Was ist eigentlich das Human Design System? Essay N° 1

In der Facebook-Gruppe „Integrales Forum“ wurde die Frage gestellt: Kennt das jemand von Euch? Soll die Synthese aus altem Wissen (bspw. Astrologie) und neuem Wissen (bspw. Genetik) sein. Was ist davon zu halten?

Da ich das Human Design System seit 2002  kenne und gut ausgebildet bin, habe ich mich wieder einmal hingesetzt und versucht, es sowohl umfassend als auch so einfach wie möglich zu  beschreiben: 

Die Basis der Humandesigns  ist das mehr als 3000 Jahre alte I Ging mit seinen 64 Hexagrammen. Es gibt die These, dass sich Ordnung, Schönheit und Komplexität des Kosmos in Zahlen ausdrücken lässt.  Ausgangspunkt ist der polare Tanz zwischen Yin und Yang, aus dem alles entsteht. Ich bin keine Mathematikerin. Die Zahl 64 scheint wohl die kleinstmögliche Größe zu sein, um Komplexität abzubilden. Sie erscheint in der Musik, der Genetik, dem Schachbrett,  dem Motherboard eines modernen PC s und vielem mehr.

 

Diese 64 Hexagramme sind um den Tierkreis gelegt, um die kosmische Ordnung abzubilden. Die arabischen Zahlen erscheinen willkürlich. Wenn man die Hexagramme der 4 Viertel jedoch genauer betrachtet, bilden sie Perfektion und Schönheit der 8 Speichen des Lebensrades ab mit dem Selbst als Achse.

Mich haben schon vor mehr als 30 Jahren J. E. Behrendts Sendungen „Nada Brahma, die Welt ist Klang“ fasziniert. So kann ich entspannt sagen: Das Universum ist Energie und Information. Das Humandesign System postuliert, eine Wissenschaft der Differenzierung zu sein. Es ist ein völlig logisches System, das die Prinzipien des I Ging, der Astrologie, der Kabbala, des Hindu-Brahmanischen Chakrasystems und der Quantenphysik in eine Synthese bringt.    

Ich bin integral informiert und möchte auf Phänomene des linken Quadranten hinweisen.  Mystische  Erfahrungen lassen sich empirisch und objektiv nicht beweisen. Bewusstseinsevolution ereignet sich durch z.B. durch subjektive Lebenserfahrung, Erkenntnisschübe, mutative Sprünge, dialogischen Austausch,  bewusstseinserweiternde Substanzen und auch mystische Erfahrungen.

Die Körpergrafik bildet das individuelle multidimensionale Muster ab,  das jede/jeder in einem  holografischen Universum ist.  Grundlegend ist die Betrachtungsweise, dass wir Bewusstheit in menschlicher Form sind, also verkörperter Geist.  Weil die Körpergrafik  vielen Interessierten so „technisch“ und kalt erscheint, habe ich vor Jahren (m)eine künstlerische Ausdrucksform gefunden (Bild re).

Auf subatomarer Ebene werden Neutrinos als Übermittler von Informationen gesehen, da sie – wenn auch minimal – Masse haben. Im Gegensatz bzw. in Erweiterung der Astrologie behauptet das Human DesignSystems  (HD), dass wir individuell Information filtern und wie wir vom kosmischen Feld geprägt/beeinflusst werden.   Jeder Mensch trägt von Geburt an eine einzigartige Codierung in sich, eine Grundstruktur des Selbst. Das Leben ist auf die Entfaltung dieser angeborenen Potenziale ausgerichtet. Das „klassische“ HD betrachtet die genetische Programmierung auf der körperlichen und der Seelen/Bewusstseinsebene und die viel größere Offenheit, d.h. Konditionierbarkeit und gibt individuelle Information über die Fallen des Nichtselbst.

Richard Rudd s „Genschlüssel“ basieren auf dem Wissen des HD. Er postuliert, dass die 64 Genekeys/=Hexagramme das Alphabet, die sprachliche Landkarte der Matrix des Lebens darstellen.  Mich hat die integrale Herangehensweise fasziniert:  er unterscheidet 3 Frequenzbänder des Ausdrucks jeden Genschlüssels..  Mögliche Ausdrucksformen sind Schattenfrequenzen (Opfertendenz), die Gabenfrequenz (kreativer Genius) und die  Siddhifrequenz (Divine Essenz).

Was ist eigentlich Humandesign Integral?

www.lebenswendezeiten.de

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*