Die Welt ist Klang. Tönen in der Vorweihnachtszeit. Das Selbst stimmen.

 

Durch die 4 Tage im Benediktushof bei Markus Stockhausen bin ich wieder in meiner Klangspur. Vor mehr als 30 Jahren habe ich mir die Schallplatten und Kassetten von Joachim Ernst Behrendt gekauft. Dadurch bin ich in eine völlig andere Spur geraten als die meiner Herkunftsfamilie – obwohl auch dort Musik, die Zither eine Rolle spielte.  Meine Sehnsüchte waren getroffen worden. Mein Weltbild wurde größer. 

Nun töne ich wieder, die Chakren aktivierend und spüre, dass es mir einfach guttut. „Wenn es irgendwie eine wahre Spur von Wunder, von Erscheinung gibt, dann liegt sie in der Stimme“. Hazrat Inayat Khan. Jeder Mensch wird mit einer einzigartigen Stimme geboren. Über das Tönen und Klangreisen kann ich mich mit meiner authentischen Stimme, der Stimme meiner Seele, meines ganzen Wesens verbinden. Und der tiefere Grund, warum wir singen, tönen und auch unsere Stimme ausbilden ist der, dass wir als der Mensch gehört und verstanden werden wollen, der wir wirklich sind.

 

Die Vorweihnachtszeit mit Klängen zu füllen ist inzwischen kommerzialisiert. Viele der winterlich-weihnachtlichen Lieder und Chants berühren deshalb emotional gar nicht mehr. Im Gegenteil! Statt uns zu erheben und zu verbinden erzeugt die Instrumentalisierung der traditionellen Volkskunst und Kultur bereits einen Widerstand.

Weil wir Frauen aus dem Tanzprojekt IMMERTANZ auch heuer wieder gemeinsam singen wollen, habe ich vorgestern endlich auch wieder die Gitarre genommen und …..yess,  die einfachen Griffe funktionieren noch. Ich übe also ein bisschen und die Fingerkuppen werden wieder lebendig.

Wenn ihr mit Nada Brahma. Die Welt ist Klang – in Resonanz geht, kauft euch die CD s oder die mp3 ….aber bitte nicht bei Amazon.

 

www.lebenswendezeiten.de

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