Schlagwort-Archive: Lebendigkeit

Berühren und Berührbarkeit

Ich habe in den 80er Jahren in der Traumfabrik Steve Paxton auf der Bühne tanzen gesehen. In der Zeit zwischen Staatsexamen und Referendariat und ich konnte nicht fassen, dass es „so etwas gibt“. 

„Es gab eine Zeit, da wäre Contact Improvisation noch nicht einmal vorstellbar gewesen“. Steve Paxton

Die Landschaft, die Sonne, die Häuser und Räume von Glarisegg, der Permakulturgarten, der Bodensee, die Wiese davor, die Feuerstelle – all das ist Teil dieser Tage des ContactFestivals. 200 Menschen, darunter ca. 40 Kinder werden auf so vielen Ebenen „versorgt“.   Jeden Morgen habe ich das Yoga-Angebot – jedes Mal eine andere Anbieter*in –  genutzt, heute sogar mit Hawaianischem Vogeltanz und LIfemusik eingeleitet. 


was die SONNE aufsteigen lässt, 
Lässt mich aufsteigen
der Tanz des Lebens
alles vibriert im Raum
0m Shanti Shanti Shanti Shanti OM

Ja, Verbundenheit ist möglich. Und Alleinsein neu erträglich: durch Musik, achtsame Berührung, Selbstfürsorge. 

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Süsse Dunkelheit

Süsse Dunkelheit

Heute möchte ich ein Gedicht von David Whyte vorstellen, das mir sehr gefällt und  mich berührt. Whytes Gedicht „Sweet Darkness“ beschreibt seine Erfahrungen mit den schmerzhaften Seiten des Lebens. Er plädiert dafür, die schwierigen Aspekte anzuerkennen, ja mehr noch sie wertzuschätzen – denn …

„Manchmal braucht es die Dunkelheit
und die süsse Begrenzung deiner Einsamkeit, um zu erkennen
dass, was oder wer auch immer
dich nicht lebendig werden lässt
zu klein ist
für dich.“

Süsse Dunkelheit.

Sind jene Menschen, die uns durch konstruktives Feedback wachsen helfen eine Dunkelheit? Die Dunkelheit ist süss und auch eine Ermutigung, wenn wir jene auswählen, die uns wertschätzen,  stärken und  unterstützen.   Haben wir den Mut, nur mit jenen Menschen nahe zu sein, mit denen wir uns ganz lebendig fühlen.

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Lebendigkeit

Lebendigkeit

Die junge Frau, die alte Frau. Drei Phasen des Frauseins – weiß, rot und schwarz. Das Gefühl innen bleibt immer dasselbe – meiner Erfahrung nach.  Lebensweisheit ist hoffentlich gewachsen. Etwas ist reif geworden und kann geerntet werden.

Wie halte ich  zwischen Jugend und Alter die Lebendigkeit aufrecht? Wie bleibe ich kreativ?  Klar, da fällt mir die Ode an die Freude ein und ein wunderbarer Flashmob.

Das Gedicht von F. Schiller kannte ich noch nicht:

Freude heißt die starke Feder

In der ewigen Natur;

Freude, Freude treibt die Räder

In der großen Weltenuhr.

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Kunst und Kreativität gegen Depression 4

Kunst und Kreativität gegen Depression 4

Experimentierlust und  Freude an den Farben.  Ich erlaube mir zu spielen – und das sichtbare Ergebnis zu teilen. Der Ausdruck van Gogh s  und mein Ausdruck nebeneinandergestellt. Den Ausdruck von Depression und Schwere habe ich bewusst kleiner gewählt, weil ich meiner Kreativität und Freude Raum geben möchte.  Ich übe es, mich nicht zu vergleichen. Es ist einfach mein momentaner Ausdruck.

Facebook erinnerte mich heute an mein posting vor 1 Jahr: die 2. Aufführung unseres Tanzprojekts in Gauting. Hier ein Ausschnitt aus einer Probe. Wir sind gewachsen, zusammengewachsen. Ich bin dankbar, dabei sein und mit beitragen zu dürfen. Kunst und Kreativität gemeinsam, sich entwickelnd und einen Abschluss findend auf der Bühne.

vor einem Jahr

Kreativität ist Leben, ist Lebendigkeit.

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Kommunikation + Contactimpro

Kommunikation + Contactimpro

Mitgefühl mit dir SELBST – Lebendige Beziehungen – Bewegungslust.

 Kommunikation mit allen Sinnen und dem ganzen Körper.

Solange du lebst kommunizierst du. Deine Kommunikation ist machtvoll. Die beiden Tage des Wochenendes sind eine Forschungs- und Lernreise mit Elementen aus der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und von Kontaktimprovisation.   Contact Improvisation (CI) und Gewaltfreie Kommunikation (GFK) haben viele Grundprinzipien wie Achtsamkeit, Empathie, Authentizität , Eigenverantwortlichkeit und Verbindung gemeinsam. Ich möchte dich einladen zu Entdeckungen und neuen Tiefen im Tanz mit dir selbst und im Kontakt mit anderen

 Was dich erwartet: Von der Spannung in mir zum Frieden mit mir und in meinen Beziehungen.

Wie sprichst du mit dir selbst? Wie gehst du mit deinem Körper um? Fühlst du dich in ihm zuhause? Wie sehr bist du im Frieden mit dir und deinem Körper? Wie umfassend liebst du dich selbst – oder nicht? Wie drückt sich das aus: Wie behandelst du dich selbst?

Freundlichkeit mit sich selbst ist ein Angebot für alle, die lernen wollen, sich selbst mit Güte, Fürsorge und Verständnis zu begegnen. Die Fertigkeit des Selbstmitgefühls wird eingepflanzt – und wartet darauf, zuhause dann als Qualitäten wie Freundlichkeit, Sanftheit, Geduld und Selbstfürsorge kultiviert zu werden. Die Verbindung von Bewegung, Tanz und Bewusstheit bringt die Sprache deines Körpers und deinen verbalen Ausdruck zusammen, damit sie sich ergänzen und bereichern können

Die Fähigkeit zu Mitgefühl und Anteilnahme ist uns angeboren. Die wenigsten von uns haben echtes Mitgefühl und respektvolle Kommunikation erfahren und gelernt. Gleichzeitig ist Empathie und Mitgefühl die Ressource, die am dringendsten gebraucht wird. Empathie lebt in Hören und Gehört-Werden, der Erfahrung von tiefem Verstanden-werden und verstehen. Empathie der Schlüssel zu gelingender Kommunikation und trägt wesentlich dazu bei, dass Konflikte einvernehmlich gelöst werden können.

Am Ende der beiden Tage hast du eine neue und lebendige Verbindung mit dir selbst und deinen Mitmenschen erlebt und erfahren.

Was ist Gewaltfreie Kommunikation? Ausgehend von den Fragen: „Was ist in mir lebendig?“ und „Was ist gerade in dir lebendig?“ wird dazu eingeladen auf eine Art zu kommunizieren, die von den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen spricht statt von Gedanken und Bewertungen. Verbindung und Klarheit mit sich selbst sowie der authentische Ausdruck sind dabei zentrale Elemente.

Was ist Contaktimprovisation? Die Aufmerksamkeit bei der Begegnung im CI richtet sich primär auf die sensomotorische Wahrnehmung. Berührung in unzähligen Varianten – oder auch Distanz lässt uns auf direktem Wege erfahren, wie wir in unserem Körper zu Hause sind. CI eröffnet einen nonverbalen Erfahrungsraum. Wir können hier viel über Alleinsein und Verbundenheit, Körper und Geist, über unsere Ängste und Sehnsüchte lernen, weil dies alles ganz unmittelbar erlebbar wird. In der verbalen Reflexion lernen wir, unsere Denk- Gefühls- und Verhaltensmuster zu betrachten und daraus neue Muster zu lernen.

Ort:  Yoga Zentrum Gauting, http://www.yoga-gauting.de/

Sa/So 26. und 27.Sept 2015, 10 – 17.00 Uhr

Seminarbeitrag: 150 €

Anmeldung + Information: Anna Haußer, kontakt@lebenswendezeiten.de, www.lebenswendezeiten.de,

Telefon 089 8503087

portrait annaPortrait Anna: Lehrerin aus Leidenschaft und Berufung seit fast 40 Jahren, leitet seit 8 Jahren Workshops, Seminare und Übungsgruppen nach den Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation, tanzt seit 15 Jahren CI, forscht seit Jahren an Kommunikationsmustern, -prozessen und dem kostbaren Potenzial von Konflikten.

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Gefühle

Ich sehe Fülle oder Leere. Ich entscheide, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist.

2 Gläser
Das hört sich einfacher an als es sich in dem Moment anfühlt.  Ich entscheide mich wieder und wieder für meine Werte, durchlaufe bewusst einen Prozess und erlaube mir, den sich unangenehm fühlenden Zustand in mir  zu fühlen: alle Unklarheit, die Gefühle von Sinnlosigkeit, von Hoffnungslosigkeit .  Ich bin bereit, meine Traurigkeit, meinen Schmerz oder meine Wut zu fühlen. Ich entscheide, dass das Glas halbvoll ist.

Ich wende mich mit Liebe dem zu, will sie nicht wegmachen, sondern bleibe im Feuer des Fühlens  stehen.  Fühlen ist Fülle  und Lebendigkeit. Und gleichzeitig hilft mir die Haltung, hilft meine Absicht, genau diesen Prozess immer wieder zu durchlaufen.

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Ich bin akzeptiere wieder und wieder das Pendel zwischen Ohnmacht und Eigenmacht – und nehme bewusst wahr.

1. Lächeln. Wieder und wieder. Lachen. Wieder und wieder.
2. Ich mache Schattenarbeit mit einer Person, die mich gestern getriggert hat.
3. Ich achte auf meine Entspanntheit – kurz anspannen – bewusst loslassen, ausatmen und genießen