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Frech & Gerecht

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben. Bitte mit genießen.

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

Statt in einem der üblich bissigen Twitter-Geschlechtskämpfe auszuarten, mündete dieser Tweet in einem sehr amüsanten Hashtag: #dichterdran – powered by Nadia Brügger (Journalistin und Literaturwissenschaftlerin), Simone Meier (unsere Journalistin und Romanautorin) und Güzin Kar (Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Kolumnistin).

Mit Ironie lässt sich Sexismus am wirkungsvollsten begegnen, haben sich die drei gesagt und damit begonnen, so über Schrifststeller zu schreiben, wie gemeinhin nur Männer über Schriftstellerinnen schreiben.

Und das kam dabei heraus:

«Während die beeindruckende Katja Mann erfolgreich die Fabriken ihres Vaters leitete, kümmerte sich Gatte Thomas liebevoll um die Kinder. Daneben schrieb er Bücher.» #dichterdran

„Botho Strauß zeigt sich auf Autorenbildern gern allein im Wald. Aber gibt es denn keine Frau in seinem Umfeld, die ihm sagen könnte, dass ein einsamer, unrasierter und ungepflegter Typ im Unterholz nicht nachdenklich, sondern creepy wirkt?“

„Richard David Precht pustet sich kapriziös eine kecke Haarsträhne aus dem Gesicht, schlägt grazil die in modischen Satinshorts steckenden schlanken Beine übereinander und beginnt über sein Steckenpferd, die Philosophie, zu sprechen – ein David Garrett der Populärwissenschaft.“

„Auch in der Schule haben die Werke männlicher Autoren wie Goethe, Schiller oder Lessing inzwischen ihren Platz. Übertreiben sollte man es mit ihnen aber nicht, besteht doch die Gefahr, dass Schülerinnen durch solche „Jungsthemen“ vom Lesen abgehalten werden. „

„Anstatt sich auf die ihm vertraute Welt des Mannes zu beschränken, versuchte sich der kleine Kleist an komplexen Frauen wie Penthesilea. Das Scheitern war vorprogrammiert.“

„Immer an ihrer Seite: Lebensgefährte Ernst (Lach doch mal!) trägt das Haar jetzt kürzer – mit der Schriftstellerin und Nobelpreisfavoritin Friederike Mayröcker „

„Peter Bichsels beste Kurzgeschichte ist jene, die er nie geschrieben hat: «Das Fenstertheater» von Ilse Aichinger. Viele Laien ordnen sie fälschlicherweise Bichsel zu, dies sicherlich auch, weil die Geschichte weit unter Aichingers gewohntem Können bleibt. „#dichterdran

Kein Wunder, dass die brillante Ingeborg Bachmann den weinerlichen Max Frisch auf Dauer nicht ertrug.

„Mit humorigen Ideen zog er ins Felde und versuchte, seinem Namen gerecht zu werden, doch Sigmund Freud schaffte es auch mit Eintritt ins Eheleben nicht, sein übellauniges Über-Ich abzustreifen, das seine Phantasie und insbesondere seine Mitmenschen strapazierte. „

„Wie stets im eleganten Dress, sich seiner sinnlichen Ausstrahlung bewusst, sitzt er mir gegenüber: Durs Grünbein, der Robert Redford der deutschen Gegenwartsliteratur, seit Jahrzehnten Verlegerinnen und Kritikerinnen den Kopf verdrehend.“

„Bert Brecht ist der Inbegriff der modernen Muse. Selber kein Genie, sondern eher der fähige Buchhalter gemeinschaftlicher Kreativprozesse, sorgte er früh dafür, im Windschatten seiner Liebhaberinnen wie der grossen Helene Weigel etwas Unsterblichkeit zu erlangen.“

„Der zierliche Tom Wolfe, der in seiner Jugend als Groupie mit Hippiegruppen durch die USA tourte, wurde in späteren Lebensjahren besonders durch seine exzentrischen Outfits bekannt.“ #dichterdran


„Als Ehemann von Marilyn Monroe hatte Arthur Miller keine Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden.“

„Man kann Dan Brown mittlerweile auch lesen, ohne seine Bücher verschämt in Tarncover von Joy Fielding zu schlagen. Man isst ja auch mal einen Big Mac, ohne gleich zu sterben. Es sei denn, man ernährte sich nur davon. „


„Quote hin, Quote her, aber dass ein Adolf Muschg nun meint, in allen wichtigen Debatten mitreden zu müssen, nur weil er Männer für unterrepräsentiert hält, wird seinem Anliegen sicher mehr schaden als nützen.“ #dichterdran


„Sie sehen blendend aus für Ihr Alter, Chapeau! Verraten Sie uns Ihre drei Must-Have-Körperpflege-Produkte, Frank Schätzing?“ #dichterdran


Es ist mir einfach ein Vergnügen, diese kreative Frische zu teilen.


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einzeln und frei wie ein Baum, geschwisterlich wie Wald

 

Wir alle tragen eine individuelle Signatur – ob auf der Fingerkuppe, in der Stimme oder durch unseren individuellen Körper insgesamt.  Wir tragen in uns die Sehnsucht und das Potential, uns voll  zu entfalten und zum Ausdruck zu kommen. Wir möchten als wir selbst wirksam sein in unserer Welt, in der Welt.  Gleichzeitig tragen wir alle in uns das existentielle Bedürfnis nach Verbundenheit. Das können die Blutsverwandten, also Familie, Kinder und Enkelkinder sein oder die, die wir Seelenverwandte nennen, Menschen, bei denen wir uns akzeptiert und geliebt fühlen. Beides gleichermaßen zu verwirklichen ist eine immerwährende Aufgabe.

Musik nährt mich. Gemeinsames Singen nährt mich – ich bin wieder in einem Chor und meine Gitarre lehnt  nicht mehr so ganz untätig an der Wand.  Parallel dazu ist mein Ausdrucks- und Lebensmedium inzwischen mehr die Farbe und der Stift geworden – also eher das kreative Tun allein.  Heute aber war wieder ein kreativer Vormittag hier in Gauting mit Rosemarie Zacher und ein paar experimentierwilligen Frauen. Große Lust an dem Spiel mit Aquarellfarben:

 

Gitarre und Hannes Wader ist für mich eine Assoziation. Durch Hannes ist der letzte Vers aus einem der berühmtesten Gedichte Hikmets, Davet (Einladung) besonders bekannt geworden:

Yaşamak bir ağaç gibi
tek ve hür ve bir orman gibi 
kardeşçesine,
bu hasret bizim.

Leben einzeln und frei
wie ein Baum und dabei
brüderlich wie ein Wald,
diese Sehnsucht ist unser.

(wörtliche Übersetzung: Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht. Sinngemäße Übersetzung: „Wir sehnen uns nach einem Leben wie ein Baum, frei stehend in einem Wald der Gemeinsamkeit.“)

Kreativität & Kunst

Nicht alles, was kreativ ist, ist Kunst

Schöpferisch sein liegt jedoch in der Natur jedes Menschen. 

Das Schöpferische als Urkraft  ausgedrückt in Hexagramm 1, Yang über Yang.

Die Entfaltung von Kreativität  ist Originalität und Frische.  

 Kreativität & Kunst

Schönheit der Melancholie.

Kreativität kann niemals kontrolliert werden.

Es können gute Bedingungen dafür geschaffen werden, dass „es“ geschieht..

Der Antrieb dafür ist die Melancholie – eben, dass Kreativität nicht erzwungen werden kann.

In der Human Design Körpergrafik ist erkennbar, in welchen Feldern die Kreativität dieses Menschen gedeihen kann und worin sie bestehen könnte

Was Kunst ist, ob Kunst und wo Kunst erfolgreich ist liegt in den wenigsten Fällen am Künstler. Kunst kommt von „Künden“ und von Können. Können manifestiert sich in Hexagramm 16, in der Identifikation mit etwas. 

Und als Möglichkeit der Verarbeitung emotionaler Tiefs gilt: 

„Take your broken heart and make it into Art“.

 

In der Verschönerung und Aktualisierung meiner Webseite www.lebenswendezeiten.de  habe ich diesen Artikel zu Kreativität & Kunst geschrieben. 

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Gauting Sketchers Treffen

Nach Urban Sketchers München, Meetup-Drawings geht es weiter auf der Reise, mich mit Menschen austauschen zu können –   vom praktischen Üben ganz abgesehen.  Heute Abend haben wir uns zum ersten Mal getroffen.  Nicht tanzend wie auf meinen bunten Matisse-inspirierten Bildern, sondern gemütlich im Abakus.

Dabei gibt es gar keine Farben, sondern „nur“ Licht. Wahrnehmung ist ein bewusster Akt in unserem Gehirn.  Ein kleiner Film von Deepak Chopra mit der Aussage „Reality is mind-made“.

Spielen mit den Farben, experimentieren auf dem Tablet – auch ein Lernfeld.

Gauting Sketchers Treffen – morgen im „Bären“ wird s konkret.

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Sketches & dreams

 
Ein Zeichnen-Wochenende.  Von neuen Meetup-Gruppen erfahren. Bei einer –  sketches & dreams – bin ich nun seit 3 Wochen dabei. 
 
Ich freue mich darüber, in einer Gruppe miteinander zeichnen, malen, sich austauschen zu können.  Sie ist  international und sehr vielfältig, was das Lebensalter anlangt. Neue Begegnungen. Spannend. I have to improve my conversation skills.
 
Freitag in Pasing Portraitzeichnen und Sonntag im Museum Mensch & Natur. Bin sehr angeregt und hochmotiviert, dazuzulernen. üben. Und das auf 2 Ebenen: mit Ipad und Surface und deren Software umgehen lernen. Zeichnerisch besser werden. Hinschauen, das Wesentliche erfassen. 
 
 
 

Überschwang & wieder und wieder & gemeinsam üben

 

Dankbarkeit dafür, dass es heutzutage –  und natürlich auch eher in einer Großstadt als auf dem Land – so leicht ist, Menschen zu finden, die Ähnliches lieben und wollen. Gestern nachmittag ein Vorgespräch mit Frauen, die auch erwägen, ein Jahrestraining Malen zu machen. Am Abend eine  junge Kanadierin als Modell für 6 Menschen, die sich zeichnerisch verbessern wollen. Neu für mich da so leichte Zusammenkommen von Menschen unterschiedlicher Herkunft:  Männer und  Frauen, an deren Name und Sprache ich unschwer griechische, türkische, russische und natürlich deutsche Wurzeln erkannte. 

 

 

„Der Sänger“ nach Barlach entstand als spielerisches Übungsstück auf dem Tablet.   Wieder und wieder & gemeinsam üben und das Besserwerden ist unvermeidbar.   Der Enthusiasmus, die Begeisterung ist dabei essentiell. Und klar ist vor meinem inneren Auge ein entsprechendes Hexagramm, ein Genekey.

Es gibt das Gerücht, dass William Blake gemurmelt haben soll “ „Exuberance is beauty/ Überschwang ist Schönheit.“ 

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Alles wird besser durch Übung und Fürsorge.

 

Da ich den Tanz liebe – in allen Erscheinungsformen. Gesungen, getanzt, gefilmt und in Bildern, habe ich gestern Abend dieses Motiv auf dem Tablet kopiert. Und dann noch die technische Herausforderung, es von TIF in JPG ohne Verluste zu verwandeln mehr oder weniger bewältigt…..

 

Perfektion ist unerreichbar, nicht angestrebt – jedoch mein Optimum. Schutz ist angestrebt, deshalb setze ich das Originalbild hier nicht herein. Das Lehrgeld der 200 € für die Nachlizenzierung habe ich bezahlt und keine Lust auf Wiederholung.

Es ist ein alltäglicher, tapferer Kampf, mein einzigartiges, zaghaftes Licht zu bewachen und auszudrücken, während ich den Trümmern der Drama-Sucht aus dem Körper zu entkommen versuche, die aus der Körperpolitik herunterrieselt… ganz zu schweigen von meinem eigenen recycelten psychischen Sch….“. Der Satz ist ein zaghafter Versuch, die Sprache William Sebrans ins Deutsche zu übersetzen. Ich schätze ihn total.

Alles wird besser durch Übung und Fürsorge. Ganz viele Aussagen gibt es dazu im I Ging. Kanal der Unzufriedenheit – und damit der Antrieb zur Verbesserung – ist in meiner Geburtskörpergrafik, in meinem Inkarnationskreuz aktiviert. 

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Gemeinsam Portraitzeichnen – ein herausfordernder Genuss!

Portraitzeichnen in München – ja, ein herausfordernder Genuss.  Eine entspannte Atmosphäre in einem schönen Besprechungszimmer eines Verlages. Musik. Volle Konzentration. Sehr im Jetzt sein.  Volle Präsenz! 

Meine Herausforderung: Interesse an den Anderen, mich anregen lassen, staunen – und mich selbst annehmen. Ja, es könnte besser sein, ja ich möchte mich verbessern. Ich möchte die Ähnlichkeit mit dem lebendigen Modell, dem Menschen, der uns gegenüber sitzt aufs Papier – besser aufs Tablet –  zu bringen.

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Lebst du deine Einzigartigkeit – oder unterdrückst du sie?

 

„Unterdrückte Individualität sei die Ursache aller menschlichen Probleme“ ist die Aussage von Dr. U. Mohr. So ganz teile ich seine These nicht – ich sehe sie mehr in lang anhaltendem Stress, der Ohnmacht und erlernten Hilflosigkeit. Gleichzeitig ist es mir ein Vergnügen, ihm zuzuhören, sowohl bei diesem Interview als auch in den Gesprächen mit Helge Grotelüschen in den Lebensenergiekonferenzen. Auch in der gerade beendeten LEK 2017. Und der nächste Streich folgt bestimmt 2018.

Mohr verwendet den Ausdruck „ferngesteuert“ als Ausdruck des konditionierenden Feldes um uns herum. Als Individuum sind wir nicht kontrollierbar, als funktionalisierter Massenmensch sehr wohl. Wir sind funktionalisiert sowohl im Arbeitsprozess als auch als Konsument. Im Humandesign verwenden wir den Begriff Homogenisierung und Konditionierung – der niemand und niemals entgehen kann.

Was geht? Und worum geht es? Von Zeugung an bis zu unserem Tod sind wir von einem konditionierendem Feld umgeben. Es besteht aus Menschen, Energie und Information. Ganz individuell sind wir in bestimmten Bereichen/Aspekten eher wirksam und konditionieren Andere, in anderen sind wir wahrnehmend, offen und nehmen Energie und Information auf. Das ist Conditio Humana, die Bedingung des Menschseins. Wir sind Teil von größeren Systemen, ein fraktaler Teil des Kosmos und damit das Gegenteil von un-abhängig.

Eine Humandesign-Analyse deines individuellen Charts zeigt deine Ausgangsbedingung für deine einzigartige Individualität. Die besteht aus Themen und Gaben, die du mitbringst und Offenheit für Konditionierung, den Lern- und Erfahrungsfeldern.

Ich weiß von mir, dass ein Aspekt meiner Einzigartigkeit meine Kreativität ist – und meine Bereitschaft & Lust am lebenslangen Lernen. So war ich gestern zum ersten Mal bei einem Event in München: ca. 20 Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft saßen um ein Modell herum und zeichneten: schnelle 2-Minuten-Skizzen zum Warmwerden, dann 5-Minuten, später 10 Minuten. Große Herausforderung. Sich zeigen, etwas Neues ausprobieren, d.h. am Tablet zeichnen – Vergnügen haben und sich nicht im Vergleichen selbst abwerten. Ich freu mich über diese neue Art der Vernetzung, der Inspiration und des Austausches.

Weißt du, wer du in der Essenz bist? Was dich ausmacht?

Wo spürst oder ahnst du, dass deine Individualität: unterdrückt wurde und wird?  

Wo und wie lebst du mehr und mehr wirklich Deines? Wie bekommst du deine einzigartige Balance hin zwischen deiner Einmaligkeit und deinem Bedürfnis nach Verbundenheit?

Die Unterdrückung deiner Einmaligkeit führt dazu, dass du, dein einzigartiger Beitrag zum Ganzen fehlt. Jede/Jeder ist wichtig!.

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Lebenslust durch Kreativität

 

Erholung von der langen Fahrt aus der Schweiz.  2 Tage mit 3 Trainer*innen der Empathie-Werkstatt unterwegs, um  20-jährigen Student*innen einer Fachhochschule „Gesunden Egoismus“ mit dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg nahe zu bringen. 4 Trainer*innen  hatten 2 Gruppen à 30 Teilnehmer*innen im Raum. Es war ein „Deja-vü“: Unruhe durch Handys und Tuscheln und den ungewohnten offenen Stuhlkreis.

Obwohl ich  nach dem Beenden der Lehrer-Zeit geschworen habe, dass ich nur noch an jene Menschen mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben werde, die das auch haben wollen, bin ich wieder auf Widerstand gestoßen.  Lernen muss jedoch freiwillig sein. Weiterentwicklung darf nicht verordnet werden.  Wir haben sie empathisch „abgeholt“.

Am Tag 2 ist der Knoten geplatzt – Verbundenheit und Leichtigkeit konnte allmählich entstehen. Die meisten sagten am Ende, dass sie da erst verstanden haben, was wir am 1. Tag vermitteln wollten. Man kann in einem sozialen Beruf einem Burnout nur vorbeugen, wenn man gut für sich selbst sorgt. Selbst-Empathie will gelernt und geübt sein.

So konnte ich mich heute der Farb-Lust hingeben. Zur Zeit mit Ölfarben. Oben Lust an freier Form. Unten die Verbesserung meiner Verbildlichung des inneren Kompasses.  Es ist wieder ein Zeit-Raum fürs Humandesign frei.

 

Dein Leben ist geprägt von den Entscheidungen, die du machst. Der Verstand ist mit Entscheidungen überfordert. Sobald du denkend entscheidest, könntest du auch das Gegenteil davon tun. Es bleibt als Möglichkeit im Kopf. Das Humandesign lädt dazu ein,  eigene, korrekten – dir entsprechende –  Entscheidungen durch die Stimme der inneren Autorität zu treffen.  Mit deinem inneren Kompass navigierst du durch dein Leben.

Lebenslust durch Kreativität

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Rückblick in Zeichnungen N° 14

 

In der Zeit, als ich geboren wurde, waren Fotos eine Rarität.  Zeitgemäss und der sozialen Schicht entsprechend, in der ich aufwuchs. Es gibt ein Familienbild, in der ich als Baby im Arm der Großmutter Anna  – und die Urgroßmutter Anna Weishaupt war noch dabei. Sie starb ein paar Wochen später.  Ihnen zuliebe wurde ich wohl doch Anna genannt und nicht Martha, wie in Sütterlin-Schrift auf der Glückwunschkarte an meinen Vater zu lesen war. Anna Maria Martha. Sehr katholisch. Die Namenstage waren bedeutsamer als der Geburtstag.

An der Zeichnung mit der vermutlich 2-3-jährigen habe ich mich zweimal versucht. Hier habe ich einige wenige Erinnerungen – v.a. an das  wunderbar weiche, weiße Jäckchen, das ich trug.

 

 

Wie viele Kinder damals sollten wir es besser haben als die Eltern. Ich rechne es meinem Vater hoch an, dass er keinen Unterschied gemacht hat und allen die Möglichkeit eröffnet hat, aufs Gymnasium zu gehen. Dank Sputnik-Schock,  Bafög ab der Oberstufe und Ferienjob war das möglich.

Rückblick in Zeichnungen  – eine Möglichkeit zu reflektieren, besser zu verstehen und sich mehr lieben zu können.  Lachen auch.

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Rückblick in Zeichnungen auf 65 Lebensjahre

Ende des Monats werde ich einen Überblick haben – alle Zeichnungen auf einem Blatt. So viele Altersstufen, Frisuren und Erinnerungen.  Ja, ich kann mein Leben in Phasen unterteilen. Mein Maß sind nur einige  konventionelle wie Abitur, Studium, Hochzeit.  Meine Phasen sind bestimmt durch Depri-Schübe – oder nicht. Glückliche, kreative Schul-Zeiten als Lehrerin, Seminare, Weiterbildungen und Ferien in einem.   

Diese Zeichnung spiegelt eine Zeit der Klarheit und Neu-Ausrichtung nach einer schweren Zeit.  Mein zeichnerisches Können wächst. Ich fühle mich immer sicherer, Individualität darstellen zu können. Balance von Verbesserungswunsch und Akzeptanz dessen, was noch geht……. 

Rückblick in Zeichnungen auf 65 Lebensjahre.

Es gab mal eine Hutphase. Mit viel Mut und bunten Strickkleidern

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