Impulse & Inspiration Dezember 2018

1. Der Satz des Monats: „Ich vertraue nicht Sprache und Theorien, ich vertraue Mustern“.
2. WESENSBUCH
3. LEBENSBUCH –  das ganz besondere und individuelle Geschenk!
4. Ein mich beeindruckendes Unternehmen: Buch 7
5. Plastikverpackungen reduzieren und entfernen – die APP…..

       

 
1.   „Vor der Schöpfung gab es Geometrie.“  Plato. Einer der Gründe, warum mich das Human Design seit 15 Jahren so fasziniert,  ist seine Basis: die 64 Hexagramme des I Ging. Die Polarität von Yin und Yang als Motor von Leben und Entwicklung.Mehr
 

2. WESENSBUCH    Mensch, erkenne dich selbst und werde wesentlich.  Dieses Buch entsteht bei dir zuhause. Es kann das Entwicklungs- und Entfaltungsgeschenk an dich selbst werden. Meine Informationen in Bezug auf deinen Archetyp und dein Profil erreichen Dich in wöchentlichen Abständen – und wenn du das möchtest, auch mit inspirierenden Fragen dazu. So hast du Zeit zum Reflektieren der Frage, wer bin ich wirklich?   Und das ist erst der Anfang. Im Laufe eines Jahres kann ich Dir das ganze individuelle Wissen über Dich zukommen lassen. Dein Ressourcenkraftfeld analysierend kann ich Dir deine Potentiale, Talente und Schattenaspekte benennen und so Deiner Bewusstwerdung dienen.  

3. LEBENSBUCH. Das ganz individuelle Geschenk in deinen Händen. Du kannst es bei mir in Auftrag geben und wir kooperieren, um es ganz persönlich zu machen. Und Familienfotos auswählen bewirkt sicher auch bei dir etwas. Im Buch für die Kinder „spreche“ ich –  als wäre ich das Baby –  zu den Eltern. Das LEBENSBUCH für Erwachsene ist für Wendezeiten gut geeignet, z.B. um nachzuspüren, ob „ich“ noch oder überhaupt in „meiner“ Spur bin. Ein ungewöhnliches, kostbares und sehr individuelles Geschenk.
 

4. Das finde ich großartig: Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums kündigt BUCH 7  ein ganz besonderes Projekt an. Als Hauptsponsor fördern wir die Renovierung des alten Bahnhofsgebäudes  zu einem gemeinnützigen Kulturzentrum. Dafür stellen wir eine Anschubfinanzierung von 150.000 € bereit. Durch unser finanzielles Engagement können wir das marode historische Gebäude (ca. 1914) erhalten und es kann in Zukunft wieder zum Treffpunkt für Menschen aus nah und fern werden – nur eben mit neuem Schwerpunkt auf „Weltverbesserung“ im weitesten Sinne, sozusagen als Stein gewordene Utopie ;-). Meine persönliche Empfehlung sind immer wieder die beiden Bücher von Richard Rudd, insbesondere GENSCHLÜSSEL.

5. Graswurzel-App:  In den Bioläden hier habe ich schon oft laut gesagt, dass „ich den in Plastik verpackten Salat nicht kaufe“, habe immer wieder Mails geschrieben, auch an ALDI, EDEKA und LIDL, mit der Bitte, die Plastikverpackungen zu ersetzen. Jetzt habe ich von der ReplaceApp gehört und sie runtergeladen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich mitmachen beim Druck von unten:
 

Möge Selbstakzeptanz wachsen und in deinem Lebensumfeld  herausfordernde und gleichzeitig nährende  Beziehungen sein.     

Lächelnd wünsche ich Dir einen sanften und freudvollen Übergang ins kalendarische NEUJAHR. Bleib weich. Lass los. Vertrau. 
Das energetische Neue Jahr beginnt erst am 22. Januar. Dazu mehr im nächsten Newsletter.
 
 Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens. 
 
Und ich freue mich, wenn du meine Informationen weitergibst…………………an Freund*Innen, Kolleg*Innen, an künftige Eltern oder gute Freund*innen. Wir sind einzigartig und brauchen einander, denn wir sind Beziehungswesen. Unterstützen wir uns gegenseitig darin, das aus dem Weg zu räumen und zu heilen, was uns daran hindert aufrichtig, mutig und freundlich zu sein. 
 

WESENSBUCH.

 

Im neuen Jahr wird es das WESENSBUCH geben.

Ein Buch, das mit dir wächst und reift. 

Ein Buch, das die Frage nach dem „wer bin ICH wirklich?“ und „wer kann ICH sein?“ erforscht.

Die Form ist ein Ordner, dessen Gestalt ich entworfen habe und gerade prüfe, wie sich das in kleiner Stückzahl (vorerst) und kostengünstig realisieren lässt.

Der Inhalt besteht aus Human Design-Wissens über Dich.

Du kannst diese als Bausteine im Laufe von Wochen oder Monaten für Deine Selbst-Reflexion nutzen  – und natürlich als Basis für dein Experiment mit diesem Wissen. 

 

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Tanzen

 

Weihnachten. Getanzter spezial Fokus: das Heilige, Ganze, Vollständige beim Contacttanzen.  Hineinhorchen, welche Bewegung tut mir gut. Heute bei der abschließenden Runde der Contactimpro Jam: das Gegenteil von heilig ist eilig. Präsenz.

Das Leben tanzen. Mit dem Leben tanzen. Mit Menschen tanzen. Mit dem Boden tanzen. Mit der mich umgebenden Luft. Mit mir selbst. Führen und Folgen – abwechselnd, es fließt ineinander. 

Immer wieder geht es darum, uns mit dem,  was uns trägt zu verbinden, denn: „Support precedes movement“ – die Unterstützung (Boden, anderer Körper) geht der Bewegung voraus – d.h. vor jeder Bewegung sucht, klärt und nährt der Körper seine Beziehung zu Schwerkraft und Unterstützung. Auf dieser BASIS findet der Körper Mühelosigkeit, fließende Spannungsmodulation, „juicy“-organische Kraft im Zentrum und wache Körperreflexe.

 

 

Es gab eine Zeit, da wäre Contact Improvisation noch nicht einmal vorstellbar gewesen. Steve Paxton

Und es geht immer weiter. Neue Möglichkeiten entstehen,  Contango, Contactango, Biodanza….

In meinem zweiten Buch – Arbeitstitel WESENSBUCH – wird Tanzen die Metapher für das Leben werden. 

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Weihnachten

 

Ich wünsche uns allen warme, bewegte und bewegende, schwung- und gleichzeitig friedvolle Weihnachten in Verbindung mit lieben Menschen.

Möge es uns allen gut gehen, wir gesund bleiben,  viel Freude miteinander haben, uns auf`s Neue Jahr `freuen, gelassen feiern, gute Musik hören, mit Freunden zusammen sitzen, und, und, und…..

Als die lustvolle Ketzerin habe ich einen Text von Alexander Gronau über Weihnachten gefunden und daraus ein paar Sätze genommen:

DIE WAHRHEIT ÜBER WEIHNACHTEN

Wie etliche andere Feiertage in unserem Jahreskreis, ist auch Weihnachten in seinem Ursprung ein germanisches Fest. Wir leben im germanischen Sprachraum, seit den Römern wurden die Germanen abgewertet. 

 

Dabei lebten die Germanen mit ihrer Thing-Kultur basisdemokratisch, achteten Frauen hoch, unterhielten keine Armeen, waren Dichter und Biobauern und litten unter der römischen Imperialgewalt und ihr Denken war metaphysisch. Am Weihnachtsfest kann man sehen, wie gezielt die Kirche die einheimische Religion mit eigenen, teils erfundenen Gestalten überformt hat.
Weihnachten meint die weihevolle Nacht, in welcher von der germanischen Erd- und Himmelsgöttin unseres Kulturkreises, – die je nach Region Huldr/Holda/Holle heißt – , zur Wintersonnenwende das Sonnengottkind Balder wiedergeboren wird. Dies ist eine Widerspiegelung des realen kosmischen Geschehens, da zur Wintersonnenwende die Sonne tatsächlich einen neuen Jahreszyklus beginnt.
Es ist also das Sonnenkind Balder, das alljährlich zu Weihnachten (Wintersonnenwende) von der großen germanischen Göttin als der Personifizierung unserer Erde aus ihrem nordischen Meeresschoss neu geboren wird. Damit personifiziert der Knabe die Wiedergeburt des Sonnenlichtes in der irdischen Welt, welche sich stets dann vollzieht, wenn die Nächte am tiefsten geworden sind. Dies prägte das germanische Denken, indem man erkannte, dass das Licht der weiblich-fruchtbaren Dunkelheit entstammt. Der Frühlingsbringer Balder kann wohl als Gestalt des irdischen Lebens an sich betrachtet werden.

Und wenn man das Ganze noch umfassender anschaut:

Was wir auf der Nordhalbkugel als Wintersonnwende und Weihnacht feiern, hat seinen eigentlichen Ursprung weit zurück in mutterzentrierten matrifokalen Kulturen, die lange vor unserer Zeit das Leben und alle seine Formen geehrt, und als deren Ursprung das weibliche und mütterliche Prinzip verehrt und gefeiert haben.

Die Mutter gebärt das Kind
Mit der Wintersonnwende wird das Licht wieder geboren und so war es unseren Urahninnen und Urahnen ein Anlass zu großer Freude, nicht nur das Kind dieser Geburt zu feiern, sondern in erster Linie die Quelle, aus der das Licht und mit ihm das neue Leben, immer wieder neu geboren wird. Modraniht, Mutternacht, so nannten sie diese heilige Feier- und Zeremonienzeit, die den Beginn der Raunächte darstellt und die mütterliche Kraft und Quelle allen Lebens dankend und ehrend feiert und zelebriert.(aus einem Artikel von Katharina Sebert)

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Die größere Ordnung.

 

 

Hinter allem liegt eine größere Ordnung, eine größere Struktur. Wir wissen nicht, wie der Kosmos funktioniert.  „Das Allermeiste ist in größter Ordnung.“ und „Versuchen Sie, wenn Ihr Geist in Unordnung gerät, sich auf Dinge zu fokussieren, die in Ordnung sind und dadurch kommen Sie selber wieder in Ordnung. Das ist der Trick mit dem Bewusstsein. Das was Sie fokussieren, repliziert sich bei Ihnen x-fach“. Dr. Daniele Ganser – hier ein Vortrag von ihm.  

 Gottseidank kann diese größere Ordnung und Gesetzmäßigkeit  von uns Menschen nicht in Unordnung gebracht werden. Demut tut not.

Und paradoxerweise gilt gleichzeitig, die eigene Größe und Bedeutung zu erkennen und zu achten. 

Jeder Mensch trägt ein einzigartiges Licht, gefärbt durch seine persönlichen Gaben, in sich. Dieses Licht gilt es zu entdecken und leuchten zu lassen.  So kann es selbstbewusst mit der Welt geteilt werden. 

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Eine Schöpfungswelle tanzen

Die Adventszeit ist an die christlichen Vorstellungen gebunden. Das Alte Testament ist eine der Grundlagen. Da wir in unserem Tanzprojekt die Komposition GENESIS umsetzen wollen, beschäftige ich mich damit.

GENESIS ist eine kulturell mehr als 2000 Jahre wirkende Schöpfungsgeschichte, über Geburt, Ursprung, Entstehung und Entwicklung der Welt, eine von vielen Schöpfungsgeschichten und eine, die der damaligen  Bewusstseinsentwicklung entspricht und eine, die den derzeitigen Erkenntnissen der Entstehung des Kosmos, der Erde nicht entspricht.

Der Reihenfolge der Schöpfungs-Tage kann nicht (mehr) folgen.  Die Evolutionsschritte sind meines Wissens:

Am Anfang war nur Potentialität, Dunkelheit, Energie und Information.  Dann, durch den Urknall Licht und Dunkelheit, TAO,das EINE teilt sich auf in ZWEI, Yin und Yang, Männliches/Weibliches etc. Licht = Frequenz = Klang = Wort – Zeit – unterschieden von der Finsternis. Tag, Nacht,

Das Firmament (Gestirne), Himmelskörper – und der Raum dazwischen – unbelebte Materie, die die Grundlage bildet. Wir sind Sternenstaub.

Land und Meer. Wasser –  Raum – Fließen, Leichtigkeit, das Meer, rund, Wellen – weitere Differenzierung

Pflanzen = von unbelebter Materie zur belebten Materie

Tiere des Wassers und der Luft  (mit der Frage: haben auch Tiere eine Seele? wohnt ein Geist inne? ….sinngemäss Tagore zugeschriebene Aussage:  Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier, und erwacht im Menschen.

Der Mensch –  unbelebt und erst der Hauch Gottes, der Atem, der Geist  belebt ihn, macht ihn zu dem, was er ist. 

Seine Entwicklung vom Unbewussten der Kindheit/des Paradieses zur Erfahrung der Trennung, um Individuum werden zu können

Sein Sein als soziales Wesen und als allein stehendes und -sterbendes Individuum. 

Ein Bild eines sich immer wiederholendes Element eines Schöpfungszyklus ist eine WAVE aus den 5 Rhythmen nach Gabrielle Roth:

Blau, das Wassser, Flowing.

Das Männliche kommt dazu….Staccato.

Die Vereinigung erzeugt das Dritte, Chaos, das NEUE.

Lyrical….die Ruhe nach dem Sturm und Gewitter.

Stille….  die Integration.

Erneute Welle, neue Differenzierung, Mutation……

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Drei Wünsche – Gabe, Mut und Kraft.

3 Wünsche 

Die Gabe, nie zu vergessen, was Du warst,
der Mut, das zu sein, was Du bist,
die Kraft, das zu werden, was Du sein möchtest.

Jochen Mariss

Meine Gedanken dazu:  

Ja, Erinnerung ist eine Gabe.  Geht es beim Erinnern nicht mehr um das Sinnfinden – das Einordnen meiner Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang, der meinem Leben Sinn gibt?

Ja, es braucht Mut, sich zu zeigen, die eigenen  Qualitäten, Besonderheiten und Grenzen. Braucht es nicht vorher das Herausfinden, wer ich bin? Ich bin wie alle auch das Produkt aus der  Kultur, der nahen Mitmenschen und der Zeitqualität.

Was ist „hin konditioniert“ und entspricht mir gar nicht, was ist wirklich „meines“?

Ja, es braucht Kraft, an etwas dran zu bleiben. Kann ich wirklich werden, was ich sein möchte? Gibt s da nicht ein paar mächtigere Kräfte als meinen Willen?

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einzeln und frei wie ein Baum, geschwisterlich wie Wald

 

Wir alle tragen eine individuelle Signatur – ob auf der Fingerkuppe, in der Stimme oder durch unseren individuellen Körper insgesamt.  Wir tragen in uns die Sehnsucht und das Potential, uns voll  zu entfalten und zum Ausdruck zu kommen. Wir möchten als wir selbst wirksam sein in unserer Welt, in der Welt.  Gleichzeitig tragen wir alle in uns das existentielle Bedürfnis nach Verbundenheit. Das können die Blutsverwandten, also Familie, Kinder und Enkelkinder sein oder die, die wir Seelenverwandte nennen, Menschen, bei denen wir uns akzeptiert und geliebt fühlen. Beides gleichermaßen zu verwirklichen ist eine immerwährende Aufgabe.

Musik nährt mich. Gemeinsames Singen nährt mich – ich bin wieder in einem Chor und meine Gitarre lehnt  nicht mehr so ganz untätig an der Wand.  Parallel dazu ist mein Ausdrucks- und Lebensmedium inzwischen mehr die Farbe und der Stift geworden – also eher das kreative Tun allein.  Heute aber war wieder ein kreativer Vormittag hier in Gauting mit Rosemarie Zacher und ein paar experimentierwilligen Frauen. Große Lust an dem Spiel mit Aquarellfarben:

 

Gitarre und Hannes Wader ist für mich eine Assoziation. Durch Hannes ist der letzte Vers aus einem der berühmtesten Gedichte Hikmets, Davet (Einladung) besonders bekannt geworden:

Yaşamak bir ağaç gibi
tek ve hür ve bir orman gibi 
kardeşçesine,
bu hasret bizim.

Leben einzeln und frei
wie ein Baum und dabei
brüderlich wie ein Wald,
diese Sehnsucht ist unser.

(wörtliche Übersetzung: Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht. Sinngemäße Übersetzung: „Wir sehnen uns nach einem Leben wie ein Baum, frei stehend in einem Wald der Gemeinsamkeit.“)