Inspiration & Impulse Mai 2019

1. Das Zitat des Monats. „Eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung……..“
2.  Fährten zu Antworten  „Wer bin ich wirklich?“
3. Was steckt alles im LEBENSBUCH?
4. Die Komplementarität von Wissenschaft und Glauben
5. Die kleine Erinnerung an das Glück gelungener Kommunikation.

 1.“Eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung wird gefördert durch das Zusammenkommen von Ich und Selbst, Denken und Fühlen, Wissen und Glauben. Dazu braucht es einen beständigen Dialog zwischen dem logisch denkenden Ich und dem ganzheitlich fühlenden Selbst“ ~ Julius Kuhl, Prof. für Persönlichkeits-psychologie.
2. Die Frage WER BIN ICH ist sicherlich eine lebenslange. Und mehr noch jene die nach dem ICH selbst sein und WERDEN fragt. Wie kann ich den Antworten näher kommen? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? 
Zunächst ein paar offene Fragen für Dich: Wer bestimmt, wer oder was ich bin?  Ich selbst oder Andere? Beschreibt mich mein Name oder mein Beruf? Kann ich mich allein überhaupt erfahren?
Es gibt unzählige Typologien, mit deren Hilfe wir versuchen, die Welt und uns selbst besser zu verstehen. Es gibt Typologien mit zwei, drei, vier und mehr unterscheidbaren Typen. Die ältesten sind vermutlich die Unterscheidung in Mann-Frau, Yin-Yang, in drei Körperbau- und den drei ayurvedischen Ernährungstypen,  jene des schamanischen Medizinrades mit den vier Himmelsrichtungen und die der Astrologie und des Enneagramms.
Typen der Moderne sind psychologischen Ursprungs, wie C.G. Jungs acht psychologische Typen, Riemans Grundformen der Angst oder die Big-Five-Achsen der Persönlichkeit. Das komplexe wissenschaftliche STAR-Modell der Persönlichkeitsstile von J. Kuhl arbeitet systemtheoretisch. 

Positiv gesehen laden  Persönlichkeitstypologien zu einer produktiven Selbstverunsicherung ein: sie regen an, eigene bisher unbewusste Gewissheiten, Präferenzen und Verhaltensmuster zu erkennen und zu hinterfragen – kurz gesagt, durch sie ist ein Wachstumsschub sowohl in Potentiale hinein möglich als auch in die Auseinandersetzung mit den eigenen Schattenanteilen. Es geht darum, das loszulassen, was Du glaubst, sein zu müssen und das umarmen, was du bist: unvollkommen und liebenswert.  

4. LEBENSBUCH zur Geburt oder Taufe.  Das hier ist immer drin: Es gibt Abschnitte, die für alle Menschen gleich und bedeutsam sind, wie Bedürfnisse.  Die individuelle Beschreibung des Persönlichkeitstyps und die Zusammenstellung der Fotos sind  einmalig. Das Unikat fürs Unikat.


4. Die Komplementarität von Wissenschaft/Logik und Glaube. Mich fasziniert weiterhin die völlig logische Kosmologie des Human Designs mit seiner Körpergrafik,  in der beide Seiten des Menschseins, die beiden Gehirnhälften  durch die zwei Schaltkreise Verstehen und Sinnfinden aufzeigt. Die Erfahrung in der Kathedrale von Chartres lässt mich eintauchen in die Logik und Schönheit der Zahlenmystik.   Der TED-Talk des  letzten Blogbeitrags endet mit  „Es sieht aus, als wäre Wissenschaft und Spiritualität Gegensätze, in Wirklichkeit sind sie komplementär, sie ergänzen sich, weil sie im selben großen Narrativ verschiedene Ebenen evolutionären Entstehens ansprechen“.  Und da passen für mich auch wieder Unschuld, Anfängergeist, Verschmitztheit eines kleinen Engels und eines Schafs  in die Geschichte.

Woran glaubst du?

5. Und zum Schluss noch eine kleine Erinnerung an das Glück gelungener Kommunikation. Die meisten von uns sehnen sich nach Frieden und wechselseitigem Verstehen. Erst einmal lohnt es sich, einmal wieder zu staunen, denn wir sind „sprechende Atome“. Dann können wir den Flow genießen. Aber falls auch du immer wieder aus deiner beabsichtigten empathischen Haltung herausfällst und dich so wie „verrennst“, dann  lohnt es sich, dich unterstützen zu lassen. Am Mittwoch,  am 12. Juni ist wieder eine Möglichkeit, in der Gruppe Empathie und Akzeptanz zu erleben. Bitte eine Mail an mich, wenn du kommen magst. 
 

Wach auf, räume auf, bleib weich.  Möge Selbstakzeptanz wachsen und in deinem Lebensumfeld  herausfordernde und gleichzeitig dich stärkende Beziehungen sein.     

Mit einem Lächeln wünsche ich Dir einen wundervollen Sommer.

Lehrerin, Begleiterin, Künstlerin

INTELLIGENTE AFFEN – ODER UNSTERBLICHE SEELEN?

Nicht nur mir stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Spiritualität. Kürzlich gab es eine Woche lang einen Online-Kongress zu diesem Thema. Es fällt mir schwer, mich bei so interessanten Themen und Fragestellungen zu beschränken und nicht alles anzuhören, sondern auszuwählen. Spannend, in dem TED Talk „Sind wir intelligente Affen oder unsterbliche Seelen“ die Essenz über die Evolution von Materie und Geist zu hören. Vielleicht magst du in die 15-minütige Rede von Tim Freke reinhören…? Eine Antwort auf die Frage nach der Vereinbarkeit von Wissenschaft und Spiritualität bekommst du dort.

Die Verbindung und die Kraft dieser Verbindung ist mir letzten Sonntag (wieder) deutlich geworden, als ich bei einem Treffen der Urban Sketchers die Ost-West-Friedenskirche gezeichnet habe. Sie wurde in den 1950er Jahren von Väterchen Timofej, dem Eremiten aus Russland und seiner Frau Natascha am Oberwiesenfeld, dem heutigen Olympiapark in München, errichtet.

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Das TAo

Ich habe eine Woche in Chartres verbracht. Der Kontakt mit dem Raum dieser Kathedrale und dem Klang von Stimme und Stille haben mich dem näher gebracht, was nicht benannt werden kann. In vielen spirituellen Traditionen wird es das Unsterbliche, Ewige, Heilige genannt. In mir verknüpft sich wieder ein Band. Meine Faszination gilt weiter der Kosmologie des Human Design Systems – gleichzeitig wächst eine persönliche Beziehung mit dem Unnennbaren Großen – über die traditionellen Religionen in einen überkonfessionellen Glauben.
Schönheit, Zahlenmystik, Stein, Glas, Licht, Gesänge, Kontemplation und Gemeinschaft von ähnlich Ausgerichteten ermöglicht das – und Helge Burggrabe, der uns mit seinem Wissen und seiner Musik so wunderbar durch die Tage geführt und begleitet hat.

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wer bin ich…..wirklich & wesentlich?

Die nächsten Blogbeiträge beschäftigen sich mit den Möglichkeiten. Am Ende wirst du einen brauchbaren Überblick haben und auch spüren können, was für dich und jetzt ein passendes Puzzleteil sein könnte. Ich verrate schon mal, dass ich davon überzeugt bin, dass wir es nie ganz rausbekommen. Es ist ein Weg der Entdeckung, Entwicklung und Verfeinerung.

Ich zeige mich mit meiner Erfahrung und meinem Wissen und möchte zu Deiner Entfaltung beitragen – auch mit meinen Bildern. Die sind – wie ich selbst – nicht perfekt, aber jeden Tag ein wenig weniger ungeschickt.


Meine Bilder von heute

wer bin ich? wirklich?
Wer bin ich wirklich?
ja, klar – ich bin nicht einfarbig, wie alle. Ich bin anders. einmalig.

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