Schlagwort-Archive: Wunder des Lebens

Ein Bild meiner Reise durch die Depression.

Ein Bild meiner Reise durch die Depression

Auf der Spirale hinab

Die Wetterkarte

ich wollte es einfach nicht wahrhaben! Ich wollte es allein „schaffen“, es v.a. mir nicht anmerken lassen. Auch in der 6. Episode war das wesentliche Merkmal die Rationalisierung. Meine Grundüberzeugung war: wenn es mir schlecht geht habe ich es wieder nicht gekonnt. Ich bin selbst schuld. Hätte ich nur……mich mehr angestrengt, noch das… und das….gemacht…..dann ginge es mir besser.  Ich bin einfach eine Versagerin, Loser und es nicht wert, das erfüllende, glückliche Leben.

Eine Phase im Sommer war, dass ich mich hoffnungsvoll auf Bücher und Übungen zum Selbstmitgefühl stürzte. Mein Tag begann mit Yoga und mindestens aus 30 Minuten Vipassana-Mediation oder dem Audios, die ich mir selbst  aus Büchern wie „Selbstmitgefühl. Schritt für Schritt“ von Kristin Neff und  „Selbstmitgefühl als Weg durch Angst und Panik“ von Dennis Tirch zusammenstellte. Die Selbstzweifel an meinen GFK-Fähigkeiten wurden immer größer. Ich sprach mir selbst das Recht ab, die gewaltfreie Kommunikation weiter zu unterrichten.

Noch bin ich mitten auf der Spirale abwärts.  Ich versuche, auf der Bremse zu stehen und dem Sog nach unten zu entgehen.

 

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Kopf-Körper

Sozialisation in einer unhinterfragten christlichen Umgebung ist eine echte Bürde. Die Trennung von Körper und Geist wurde vorgelebt  Kopf – Körper in Trennung. In jeder Zelle Erinnerung an Angst vor der Hölle und die Sehnsucht, „sauber, rein“ zu sein, die Erinnerung an Beichtstuhl, um eine „Sünde“ zu beichten, ohne zu wissen, was es eigentlich ist.  Tantratrainings weichen die Trennung ein wenig auf – in Stress-Situationen ist das alte Muster wieder da.

Trennung von Kopf und Körper, KreuzUnd doch: es hat sich etwas miteinander verbunden und das fühlt sich sehr lebendig und lustvoll an.

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Freude daran, dass ich gerade (wieder) die Kostbarkeit des tantrischen Ansatzes erinnere.

Meine 3 freundlichen Handlungen heute

1. nochmal die Filme von David Deida anschauen
2. ich freue mich auf künstlerische Kooperation heute abend und lächle jetzt schon
3. ich gehe auf die Übungsmatte und mache eine halbe Stunde „Finanzen“.

mein Buch

Mein Buch ist (fast) fertig fürs Lektorat und wird heute noch losgeschickt.
Cover beidseitig
Gleich zu Beginn meines Geburtstages in moderner Form, per Mail die schönsten Worte meines Lebens bekommen
….“Ich fühle eine so tiefe Freude und hier brauche ich ein Wort, das für mich das „lichtvolle Wirken“ beschreibt: DIE LIEBE- Ich fühle eine LIEBE zu Dir, weil Du mir Raum gibst, mit Deiner LIEBE, Deinem WISSEN, Deiner WEISHEIT zu sein. Ich lerne mit LEICHTIGKEIT und purer FREUDE und sie integriert sich in meine natürlichen Rhythmen. Es macht mir deshalb so viel Freude bei und mit Dir zu arbeiten, weil Du Dich so gibst wie Du bist, mit Deinem Licht, das nicht blendet, sondern der Schatten auch seine Aufgabe haben darf und als Kontur, Rahmen dabei sein darf- und das INSPIRIERENDE: die aufrichtige Kommunikation mit ihm. Es ist für mich eine tiefe Ehrlichkeit, verbunden mit der Fähigkeit zu sehen und sichtbar zu machen, die Du für mich verkörperst, die mich ermutigt weiter zu gehen und durch Situationen zu gehen, in die ich mir nicht vorstellen konnte geboren zu werden“.

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Tiefe Dankbarkeit erfüllt mich gerade. Für meine Mutter, meine Eltern. Für die Menschen, die mich begleitet haben und mitgeholfen haben, der Mensch zu werden, der ich heute bin.

Meine 3 freundlichen Handlungen heute

1. ich feiere meinen Geburtstag mit meinem inspirierendsten Freund
2. ich genieße unser Lachen
3. ich mache einem Menschen ein Geschenk – keine Ahnung jetzt, wem….

Entspannung und Hingabe

Ist es einfach glücklich zu sein? Ist es schwer, einfach zu sein? Oder umgekehrt?

Quallen
Diese Tiere haben 650  Millionen Jahre überlebt — ohne Gehirn und  in totaler
Entspannung und Hingabe an ihre Umgebung.
Eine „kleine“ Herausforderung für uns Menschen – das auch mit Gehirn hinzubekommen, das Überleben und die Entspannung.  Ein Aspekt von Entspannung ist sicher Lebensfreude und Spiel.
„Make Life wonderful, that´s the funniest game I`ve ever heard of“ (M.Rosenberg)

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Mein Fokus ist genau das: Entspannung und Präsenz.

Meine 3 freundlichen Handlungen heute

1.ich spiele entspannt mit den Begriffen herbe Sahne, herber Charme…..
2. ich lächle, weil ich schön sein möchte
3. Ich rufe in mir immer wieder mal das Gefühl von Liebe durch eine Erinnerung hervor und ändere dadurch meine Körperchemie.

Genetik – Epigenetik

Das Zeitalter der reinen Genetik ist vorbei.  Es gibt Genetik   u n d  Epigenetik.  Das Wissen von heute bezieht die Umgebung als Faktor mit ein. Wir sind nicht gefesselt an unsere Gene. Wo ist die Intelligenz einer Zelle?  Im Zellkern – oder in der Zellwand?
Als ich das erste Buch von Bruce Lipton las, war ich fasziniert von der Frage. Seither beschäftigt mich die Epigenetik. die als das Bindeglied zwischen Umwelteinflüssen und Genen gilt und das Ablesen der Gene reguliert.   Genetik und Epigenetik
Ernährung, Zuwendung und  das Bewusstsein  machen einen Unterschied.  Welche Bereicherung durch die Forschungen zur Epigenetik.

Spannend ist, das es Im Humandesignsystem  die 64 Hexagramme gibt, die genauso ausschauen wie die  64 Codons der DNS und auch so aufgebaut sind.

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Ich achte auf meine Umgebung – wo ist Schönheit, wo ist Liebe? Und dann bin ich dafür dankbar, trage selbst dazu bei.

Meine 3 freundlichen Handlungen heute

1.ich bin wach, offen, schaue….
2.ich bin freundlich und entspannt. wieder und wieder.
3.ich schließe für heute mein Tun fürs Buch ab – und bereite mich auf Baden-Baden und den Vortrag danach vor

 

Mit der Erde verbunden

Staunen über das Wachstum in der Natur. Mich mit der Erde verbunden fühlen.

mit der Erde verbundenDer Holunder blüht schon. Überall ganz kleine Ansätze der Früchte, die in einigen Wochen – oder erst Monaten – groß und reif sein werden: kleinste Himbeeren und Trauben. Staunen über das Mysterium des Lebens. Dankbarkeit und Demut angesichts meiner Abhängigkeit von Mutter Erde und dem, was sie hervorbringt.  Ich trinke jeden Tag green smoothies – sammle Löwenzahn, frische Blätter, Klee, Brennesselspitzen bei jedem Joggen und Radfahren.

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Mich ausrichten….und darüber hinausgehen: meine Ausrichtung in der Welt spürbar werden lassen.

Meine 3 freundlichen Handlungen heute

1. achtsam in Gemeinschaft mit Menschen.
2. mehr lauschen als reden
3. in meine innere Führung vertrauen.

Potential

Die Möglichkeiten der Metapher Pflanze sind – wie alles – begrenzt. Dennoch gefällt mir das Bild des Samens, der bei den Pflanzen zeigt, was einmal draus werden wird: Eicheln, Bucheckern, Ringelblumen…..hier gibt es Wissen und ein Bild davon, wie sie als erwachsen aussehen wird. Staunen hier schon, das Wunder des Lebens.hinter der jungen Maske - Kopie

Staunen noch mehr bei unserer komplexen biologischen Form. Ja, da wächst ein Mensch heran – was steckt alles drin? Welche Potentiale, welche Ressourcen? Masken verbergen vielleicht Unsicherheit und ein Schutzbedürfnis. Es braucht Vertrauen, um sie abzunehmen.  Das Wissen um das noch verborgene Potential könnte auch unterstützen.

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Dankbarkeit für Unterstützung im Netzwerk.

Meine 3 freundlichen Handlungen heute

1 .ich nehme mit Freude und ganz entspannt heute die Businesstipps an – ohne sofort zurückgeben zu „müssen“.
2. Ich beobachte mich, wann ich in „die Männer“ vertraue/wann nicht
3. Ich benutze ganz oft Wörter wie sanft, weich, freundlich

Das Wunder des Lebens

Rose in der Dürre
„Maria durch ein Dornwald ging“ – meine Inspiration

Das wunderschöne Weihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging“ inspirierte mich zur BildCollage. …anstelle von „da haben die Dornen Rosen getragen“ könnte ich formulieren “ da entspringt aus der Dürre eine zarte Rose.

Ein Symbol für das Wunder. Das Wunder des Lebens. Das Wunder des Lebens bestaunen.  Blühen nach Zeiten unendlicher Dürre.  Kraft fliesst wieder. Die Krise ist durchlebt, überstanden.

Also feiern. Und eine gute Gelegenheit für Dankbarkeit. „If the only prayer you ever say in your entire life is thank you, it will be enough.“ Meister Eckhart.

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