Impulse & Inspiration April 2018

 
1Zitat des Monats:  „Stirb nicht, ohne dass deine Musik erklungen wäre“. W. Dyer
2. Ernährungsstrategien – denn eine passt nicht für alle.
3. Die immerwährende ToDo-Liste.
4. Kunstkarten mit Deinem Namen.
 
Wie verletzlich wir doch sind!
Die Älteste des Gautinger Tanzprojekts hat kürzlich ihren 80. Geburtstag gefeiert. Nun haben wir erfahren, dass eine unserer Jüngsten mit 62 Jahren gestorben ist.  Es hat uns alle erschüttert und uns auch wieder erinnert. Wir haben ihre „Musik“ im Ohr, sehen sie mit unseren inneren Augen und tragen sie und die Zeit mit ihr im Herzen.
 

Ernährungsstrategien.  Differenzierung und Mikrobiom.
 

Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Empfehlungen des Human Design Systems (PHS, Primary Health System)   stimmen überein. Beide treffen die Aussage: Nicht alles, was wir essen passt zu uns, zu unserem Verdauungssystem. Wir könnten eine  der 6 Ernährungsstrategien wählen, die dem Körper am wenigsten (Dauer)Stress bereitet. Und weil Kinder oft noch instinktiv wissen, was ihr Körper braucht, habe ich diese Art der Illustration gewählt.

Das Human Design unterscheidet sechs grundlegend verschieden funktionierende Verdauungssysteme. Sie basieren auf seiner hexagonalen Struktur, den 6 Linien und den darunter liegenden 6 Farben und 6 Tönen. Die HD-Ernährungsempfehlungen spiegeln die evolutionäre Entwicklung und auch kulturelle Ausprägungen.
Manche Menschen brauchen einfaches, ungemischtes Essen. Für Andere kommt nicht wirklich viel in Frage – sie wählen nach ihrem Geschmack. Die Nutzung des Feuers ermöglicht warmes Essen – und manche brauchen genau das. In der  weiteren Differenzierung beeinflusst nicht mehr das Essen selbst die individuelle Verdauung,  sondern die Umgebung  durch emotionale Stimulanz, Geräusche und Helligkeit oder Dunkelheit).   Auf diese Weise kann der Energielevel und das psycho-somatische  Wohlbefinden durch die passende Ernährungsweise gesteuert werden.

Würdest du mit DEINER individuellen Ernährung experimentieren,  einer unkonventionellen  Diät-Empfehlung folgen, um eigene Erfahrungen zu machen?

Immerwährende ToDo-Liste.

Illustration ist meine neue Lernlust.  In diesen Wochen intensiviere ich meine Verbesserungsabsicht in der künstlerischen Darstellung.  Mit der Illustration einer „Immerwährenden ToDo-Liste“  verbinde ich meine Kreativität mit Sinnorientierung und Transformation – was meinem Kerntalent entspricht.  Auch Du hast ein Kerntalent. 

4. Ganz persönliche Kunstkarten für Kartengrüße zu versenden – hier mit einem Motiv für den Tanz-Monat Mai.
 

Du wählst ein Motiv, ich gebe sie bei der lokalen Druckerei in Auftrag und du bekommst sie mit Kuvert  und mit oder ohne Klarsicht-Hülle. 
 

Mai-Grüße von   Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens. 

Uns allen wünsche ich Selbstliebe, herausfordernde und gleichzeitig nährende  Beziehungen.

 
 

Differenzierung: Ernährung und Mikrobiom.

 

Mich interessiert dieses Thema aus der Perspektive der Depressions-Prävention

 

Wissenschaftliche Erkenntnisse und die des  PHS (Primary Health System)  des Human Designs  stimmen überein. Sie treffen dieselbe Aussage:  unsere Ernährung ist individuell. Nicht alles, was wir essen passt zu uns, zu unserem Verdauungssystem. 

Das Human Design unterscheidet sechs (basierend auf 6 Linien eines Hexagramms) grundlegend verschieden funktionierende Verdauungssysteme.  Darauf aufbauend werden sechs unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten empfohlen – jene, die unseren Körper und damit unseren „Brain“ so nähren, dass er wahrnehmen kann, wozu er „gedacht“ ist.  Denn die – letztendliche – Hauptaufgabe wird beschrieben als: Zeuge sein können und die ganz eigene Sichtweise einbringen.  

Die HD-Ernährungsempfehlungen folgen der evolutionären Entwicklung. Es beginnt mit rohem, einfachem Essen, differenziert sich und folgt der  Entdeckung des Feuers (warm oder kalt).  Dann geht es über in immer feinere Differenzierung. Nicht mehr das Essen selbst,  sondern die Umgebung beeinflusst (laut- leise, hell-dunkel) die individuelle Verdauung.

Wie wäre es  – spannend, bereichernd, intelligent? –  das Experiment mit DEINER individuellen Verdauung zu starten?

Bisher bin ich eher halbherzig – könnte konsequenter sein –  meinem PHS gefolgt.  Für mich ist es also eine Aufforderung! Das entspricht meiner Aktivierung des Hexagramms 29 durch die Mondknoten.

Differenzierung in der Ernährung. Weil das Mikrobiom höchst individuell ist.

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Frühlingserwachen im Würmtal

 

Frühlingserwachen heißt hier und heute:  

Ein ganz besonderes Grün, Lebens- und Bewegungslust, Radfahren, Zeichnen, Malen,  Treffen im Biergarten Leutstetten. Frühlingserwachen im Würmtal.

Wieder empfinde ich Dankbarkeit für den Raum, in dem ich zuhause bin. Das Würmtal, zwischen München und Starnberg.   

Frühlingserwachen aus der Human Design Perspektive: wir befinden uns im 1. Viertel, dem Viertel der Initiation.  

Die großen Entwicklungsthemen der Menschen,  des evolutionären, ständigen Wandels der Menschheit,   sind in den 4 Vierteln eines Jahreszyklus beschrieben. Das erste Inkarnationskreuz-Viertel hat die Überschrift: Entwicklung des  Denkens.  Es geht um Verstehen, Entdecken, Bezeugen und Formulieren. Die Maya entsteht und wandelt sich: nur das, was sich benennen lässt, existiert.

Wenn du im 1. Viertel geboren bist, dann ist Verstehen dein Lebensthema.  Die Sonne aktiviert demnächst Hexagramm 2 und das zweite Viertel beginnt. Das Thema, die Aufgabe dort ist die Manifestation, der Auf- und Umbau der Zivilisation. Das Thema des 3. Quartals sind Beziehungen und im 4. geht es um die Mutation. Das Spiel der Evolution. Jahr um Jahr.

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Individualität in der Antike

 

Gestern in der Glyptothek. Wir waren zum Portraitzeichnen verabredet  und ich wählte einen sehr prägnanten Kopf: Titus.

 

Erst beim Hinausspazieren nahm ich die Unterschiedlichkeit der Köpfe richtig wahr. Ja, mehr Männer- als Frauenköpfe, ja manche zu Göttern idealisiert – und doch höchst individuell. 

Kein Signum des Künstlers – nur Erläuterungen zur dargestellten Person. Wenn individualisierte Portraits hergestellt wurden, z.B. auf Münzen oder als Büsten, dann waren es die des jeweiligen Herrschers.

Ein bedeutsamer Schritt in ein neues Selbst-Bewusstsein  war beispielsweise das Selbstbildnis  von Albrecht Dürer.  Seit der Aufklärung beginnen sich die Sklaven und Untertanen ihrer selbst und ihres gleichen Wertes bewusst zu werden: Menschenrechte sind formell verankert und in manchen Staaten sind sie durch Rechtsstaatlichkeit gewährleistet. Zu ihrer gelebten Realisierung ist es noch weit.

Im Human Design kommt Gleichwertigkeit dadurch zum Ausdruck, dass die demokratischen Führer nicht mehr Manifestoren/manifestierende Generatoren sondern mehr und mehr Projektoren sind. Zwei der Vier Typen brauchen sich wechselseitig. Die einen haben einen Überfluss an verführerischer Lebensenergie und die anderen die Fähigkeit, diese Energie zu koordinieren.

Unterschätze dich nicht selbst, indem du dich mit anderen vergleichst. Es sind unsere Unterschiede, die uns einzigartig machen. Und diese Unterschiede sind gleichzeitig Begrenzungen: du kannst nicht mehr alles sein oder werden. Das wird am leichtesten durch die Begrenzung auf ein Geschlecht deutlich – trotz aller Uneindeutigkeiten, die derzeit Aufmerksamkeit haben. 

 

Gib dir selbst die Chance, tatsächlich zu sehen, wer Du sein kannst. Das ist wirklich die große Freude daran, denn es ist immer eine Überraschung.

 

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Individualität in der Antike

Ernährung und Humor.

 

Kennst du, magst du Eckart von Hirschhausen? Heute ist mir das Interview mit ihm „über den Weg gelaufen“.  Mein Leben lang laufe, tanze und  praktiziere ich Yoga.  Das alles ist Ausdruck meiner Bewegungslust und gleichzeitig auch meines Bemühens,  meinen Körper in einer von mir geschätzten Form zu halten. Angesichts der Fülle des wunderbaren Essensangebots ist das  nicht so leicht – und so freue ich mich grad über die ermunternde Erinnerung an die Essenspausen – das intermittierende Fasten.

 

Parallel dazu beziehe ich den ökologischen Aspekt mit ein, also lokal produziert, entweder so viel wie möglich bei mir zuhause (Tomaten, Salat und Kräuter von meinem KUBI) oder vom Bioladen. 

Die Information des Human Design Systems in Bezug auf Ernährung und Bewegung wird PHS (primary health system) genannt. Die  individuelle Körpergrafik, das Ressourcen-Kraftfeld enthält verschlüsselt eine der 6 Arten von Ernährungsweisen und 2 grundlegende Energetische Modi: rezeptiv oder aktiv.   Es wäre ja wirklich  interessant, das  Experiment damit zu machen. Wir haben  indviduelle   Verdauungssysteme und individuelle  „Brains“/Gehirne.  Vielleicht wäre es lohnend  für mich, (endlich) selbst meine Human Design Ernährungs- und Bewegungsstrategie auszuprobieren – und die aus der Nahrungsaufnahme gewonnene Energie  mit der für mich richtigen Menge an Aktivität  zu verwenden. Ich habe dieses Wissen über mich immer so wie in meinem Bewusstseins- Hintergrund. Mehr noch nicht.

Eckart von Hirschhausen, sein Wissen und dass er mich zum Lachen – und damit wieder mehr in die Lebensfreude –  bringt schätze ich.  Sein letztes Buch „Wunder wirken Wunder“ habe ich mit Vergnügen gelesen. Er beschreibt dort  die Wirkung von Placebos durch Erwartungshaltung.  Blaue und rote Pillen wirken – mit/trotz Wissen, dass es ein Placebo ist. Und ist es ein Wunder, dass in diesem Experiment die rote Pille besser wirkt als die blaue? 

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Vertraue deiner Einzigartigkeit.

 

 Vertraue deiner Einzigartigkeit und Deinem Weg.


Ein Aspekt: Wer seinen Weg geht, kann nicht überholt werden.

Ein anderer Aspekt:  lass dich inspirieren. Begib dich in neue Situationen und lass dich überraschen von dir selbst.  So ist s mir am Samstag ergangen:


Meetup-Treffen fürs Zeichnen  auf dem Elisabethplatz in München.  Ein wunderbarer kleiner Markt, eingehüllt in Frühlingssonne.  Ich sitze, schaue – und beginne. Nach 2 Versuchen ist es mir zu kompliziert; ich wende  mich dem Spielplatz zu und schaue. Ich sitze an einer Bank mit Tisch und bin plötzlich umringt von französischen Stimmen, einem hübschen ganz kleinen Baby und 3 Mädchen. Und plötzlich war da die Idee in mir und ich habe das sehr sympathische Mädchen gefragt, ob sie sich  zeichnen lassen mag.  Sie mochte und sass mindestens 10 Minuten völlig ruhig und gleichzeitig entspannt vor mir.  Ich lerne und übe: wie war das mit den Kinderproportionen im Vergleich zum Erwachsenen? Als 3/5er Profil – einem der 12 Profile, die das Human Design unterscheidet – bin ich ein Leben lang dem Lernprozess des Ausprobierens und Fehler-machens ausgeliefert. 

Noélia durfte danach natürlich auch am Ipad zeichnend probieren. Ihre Trinkflasche – wie auf dem Titelbild. 

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Was ist der Mittelpunkt Deines Lebens?

Ist deine Gabe, deine AufGabe der Mittelpunkt deines Lebens?   

Es gibt eine Vitalität,

eine Lebenskraft,

eine Energie,

eine Anregung,

die durch dich in Handlungen umgesetzt werden,

und

da es dich über alle Zeit hinweg

nur einmal gibt,

ist dieser Ausdruck einzigartig.

Und wenn du ihn blockierst,

wird er niemals durch ein

anderes Medium existieren

und verloren gehen. 

Martha Graham

Das ist mein noch nicht fertiges,  gerade stillstehendes Bild nach einer Fotografie mit Martha Graham. Darüber mein malerisches Matisse-Zitat.  Niemand erfindet das Rad neu, niemand kann für sich allein existieren. Wir brauchen einander  – nicht als Kopie, sondern als gewordenes Original und  als bewusste Zelle eines größeren Ganzen.  Ich liebe es zu tanzen, ich liebe die Metapher des Tanzes für das Leben.

Wir sind nicht hier auf der Erde, um irgendetwas für uns zu bekommen. Wir sind in Wahrheit hier, um etwas zu verschenken, das einzig und allein durch jeden Einzelnen von uns fließt. Wenn wir diese Gabe entdecken und zum Mittelpunkt unseres Lebens machen, fügt sich alles.“– Arjuna Ardagh    

 

Ist deine Gabe der Mittelpunkt deines Lebens?

 

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Du wirst gebraucht.

Gottseidank folgen wir gesellschaftlich nicht mehr großen Ideologien, um gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Das Neue kommt von einzelnen Individuen. Willst du mit eine Imagozelle des Neuen sein? 


 

Alles ist von allem abhängig. Alles beeinflusst sich wechselseitig. Jede und JedeR wird gebraucht, ist Teil des ständigen Wandels. Welcher Teil bist du? Erfüllst du deinen Lebenszweck als Teil eines größeren Ganzen?

Ich habe Nicanor Perlas und Geseko persönlich in München erlebt.  Hier Auszüge aus dem Buch “Zukunft entsteht aus Krise”. Geseko von Lüpke im Interview mit Nicanor Perlas

Unsere Kulturen kennt Mythen und Metaphern für Krise, Krieg und Weltuntergang. Gibt es auch starke Metaphern für den kreativen Wandel?

Es gibt eine wunderbare Analogie für Veränderungsprozesse, wenn man einmal an die Welt der Schmetterlinge denkt. Und dabei handelt es sich um mehr, als nur eine bildliche Metapher. Die amerikanische Biologin und Autorin Norie Huddle hat dies wissenschaftlich beschrieben. Sie hat sich intensiv mit den biologischen Prozessen bei der Transformation der Raupe zum Schmetterling beschäftigt. Dieser Prozess ist höchst erstaunlich und kann uns als eine wunderbare Analogie für den Wandel dienen, der zur Zeit in der arabischen Welt, aber prinzipiell auch in der ganzen Welt stattfindet.

Was passiert denn biologisch, wenn sich die Raupe verpuppt und sich in einen Schmetterling verwandelt?

Wenn sich eine Raupe in ihren Kokon einspinnt, dann vollziehen sich parallel zwei Prozesse. Einerseits beginnen Enzyme damit die Zellstruktur des Wurms aufzulösen, andererseits entstehen parallel zu diesem Desintegrationsprozess neue Zellen, die sich von den Zellen des Wurms massiv unterscheiden. Man könnte sagen: Sie schwingen in einer anderen Frequenz als der Rest des Raupenkörpers. Die Wissenschaftler, die diesen Prozess untersuchen, nennen diese neue Zellen ‚imaginativ’ oder ‚Imago-Zellen’, weil sie bereits die Strukturen und Informationen des Schmetterlings enthalten, der sich in der Zukunft bilden soll. Diese Zellen repräsentieren also so etwas wie eine Zukunft, die schon in der Gegenwart enthalten ist und nach Entfaltung strebt. Und je mehr das alte biologische System krisenhafte Zerfallsstrukturen zeigt, desto wirksamer und zahlreicher werden die Imago-Zellen.

Wie aber reagiert das alte, noch bestehende biologische System des Wurms auf diese neuen Zellen? Sind die Imago-Zellen für den Wurm eine Art gefährliche Krankheit, die es zu bekämpfen gilt?

Ja, tatsächlich behandelt der Körper diese Zellen wie eine Art Antikörper und versucht alles, um sie zu vernichten. In der Sprache der Medizin würde man von der Aktivierung des Immunsystems des Organismus sprechen, der etwas Körperfremdes zu bekämpfen versucht. Dabei entstehen diese neuen Zellen aber aus dem alten Körper, nur gehen sie in ihrer Art über das alte System und seine Ordnung hinaus. Also unterliegt das Immunsystem einem Missverständnis, wenn es das Neue, was sich da andeutet, für einen Fremdkörper hält und es unterdrücken, töten und verschlingen will. Und tatsächlich gelingt es dem Immunsystem häufig, diese erste Generation von Imagozellen zu eliminieren. Das verändert aber nichts an den Zerfallsprozessen im verpuppten Wurm, die weitergehen.

Sind die neuen Zellen mit dem ersten Erfolg des Immunsystems ausgeschaltet?

Nein! Diese neuen Imago-Zellen tauchen weiter auf und werden immer mehr. Schon bald kann das Immunsystem der Raupe diese Zellen nicht mehr schnell genug vernichten. So überleben immer mehr der Imago-Zellen diese Angriffe. Neuere Forschungen verweisen sogar darauf, dass Imagozellen der zweiten Generation, die angegriffen werden, ihrerseits die Immunzellen infizieren, selber Imagozellen hervorzubringen. Also geht es im Kern um einen Kampf zwischen dem Alten und dem Neuen. Während also Teile des Alten buchstäblich sterben, wird nach und nach die Zukunft geboren.

Wie verhält sich dann die zunehmende Zahl der Imagozellen?

Da hat Norie Huddle und ihr Team erstaunliches beobachtet: Die bis dahin ziemlich einsamen Imago-Zellen, die isoliert in einer feindlichen Umgebung lebten, beginnen sich in kleinen Gruppen zu verklumpen. Dabei schwingen sie auf einer ähnlichen Ebene und beginnen von Zelle zu Zelle, Informationen miteinander auszutauschen. Dann, nach einer Weile, passiert wieder etwas höchst erstaunliches: Diese Klumpen von Imago-Zellen beginnen Gruppen und regelrechte Netzwerke zu bilden! Sie formen lange Fäden von verklumpten Imagozellen, die in der gleichen Frequenz schwingen und nun in größerem Maßstab miteinander innerhalb der verpuppten Larve Informationen austauschen. Dann, an einem bestimmten Punkt, scheint dieser lange Faden von Imago-Zellen plötzlich zu begreifen, dass er etwas ist. Etwas anderes als die Raupe. Etwas Neues!

Was geschieht an diesem Punkt, an dem sich das Neue in seiner Kohärenz selbst zu organisieren beginnt?

Mit der Erkenntnis einer eigenen Identität verwandeln die neue Zellstruktur den alten Raupenkörper von Innen. Diese Erkenntnis ist die eigentliche Geburt des Schmetterlings. Denn damit kann jetzt jede Schmetterlingszelle ihre eigene Aufgabe übernehmen. Für jede der neuen Zellen ist etwas zu tun, alle sind wichtig. Und jede Zelle beginnt das zu tun, wo es sie am meisten hinzieht. Und alle anderen Zellen unterstützen sie darin, genau das zu tun. Das ist die perfekte Methode der Natur, einen Schmetterling zu erschaffen. Und ein wunderbares Beispiel dafür, wie eine Schmetterlingsbewegung aufzubauen ist …

Also sehen Sie die Metamorphose der Raupe in einen Schmetterling als eine Analogie für soziale Transformationen?

Absolut! Menschen, die für neue Möglichkeiten wach werden, sind so etwas wie die Imago-Zellen der Gesellschaft. Der Prozess der sozialen Transformation beginnt mit dem Auftauchen von Individuen, welche die Samen der Zukunft in sich tragen. Sie sind ‚imaginativ’, indem sie in ihrem Sein und ihrer Identität einen Aspekt der zukünftigen Wirklichkeit in sich tragen. Diese innovativen Individuen sind so etwas wie Fackelträger einer sich entfaltenden Zukunft, werden in der eigenen Gesellschaft aber erstmal als ‚Abweichler’ wahrgenommen. Man sieht sie nicht gerade als Überbringer guter Nachrichten, sondern greift sie als Störenfriede gegenwärtiger Verhältnisse an. Diese Reaktion konnten wir in den ganze letzten Wochen in der arabischen Welt allabendlich in den Nachrichten beobachten.

…….Was also ist der Kern der Metapher von den Imago-Zellen?

Dass die imaginativen Menschen die Zukunft in der Gegenwart erschaffen können! Dass wir nicht auf die Zukunft warten müssen, sondern jetzt und hier erschaffen können. Wenn die Menschen das begreifen – dass sie die Zukunft in sich haben und dann kreativ in die Welt bringen können – dann wird ihnen deutlich, dass sie die Wirklichkeit verändern können. Denn eines Tages wird diese Wirklichkeit dann die neue Realität.

 

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Immerwährende ToDo-Liste 3

 

Es könnte auch ein Maien-Sonntag sein. So schön.

Im integralen Feld bekomme ich Feedback von Menschen, die sich auch mit Bewusstsein und Entwicklung beschäftigen, wie Gott 9.0, spiraldynamics, radio evolve….

So ist das meine aktuellste Darstellung von Bewusstheit, Verhalten und dem Weg durchs Labyrinth, in  immer wieder neue „Erleuchtungs-Ebenen“.


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Immerwährende ToDo-Liste 2

 

Es gibt aus der psychologischen Forschung Erkenntnisse, dass To-Do-Listen durchaus hilfreich sind. Der Mind kann entspannen, denn er hat eine Art Übersicht. Es geht auch nicht um die Erfüllung der ganzen Liste – egal, wie konkret sie aussehen mag. Ich habe meine gestrige Liste um einen Punkt erweitert: die Erinnerung daran, dass auch Nicht-Entscheidungen  Auswirkungen  haben.


 

Einerseits stärkt es die Erfahrung von Autonomie und Selbstwirksamkeit.  Andererseits dient es der Erinnerung daran, immer wieder zu überprüfen, ob eine Entscheidung eine Nur-Mind-Entscheidung ist oder eine aus dem ganzen Körper kommende.

Das kann aus den Tiefen des Instinkts,  der Intuition, dem Bauch oder aus dem Beobachten der Gefühlswelle kommen. Wir brauchen unsere gesamte Bewusstheit für dienliche  – und mutige – Entscheidungen.

Und es gilt darüber hinaus:  Die Immerwährende ToDo-Liste entspricht einer Lebenshaltung. Diese zeigt sich im Verhalten. 

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Zu Diensten sein.

 

Du weißt  vielleicht nicht, wie sehr du in der heutigen Welt gebraucht wirst und wie sehr sich die Welt danach sehnt,  dass du in Diensten bist.“ S. Elsworthy “Businessplan for peace”

Der Frühling kann als eine Einladung aufzustehen verstanden werden. Sei mit deinem Sein, deinem Blühen, und deinen Gaben sichtbar!

Die Natur macht es uns vor. Der Frühling löst jedes Jahr das Versprechen ein, den Zyklus des Lebens neu zu beginnen. Jedes Wesen im Netzwerk des Lebens ist dabei wichtig und wird gebraucht.

Dich verstehen ist ein tiefes Bedürfnis. Dich durch Schichten von Illusionen von dir selbst zu beißen und mit deiner tiefsten Wahrheit herauszukommen, heraus aus dem inneren Brunnen deiner Weisheit kann als Einladung verstanden werden. Es passt zur derzeitigen Aktivierung der Hexagramme 21 („Das Durchbeißen“)  und 48 („der Brunnen“).

Wie geht es Dir mit der Aufforderung „Zu Diensten zu sein“?  In der Gewaltfreien Kommunikation wird das als ein Bedürfnis beschrieben, „einen Beitrag zu leisten“.  Kannst du dich damit verbinden, dein Sein in das Größere Ganze eingebunden wahrzunehmen und zu erleben? Und gleichzeitig um die Dualität zu wissen, in der wir existieren. 

 

Mein Bestreben, mit beizutragen,  mich  für den sozialen Wandel zu engagieren kenne ich seit meiner Jugend. Als ich durch das Human Design erfuhr, dass ich im Kreuz des Dienens geboren bin, wurde mir viel klar. Ich verstand und verstehe mehr.

Meine Arbeit  möchte dich  ermutigen und unterstützen, deine Gaben zu erkennen und mit diesen eine lebendige Welt mit zu gestalten, in der die Vielfalt, die Schönheit und die Freiheit ihren Ausdruck finden.

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Perspektiven aufs Leben.

 

Ein Blick zurück aufs Leben:

Wäre es nicht schön gewesen, eine kurze Erklärung zu haben, wie wir uns dem Leben  nähern könnten, bevor es komplex wurde?     Ganz  dem eigenen Wesen entsprechend und gleichzeitig innerhalb  der  uns so prägenden Kultur.  Wäre es unterstützend gewesen, wie ich den Platz  finden könnte, der wirklich zu mir passt? Ein paar kleine Fingerzeige, wer ich wirklich bin und welche Menschen gut für mich sind?

 

Ja, all das hätte ich gut brauchen können. Du?

Leben spielt sich im Spannungsfeld von Ordnung und Chaos ab. Mit all dem, was wir erleben und was es zu wissen gibt  kann es überwältigend sein. Wenn und während wir herausfinden, wer wir sind, wäre es sicher ein wenig leichter, eine Art Reiseführer zu haben: wer bin ich?  was schläft in mir und möchte geweckt werden? wozu bin ich da? Welche Entwicklungsstufen durchlaufen wir?

 

Es gibt so viele Empfehlungen und Anleitungen.   Manche sind verführerisch. Durch manche fühlen wir uns unter Druck, es genauso zu  machen oder eine bestimmte Sichtweise zu wählen.  Vielleicht ist   das genau richtig für uns – vielleicht aber auch nicht.  (M)Eine These ist, dass jedeR von uns eine eigene und einzigartige Sichtweise hat – entstanden aus der individuellen Biologie, wie wir das verarbeiten, was wir erleben und sehen und der Kultur, in der wir aufwuchsen. 

Als Menschheit brauchen wir keine homogenisierte, manipulierte Sichtweise.  Jede einzelne Perspektive auf das Leben, auf die Welt ist für die evolutionäre Gesamtperspektive wichtig.  

 

Mit meinem Human Design Wissen über Deine Einzigartigkeit, Deine Sichtweise, über das, was in Dir als Potential angelegt ist,  könnte ich da allerhand beitragen.

 

P.S. hier gibt es eine Sendung zu Gemeinwohlökonomie:  Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Bayern 2. 

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