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Lernen – Anstrengung, Aufregung und Erfüllung

 

Lernen  ist Anstrengung, Aufregung und Erfüllung zugleich –  nacheinander.

Wie schön wäre es, wenn ich beim lernenden Erkunden dieses neuen Programms einen kompetenten und geduldigen Freund oder Freundin neben mir hätte.  Da ich jedoch mit Hilfe von Tutorials das Open Source Grafikprogramm SCRIBUS lerne, bin ich ganz schön gefordert im Hinblick auf Freundlichkeit und Geduld mit mir selbst. 

Selbst kleine Erfolge wollen gefeiert werden. 

 

Die Dankbarkeit, dass es sowohl das Programm als auch die Tutorials gibt fällt mir sehr leicht. 

 

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Grenzen

 

Grenzen

Außer den Versen von „Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben…….“ habe ich Rumi (persischer Dichter 1207-1273) durch den  von Marshall Rosenberg oft zitierten Satz „Jenseits von von Richtig und Falsch gibt es einen Ort, treffen wir uns dort“  kennengelernt.

Ja, die Sehnsucht nach Harmonie ist tief in uns eingebettet.  Gleichzeitig ist da die Vielfalt  als ein Grundelement der Evolution. Sie macht unser Leben abwechslungsreich und interessant, manchmal auch kompliziert und konfliktreich. Gerade auch in der Kommunikation. 

Kein Richtig & falsch – gibt es das in einer dualen Welt?

Leben und Lebendigkeit ist für mich das Richtige. Vergänglichkeit JA, sie ist Teil des Lebens. Zerstörung und Gewalt NEIN, das ist für mich das Falsche.

das große JA

JA, zuerst die Lebens-Werte, die Ausrichtung, die Vision. Die Entscheidung für das Lebendige. Die Entscheidung für Wachstum, Reife durch Erweiterung und Vielfalt der Perspektiven.

Dann NEIN: die Kunst, nein zu sagen. Meine Grenzen kennen und anerkennen.  Deine Grenzen erfahren und respektieren.

das deutliche NEIN

Nur wo Grenzen sind, ist Kontakt möglich. nur wo es Grenzen gibt, kann Empathie sein. Der empathische Umgang mit der eigenen Person die Voraussetzung ist dafür, Empathie für andere aufbringen zu können.

Um klar JA sagen zu können, müssen wir uns auch hin und wieder ein klares NEIN gestatten.

NEIN zu Dingen, die uns nicht gut tun.

NEIN zu Lügen und faulen Kompromissen.

Wo in deinem Leben ist es Zeit, ruhig und konsequent NEIN zu sagen?

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Liebe

Liebe

Aus Cogito ergo sum wurde Amo ergo sum. Christina Kessler hat das Wort gewandelt und ihre Arbeit auf diesen Wandel in unseren Herzen und in der Welt gegründet.  Viele theoretische Ansätze und praktisches Tun versuchen, diesen Wandel zu bewirken. Die 3. Säule der gewaltfreien Kommunikation ist der gesellschaftliche Wandel, damit Wertschätzung und Vertrauen auch gelebt werden kann.

Heute begegnete mir auf Newslichter ein – langer und lesenswerter –  Artikel von Ralf Schnabel, den ich aus der Zeit im Münchner U-lab kenne.  Liebe leben

Diese Qualitäten zu kultivieren, dafür lohnt es sich zu leben. Üben, üben, üben……

Liebe leben.

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Gefühle

Ich sehe Fülle oder Leere. Ich entscheide, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist.

2 Gläser
Das hört sich einfacher an als es sich in dem Moment anfühlt.  Ich entscheide mich wieder und wieder für meine Werte, durchlaufe bewusst einen Prozess und erlaube mir, den sich unangenehm fühlenden Zustand in mir  zu fühlen: alle Unklarheit, die Gefühle von Sinnlosigkeit, von Hoffnungslosigkeit .  Ich bin bereit, meine Traurigkeit, meinen Schmerz oder meine Wut zu fühlen. Ich entscheide, dass das Glas halbvoll ist.

Ich wende mich mit Liebe dem zu, will sie nicht wegmachen, sondern bleibe im Feuer des Fühlens  stehen.  Fühlen ist Fülle  und Lebendigkeit. Und gleichzeitig hilft mir die Haltung, hilft meine Absicht, genau diesen Prozess immer wieder zu durchlaufen.

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Ich bin akzeptiere wieder und wieder das Pendel zwischen Ohnmacht und Eigenmacht – und nehme bewusst wahr.

1. Lächeln. Wieder und wieder. Lachen. Wieder und wieder.
2. Ich mache Schattenarbeit mit einer Person, die mich gestern getriggert hat.
3. Ich achte auf meine Entspanntheit – kurz anspannen – bewusst loslassen, ausatmen und genießen