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Der innere Guru.

 

Das Goethe-Gedicht zieht mich schon seit meiner Pubertät an.  Für mich ergibt sich ein Bogen vom Daimon zum inneren Guru, der inneren Autorität des Human Designs.

Urworte. Orphisch. die  eine der „Grundmächte“ Daimon (Dämon) neben Tyche (Das Zufällige), Eros (Liebe), Ananke (Nötigung) und Elpis (Hoffnung) beschreiben,  die für Goethe das menschliche Leben bestimmen. Weiter geht es in Wikipedia: Diesen Kräften ordnete er ebenso viele Lebensphasen des Menschen zu. Während der „Dämon“ die Geburt, Tyche hingegen die Jugend bestimmt, führt Eros zu einer Lebenswende, in der Zwang und Wollen versöhnt werden. Ananke wiederum prägt die Jahre des mittleren Alters und der Arbeit, während die Hoffnung Elpis das Alter zu bewältigen hilft. 

Wie bei Goethe ist im Human Design mit dem inneren Gesetz und dem inneren Guru die begrenzte Individualität der Person, das Charakteristische – wodurch sich der Einzelne von jedem andern bei noch so großer Ähnlichkeit unterscheidet  – gemeint. 

Es ist nicht nur meine Überzeugung: JedeR hat einen Genius, einen wohlwollenden Daimon – oder modern: einen inneren Guru – der einem den Weg weist und die Entwicklung begleitet und beschleunigt.

Der innere Guru.

 

Könntest du dich Deinem Daimon oder deinem inneren Guru anvertrauen? Dich von ihm führen lassen?   Kannst du dir vorstellen, dass er in deinem Körperbewusstsein lebt und dass dein Verstand sich dem unterzuordnen, deinem Ganzen zu dienen hat?

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