mein Weg aus der Depression

Deprispirale 01Ich beginne meinen einzigartiger Weg aus der ungefähr 6. Depressions-„Episode“ zu beschreiben und mit Bildern zum Ausdruck zu bringen.

Jetzt bin ich soweit  dem dunklen Sog nach unten entronnen, dass ich die Kraft und Zuversicht spüre, mich durch meinen künstlerischen Ausdruck und mein Schreiben selbst zu befreien.

Beim Tanzprojektabend am Montag war ich wieder die „alte“ Anna.  Es ist, wie wenn ein Schalter umgelegt worden wäre. Das war zutiefst beglückend. Was jedoch ist ein Abend wert,  wenn ungefähr 180 Tage Ängste, tiefe Verzweiflung und Lebensunlust beinhalteten.

Ich erlebe mein Leben als schweres Schicksal.

Ich bin müde, erschöpft und staune doch immer wieder über meine Kraft. Seit Monaten hoffe ich jeden Abend,  dass ich am Morgen wie aus einem bösen Traum aufwache. Ich erlebe mich ohnmächtig dieser negativen Gedankenspirale und der dunklen Stimmung ausgeliefert.

Erst vorgestern habe ich begonnen, mich im Internet umzuschauen. Depression wird mehr und mehr als lebensbedrohliche Krankheit begriffen, die den ganzen Körper erfasst. Durch den Tod von  Robin Williams und Robert Enke weiß „man“ auch mehr darüber. Leben mit der Depression.  Wann werde ich wohl wieder so strahlen können?portrait anna

Begonnen hat all das in meiner Pubertät: bereits in diesen Jahren war meine Ausrichtung: wenn ich dies oder jenes „tue“, dann werde ich….glücklich sein. Jedenfalls glücklicher als in jenen Augenblicken – dem damaligen JETZT.

Einen ersten Persönlichkeitswandel von der kraftvollen und (scheinbar) selbstsicheren Anne in die ängstliche, zweifelnde, unsichere Anne erlebte ich im Studium, als es auf das Staatsexamen zuging. Ich zog meine Anmeldung zum Examen zurück. Nicht Charlie, meinem Ehemann gelang es, von diesem Rücktritt  Abstand zu nehmen, sondern den jungen Frauen meiner Lerngruppe.

www.lebenswendezeiten.de

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