Tag Archives for " Freude "

News & Inspiration Mai 2020

  1. Das Zitat des Monats: “Schaue hindurch, was immer du siehst – schaue hindurch mit Deinem Herzensauge.”  F.X Jans-Scheidegger
  2. Pfingsten – Freude, Flow, Exstase
  3. We are ONE – Filmfestival
  4. das Eigene
1. Das ganze Zitat ist ein Lied:  “Schaue hindurch, was immer du siehst – schaue hindurch mit Deinem Herzensauge. Lausche hindurch, was immer du hörst mit deinem Herzensohr”  .Um diese Aussage im ganzen Körper zu fühlen, singen wir es nicht nur in unserer wöchentlichen Meditation, sondern verbinden Gebärden damit.  Im Gautinger Schlosspark liegen inzwischen viele goldene Steine mit unterschiedlichen Zitaten  –  so gemocht, dass einige schon wieder verschwunden sind…….
 
 

2. Pfingsten: Im Katholizismus bin ich aufgewachsen und seit Jahrzehnten auf einem anderen Weg: mich beschäftigen die Überschneidungen in den alten spirituellen Traditionen, der Psychologie und den Naturwissenschaften. Die Schaman:innen nannten es den Großen Geist des Lebens. Wilhelm Reich erforschte die Orgonenergie. Im Yoga wird die Kundalini erweckt. Und Neurowissenschaftler:innen und Kreativitäts-Forscher:innen sind sich einig, dass das menschliche Gehirn, seitdem es existiert, nach Zuständen der Ekstase, des Flows, der Freude sucht.
 
Ich vermute, dass auch Du solche besonderen Momente erfahren hast, in denen du spürtest, dass du Teil von etwas viel Größerem bist.

Vielleicht regt dich mein Bild an, selbst im kreativen Tun, in der Musik, einer realen  oder der inneren Flöte  die Freude immer wieder neu zu entdecken….?
.

 
“Wenn wir Menschen uns selbst als Klangkörper, als Musikinstrument in der Sinfonie der Schöpfung begreifen und uns singend immer wieder aufs Neue befrieden lernen, dann können wohlmöglich – mit unserer eigenen Gesundung durch die Musik einhergehend – auch die durch uns verursachten Verwundungen der Erde heilen”. Sir Yehudi Menuhin
 

3. Das globale Online-Filmfestival “We Are One” startet. Aufgrund der Absage bedeutender Filmfestivals haben Tribeca Enterprises und YouTube das kostenlose Online-Filmfest “We Are One” ins Leben gerufen. Unter dem Motto “A Global Film Festival” beteiligen sich 21 Filmfestivals weltweit an dem Projekt, so auch die Berlinale. Vom 29. Mai bis 7. Juni 2020 wird es bei We Are One zehn Tage lang Filme aus aller Welt zu sehen geben. Das Programm ist kostenlos auf einem YouTube-Kanal verfügbar.

4. Nach den aktuellen Human-Design-Konstellationen ist das Erkennen der eigenen inneren Wahrheit die Konstante für das nächste halbe Jahr – v.a. in Bezug auf unsere Werte und in unseren Beziehungen.  Die Kernfrage: Ist das, was und wie wir bisher gelebt haben, noch stimmig?

Wenn du mehr dazu wissen möchtest, was Deine individuellen Faktoren für die eigene “Wahrheit”, für die eigene Lebensgestaltung sein könnten, sei  herzlich eingeladen, mit Human Design einen Blick auf die angeborenen Anlagen zu werfen.
Die Genekeys/Genschlüssel stellen die wunderbare Möglichkeit zur Verfügung, die angeborenen Anlagen weiterzuentwickeln und deren höchstmögliches Potenzial freizusetzen. Auch dazu biete ich individuelle Begleitung an. 
 
Für mich selbst beginnt ab nächster Woche meine zweite DELTA-Reise mit 6 anderen “Vögeln” durch die musikalischen Genschlüssel.  Darüber werde ich erzählen. Schau dich doch einfach mal auf der Seite von Richard Rudd und der Genekeys-Community um. 
 

Mit einem Lächeln wünsche ich Dir Sommerfreuden und Vertrauen in die größere Ordnung und den evolutionären Prozess. 
  Begleiterin, Künstlerin und Pionierin – in ständiger Weiterentwicklung, mit Rückschritten und beglückenden Fortschritten.   Meine Aufgabe ist das Teilen meiner Erfahrungen und meines erworbenen Wissens. 
 

Gratwanderung 3

Der Lernweg: Ein erfülltes und sinnvolles Leben führen lernen.

In den dunklen Zeiten der Depression ist es unvorstellbar,  für diese Erfahrungen je dankbar sein zu können. Aus einer höheren Perspektive  kann ich heute wertschätzen, wohin mich mein von Depressionen begleiteter Lebensweg geführt hat.

Das Leben ist eben nun mal nicht immer “gut”, es ist polar organisiert. Es macht unglücklich, andauernd zu versuchen, das Wohlgefühl zu maximieren. Denn daran werden wir immer scheitern. Wir bewegen uns zwischen Gegensätzen: Erfolg und Misserfolg, Lust und Schmerz, Beschleunigung und Entschleunigung, Beharrung und Veränderung, Zufriedenheit und Unzufriedenheit. Es gibt kein Leben, das nur auf der einen Seite angesiedelt ist.

Wir leben in der Dualität – und sehnen uns nach dem paradiesischen Zustand von innerem und äußerem Frieden.  Nahezu alle spirituellen Traditionen betonen„ dass Leiden zum Leben, zum Menschsein dazugehört. Trotz unserer angeborenen Glücksfähigkeit und der Freude an der Freude ist der  Haupt-Antrieb für Weiterentwicklung der Schmerz und das Leiden.  Wir alle wollen frei von physischem, emotionalen und mentalen Schmerz sein und bewegen uns im Laufe unseres Lebens durch die Wellen von Lust & Freude und Frustration & Schmerz.  Oder – wie in der Depression – wir fühlen nur mehr Angst oder gar nichts mehr, sind  erstarrt und  taub im Körper und  im Hinblick auf Gefühle.

Mein Weg der letzten 20 Jahre war und ist bestimmt durch die Prinzipien und die Praxis der Gewaltfreien Kommunikation. Dadurch bin ich mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen verbunden, erlebe wirkliche Empathie, verstehe, was Urteile mit uns machen. 

Was lag alles auf meinem  Heilungsweg:  zuerst die ganz konventionelle Verhaltenstherapie, dann die kognitive Therapie, Antidepressiva und Lithium, Therapie mit entheogenen Substanzen, Traumatherapie mit dem Erlernen von Selbstregulation und der systemische Blick auf Familienstrukturen. Bewusstheitsarbeit in Bezug auf Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster. Schattenarbeit und Bewusstheit in Bezug auf das große Thema Sucht – als Bewältigungsstrategie von Trauma.    

Meine Übungspraxis:                      

Freundlichkeit als Übung: freundlich zu mir selbst und zu anderen sein.

Geduld ist der Schlüsselfaktor und Selbstliebe hilft immens.

Wach sein in Bezug auf Stress und dem Gefühl von Allein-/Getrenntsein

Auf ausgewogene, möglichst zuckerfreie Ernährung achten (Stichworte: Mikrobiom,  Inflammation)

Die eigenen Schattenaspekte erkennen, anerkennen und umarmen mit dem Ziel. ganz zu werden.

Rituale von Ruhe kultivieren, die mich daran erinnern, dass ich mit dem Ganzen verbunden bin. 

 

Fortsetzung folgt

www.lebenswendezeiten.de

 

12 Days of Consciousness B

 

Hier nun die zweite Hälfte der gesungenen Möglichkeiten, bewusst im Jetzt zu sein. Mir macht es Freude, mitzusingen, es auswendig zu lernen und ein neues Bild von Türen zu machen. So verschieden sind wir – manchen gefällt die Umdichtung und diese Art von Erinnerung – und manchen nicht. So verschieden sind wir. Und doch EINES.

On the 7th day of consciousness my true self said to me

Hold to your bounderies, Detach from the outcome,  Stay on your breath! Go deep within, Hold Self-Compassion, Speak your truth, always live in your fullest authenticity

On the 8th day of consciousness my true self said to me

Nurture your inner child, Hold to your bounderies, Detach from the outcome,  Stay on your breath! Go deep within, Hold Self-Compassion, Speak your truth, always live in your fullest authenticity

On the 9th day of consciousness my true self said to me

Accept the As-Is, Nurture your inner child, Hold to your bounderies, Detach from the outcome,  Stay on your breath! Go deep within, Hold Self-Compassion, Speak your truth, always live in your fullest authenticity

On the 10th day of consciousness my true self said to me

Trust in your divinity, Accept the As-Is, Nurture your inner child, Hold to your bounderies, Detach from the outcome,  Stay on your breath! Go deep within, Hold Self-Compassion, Speak your truth, always live in your fullest authenticity

On the 11th day of consciousness my true self said to me

Know you are worthy, Trust in your divinity, Accept the As-Is, Nurture your inner child, Hold to your bounderies, Detach from the outcome,  Stay on your breath! Go deep within, Hold Self-Compassion, Speak your truth, always live in your fullest authenticity

On the 12th day of consciousness my true self said to me

Choose abundance, Know you are worthy, Trust in your divinity, Accept the As-Is, Nurture your inner child, Hold to your bounderies, Detach from the outcome,  Stay on your breath! Go deep within, Hold Self-Compassion, Speak your truth, always live in your fullest authenticity

www.lebenswendezeiten.de

Meditatives Zeichnen

Ich bedaure die leere Mail von heute Nachmittag – beim Einrichten der Galerie war ein Klick zu schnell gesetzt. Dank meiner Freundin Christine lerne ich nun seit 2 Monaten, meine wordpress-webseite selbst zu kreieren und zu verwalten – ohne Webmaster.  Und die Walnuss-Kastanie-Zeichnung von gestern bedeuten 2 Stunden Hinschauen, Beobachten, Stricheln, Stille und ganz bei mir sein.

einzeln und frei wie ein Baum, geschwisterlich wie Wald

 

Wir alle tragen eine individuelle Signatur – ob auf der Fingerkuppe, in der Stimme oder durch unseren individuellen Körper insgesamt.  Wir tragen in uns die Sehnsucht und das Potential, uns voll  zu entfalten und zum Ausdruck zu kommen. Wir möchten als wir selbst wirksam sein in unserer Welt, in der Welt.  Gleichzeitig tragen wir alle in uns das existentielle Bedürfnis nach Verbundenheit. Das können die Blutsverwandten, also Familie, Kinder und Enkelkinder sein oder die, die wir Seelenverwandte nennen, Menschen, bei denen wir uns akzeptiert und geliebt fühlen. Beides gleichermaßen zu verwirklichen ist eine immerwährende Aufgabe.

Musik nährt mich. Gemeinsames Singen nährt mich – ich bin wieder in einem Chor und meine Gitarre lehnt  nicht mehr so ganz untätig an der Wand.  Parallel dazu ist mein Ausdrucks- und Lebensmedium inzwischen mehr die Farbe und der Stift geworden – also eher das kreative Tun allein.  Heute aber war wieder ein kreativer Vormittag hier in Gauting mit Rosemarie Zacher und ein paar experimentierwilligen Frauen. Große Lust an dem Spiel mit Aquarellfarben:

 

Gitarre und Hannes Wader ist für mich eine Assoziation. Durch Hannes ist der letzte Vers aus einem der berühmtesten Gedichte Hikmets, Davet (Einladung) besonders bekannt geworden:

Yaşamak bir ağaç gibi
tek ve hür ve bir orman gibi 
kardeşçesine,
bu hasret bizim.

Leben einzeln und frei
wie ein Baum und dabei
brüderlich wie ein Wald,
diese Sehnsucht ist unser.

(wörtliche Übersetzung: Leben wie ein Baum, einzeln und frei, und brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht. Sinngemäße Übersetzung: “Wir sehnen uns nach einem Leben wie ein Baum, frei stehend in einem Wald der Gemeinsamkeit.”)

Interaktionsdynamik: Gefährtenschaft

Ein Aspekt von Interaktionsdynamiken ist Gefährtenschaft. Companionship. Ich vermute, wir alle kennen das aus der Kindheit – und haben diese Qualität hoffentlich auch noch in späteren Jahren erlebt.

Ich hole mir das Gefühl zurück durch eine Erinnerung. Wie hat sich erlebte Gefährtenschaft angefühlt? Der Körper erinnert sich. In mir entspannt sich etwas, es wird heller, freundlicher.  Companionship als vertraut sein und Vertrauen haben. In die gleiche Richtung schauen, in der Ausrichtung auf Ähnliches verpflichtet.

Meinen Paar-Bildern habe ich in den letzten Tagen ein paar neue, aussagekräftige hinzugefügt. Egal ob Tier- oder Menschenkörper: nonverbal drückt sich ganz viel aus.  Die interaktionsdynamiken aufgrund von zwei Human Design Körpergrafiken zu beschreiben geht dann tiefer. 

www.lebenswendezeiten.de

Herbstfreuden

 

Wärme im Zimmer, sanftes Licht draussen. Die ersten Schneeflocken. Dankbarkeit. Spiel und Experimentierlust am Tablet.  Mich-noch-nicht-auskennen. Frustration und Ärger mit der Technik. Das Spielerische überwiegt. Es geht um nichts als Spiel.

Dankbarkeit, ein solches Leben führen zu können. Die Möglichkeit, Anspannung loslassen zu können. Meinem Lebenszweck des einfachen Seins in Freude näher zu kommen. Meine Design-Sonne in Hexagramm 58. Mich lebendig fühlen. “Follow your bliss and the universe will open the doors for you where there were only walls” Joseph Campbell. 

www.lebenswendezeiten.de

Gemeinsam Portraitzeichnen – ein herausfordernder Genuss!

Portraitzeichnen in München – ja, ein herausfordernder Genuss.  Eine entspannte Atmosphäre in einem schönen Besprechungszimmer eines Verlages. Musik. Volle Konzentration. Sehr im Jetzt sein.  Volle Präsenz! 

Meine Herausforderung: Interesse an den Anderen, mich anregen lassen, staunen – und mich selbst annehmen. Ja, es könnte besser sein, ja ich möchte mich verbessern. Ich möchte die Ähnlichkeit mit dem lebendigen Modell, dem Menschen, der uns gegenüber sitzt aufs Papier – besser aufs Tablet –  zu bringen.

www.lebenswendezeiten.de

Rückblick in Zeichnungen N°12

Erinnerungen, Rückblick  und Sehnsüchte – all das umfasst einen großen Zeitraum. Was habe ich ent-wickelt, freigelegt, befreit? Was habe ich wirklich transformiert?  Was losgelassen?  

Erlebe ich die Entfaltung des Hexagramms 58, die meine Verwurzelung ist. Das Hexagramm ist am Wurzelzentrum und deren Kraft ist nicht für die Dauernutzung gedacht, sondern dient der Erhaltung der Existenz. Dann gibt es nichts zu tun. Außer sich der Freude hinzugeben.  Ja, meine Freude ist in die Breite und Höhe gewachsen. 

In höherer Schwingung bedeutet das, sich dem Leben nicht mehr widersetzen,  sich nicht in den großen Lebensfluss einmischen. Und dann wechselt die Lebenskraft  in den nächsten Gang und das bedeutet Zunahme an Vitalität. Es bedeutet Freude und Freiheit. Freude lässt mich aufblühen – und sie braucht auch einen Auslass in die Welt. Der natürlichste Weg besteht darin, Anderen mit dem zu dienen, was. ich gut kann, was mir und  meiner Lebensaufgabe entspricht. 

Rückblick in Zeichnungen. Oder auch Rückblick durch Kinderfotos. Meine Bitte um Kinderfotos fürs Fest ist erstaunlich belebend und  inspirierend alle Beteiligten.

www.lebenswendezeiten.de

Täglich neu – auch heute.

Täglich neu – auch heute, an Pfingsten.

Licht. Sprache, Mai – und die letzte Eisheilige.

Die Sonne strahlt – nur kurz.
Beleuchtet uns und nährt das Schöne.
Sie weckt auch die schlafenden Probleme.

Wir können uns entscheiden: Wollen wir uns weiter beheimaten im wohlvertrauten Streit,
bei dem wir immer genau wissen wer schuld ist,
nämlich der Andere, dessen Familie, Partei, Nationalität, Volk,
oder wollen wir Heimat neu gründen im schöpferischen Miteinander?

Wählen wir das Erste haben wir ein großes Angebot an Waffen, Erfahrungen, Berater zur Seite,
die alle von unserer Substanz leben. Und natürlich sind wir im Recht.

Wählen wir das zweite sind wir allein und auf unsere eigenen Kräfte angweisen, doch die sind lebenswert, sie beleben, sie sind schöpferisch und sie entwickeln: Freude, Glück, Verständigung: Liebe, Reichtum mit Anderen.

Um genau zu sein: Das erste wählt uns seit alters her von sich aus. Das Zweite müssen wir selbst wählen. Täglich neu, auch heute. (den Text von Alfred Bast mit Dank und leicht verändert.)

ein belachtes problem

Glücklichsein beginnt mit einem herzhaften Lachen, einem freundlichen Lächeln  oder einem zarten inneren Lächeln.

Lebendigkeit

Lebendigkeit

Die junge Frau, die alte Frau. Drei Phasen des Frauseins – weiß, rot und schwarz. Das Gefühl innen bleibt immer dasselbe – meiner Erfahrung nach.  Lebensweisheit ist hoffentlich gewachsen. Etwas ist reif geworden und kann geerntet werden.

Wie halte ich  zwischen Jugend und Alter die Lebendigkeit aufrecht? Wie bleibe ich kreativ?  Klar, da fällt mir die Ode an die Freude ein und ein wunderbarer Flashmob.

Das Gedicht von F. Schiller kannte ich noch nicht:

Freude heißt die starke Feder

In der ewigen Natur;

Freude, Freude treibt die Räder

In der großen Weltenuhr.

www.lebenswendezeiten.de

www.kommunikations-atelier.de

Eine kleine Freundlichkeit

Eine kleine Freundlichkeit.

“Acts of aggression” waren und sind immer wieder Forschungsanlässe. Mit der positiven Psychologie – vor allem durch Martin Seligman begründet – sind auch “acts of kindness”  wissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand. Selbstverständlich dürfen unerfüllte Bedürfnisse nicht durch “Nettigkeit” zugedeckt werden. Dafür haben wir durch die Gewaltfreie Kommunikation die 4 Schritte in die Selbstempathie. Wenn wir sie denn auch  t u n.

Ein Jahr lang habe ich mich einmal auf Anna Freundlich fokussiert. Jetzt ist wieder Zeit, mich daran zu erinnern. Dich auch?  Kleine Freundlichkeiten verwandeln uns, wenn wir sie bekommen – und wenn wir sie geben.  Ein Lächeln im Gesicht, im ganzen Körper und, mehr Lebensenergie. Stimmung färbt ab. Wir stecken einander mit Lebendigkeit und Freude an. Kleine Tat – große Wirkung.

www.lebenswendezeiten.de

www.kommunikations-atelier.de

Frühling – ja du bist s

Frühling – ja du bist s

Ich liebe Sprache. Ich liebe Poesie. Ich liebe Etymologie, die Herkunft der Wörter. Heute nehme ich auf unsere gemeinsame Radltour an der Ammer das Reclam-Büchlein “Eile mit Weile” zu unser beider Vergnügen mit.  Und die Gitarre. So viele Vergnügungen an einem wunderschönen Frühlingstag. Bewegung unter bayrisch-blauem Himmel, weitab vom touristisch vollen Ammersee, gemeinsam zusammensitzen, essen, singen.  Und uns an Gedichte erinnern:

„Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.“ (Ludwig Uhland in “Frühlingsglaube”)

Frühling für mich, im Herbst des Lebens.

„Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja Du bist ‘s!
Dich hab’ ich vernommen! “ (Eduard Mörike)

und gleichzeitig „Jeder kommende Frühling, der die Sprösslinge der Pflanzen aus dem Schoße der Erde treibt, gibt mir Erläuterungen über das bange Rätsel des Todes und widerlegt meine ängstliche Besorgtheit eines ewigen Schlafes.“

www.lebenswendezeiten.de

www.lebenswendezeiten.de/wordpressBLOG/