die Human Design Körpergrafik ist eine Landkarte. Das Gebiet ist der Kosmos, die Welt, deine Welt und vor allem Du selbst. Das Human Design Chart ist wie ein Schaltplan deiner Energien und Ressourcen.

Du bist das komplexeste Wesen, das existiert. Wie jeder einzelne von uns Menschen.

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Yin, Yang & das richtige Maß

 

Was ist der goldene Weg, der Pfad durch das Leben, der beide Realitäten berücksichtigt? 

Yin, Yang  & das richtige Maß.

Die  Linie dazwischen ist  der Ort der Stille in Bewegung. 

Es geht um den Weg der Mitte – wie in der buddhistischen Tradition empfohlen.

Das Optimum ist es, mit dem einem Fuß in der Ordnung, in der stabilen und bekannten Struktur zu stehen und den anderen Fuß  neugierig und mutig in das Unbekannte zu setzen; nicht zu weit draußen, denn das könnte überwältigen. 

 

Ich nehme das mir nahe Bild aus der (Sport)Pädagogik:  Ist die  Hochsprunglatte  (mir) zu hoch, trete ich erst gar nicht an, weil ich mir keine Chancen ausrechne. Ist die Latte zu niedrig (für mich) starte ich auch nicht, weil es mir zu leicht erscheint, es sich nicht lohnt, langweilig ist.

Beide Optionen repräsentieren den Stillstand, der mich auf dem Status quo hält und keine Weiterentwicklung bewirkt. Mehr noch: durch das Gesetz der Entropie droht Rückschritt, mehr Unordnung, also Chaos.

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