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56 – Archetyp: der/die Reisende.

Der “Wanderer” ist der Name des Hexagramms 56.  Neue Begriffe suchend habe ich mich für die Reisende/den Reisenden entschieden. Es geht um Sprache, ums Erzählen und damit Andere faszinieren, inspirieren…..

Kennst du dieses Talent?   Bei dir selbst?  Erkennst du es in Anderen wieder?

 

Freust du dich über Dein Talent,  ihr Talent? Genießt du die Lebendigkeit und Präsenz?

Genekey 56 – ein Talent von 64

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Der Archetyp “Der Wanderer”

An diesem sonnigen Tag triffst du sicher viele Menschen, die wandern, bergsteigen oder eine Radtour machen. Große Reisen sind in Coronazeiten eher schwierig. 

Mit diesem menschlichen Archetyp sind in dir wahrscheinlich einige Bilder entstanden.

Was könnte die Gabe eines Menschen sein, der diesen Archetypen verkörpert? Was könnte die höchste Qualität sein – was die Schwäche?

Mehr im nächsten Beitrag.

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Eitelkeit und Reinheit

Bis Mittwochabend war letzte Woche “mein” Genekey im DELTA Genekey 12.

Für mich ist Mooji ein spiritueller Lehrer ohne jede Eitelkeit. Was mich anzieht, ich mir für mich (auch) wünsche: die Identifikation mit der Vergangenheit zu lösen.

 

Eitelkeit kann so viele Formen annehmen.

 

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Siddartha und der Wandel

In meiner Jugend war ich Hesse-Fan und habe alle seine Romane gelesen. Sein “Stufen” Gedicht war mein Abitur-Thema und ich schätze es heute noch so, dass ich es auswendig kann. Die Verfilmung von Narziss & Goldmund konnte ich hier im Breitwand-Kino noch vor der Corona-Schließung genießen. 

Siddhartha, der als Romangestalt den Weg des Buddha verkörpert, begegnet nach nahezu alles beinhaltenden Lebensstationen einem alten Fährmann namens Vasudeva – seinem letzten Lehrer. Eines Tages fragt Siddhartha „Hast auch du vom Flusse jenes Geheimnis gelernt: dass es keine Zeit gibt?“„Ja, Siddhartha. Es ist doch dieses, was du meinst: dass der Fluss überall zugleich ist, am Ursprung und an der Mündung, am Wasserfall, an der Fähre, an der Stromschnelle, im Meer, im Gebirge, überall, zugleich, und dass es für ihn nur Gegenwart gibt, nicht den Schatten Zukunft?“„Dies ist es“, sagt Siddharta. „Und als ich es gelernt hatte, da sah ich mein Leben an, und es war auch ein Fluss…“

Die lineare Zeit als ein Konzept – das ist seit dem Lesen dieses Romans meine ständige Begleiterin gewesen. Jetzt öffne ich mich (wieder) einer, dieser anderen Sichtweise.

Im Fließen liegt die Beständigkeit; in der Bewegung das Ankommen; in der Gegenwärtigkeit die Aufhebung von Vergangenheit und Zukunft. Der Fluss lehrt, dass nichts zu halten ist, ausnahmslos alles im wahrsten Sinne des Wortes zerfließt. Ewigkeit will so nicht als ein Zustand gesehen werden, sondern als Bewegung.

Dasselbe drückt Hexagramm 32 des I Ging aus: “das einzig Beständige ist der Wandel. ..”

Wie ist es mit dem “mich-selbst-wandeln”?  Es gibt immer zwei Optionen in einer Krise: zurückfallen in eine niedrigere Frequenz. Oder den Fluss des Wandels durchqueren – anders denken, andere Erfahrungen machen, anders fühlen,  in eine höhere Frequenz, in andere, höhere Bewusstheitsstufen hineinwachsen.

Wir sind  das Leben – im Sein und Werden und Vergehen. 

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Ich vertraue in Muster.

 

Es schneit gerade. Jede Schneeflocke ist anders. “Jede Schneeflocke an ihrem Platz”….erinnere ich einen ZEN-Spruch. 

Alles Materielle hat eine Form, Form hat eine Struktur, Struktur ist ein sich wiederholendes Muster.

Wir  wissen nicht, ob diese geometrischen Grundmuster wie die platonischen Körper, die Fibonacci Spirale und das fraktale Prinzip ewig sind. Was wir inzwischen jedoch wissen ist, dass der ganze Kosmos auf diesen Prinzipien aufgebaut ist. Wieder und wieder bin ich fasziniert und staune.

 

Alles Lebendige hat eine Form, eine innere Struktur und einen Entwicklungsverlauf. Wir haben individuelle und kollektive Denkmuster, Verhaltensmuster, Reaktionsmuster…….die sind oft nicht staunenswert und schon gar nicht ewig. Darunter – oder darüber? –  jedoch liegen diese großen Muster. Du findest, hörst und siehst sie in der Musik, in den Pflanzen, Schnecken und und….

Das Human Design System beruht auf diesen großen Mustern.

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Menschliche Archetypen

Immer wieder in der menschlichen Geschichte wurden und werden menschliche Archetypen beschrieben. Wie lassen sich Gemeinsamkeiten von Menschen beschreiben? Wie kann man die essentiellen Unterschiede erkennen?  Ich kenne die Unterscheidung in Bezug auf Körpertypen und Persönlichkeitsmerkmale, den 9 Typen des Enneagramms, die Zuordnung in Tierkreiszeichen der Astrologie und – moderne Empirie –  die BIG FIVE. 

Das Human Design unterscheidet 4 grundlegende menschliche Archetypen – gemäss den 4 Möglichkeiten eines Binärs von Yin und Yang als grundlegende Polarität, die das Leben ausmacht:  YangYang, YangYin, YinYang und YinYin. 

Ich habe zwei dieser Archetpyen in eine Illustration gepackt: die Generatoren oder Umsetzer, also Energietypen, die mit ihrer Energie etwas umsetzen wollen und sollen – und den evolutionär neuen Nicht-Energietypus des Koordinators oder Projektors. 

Evolutionär neu ist die wechselseitige Abhängigkeit der beiden Typen – nachdem jahrtausendelang die Dominanz und Unterwerfung das Verhältnis von Menschen bestimmt hat. Und das alles ist als Möglichkeit da – bis zur Realisierung der  Anerkennung und Wertschätzung von Interdependenz ist es noch ein bisschen hin.

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Yin & Yang. Ordnung & Chaos

 

Yin & Yang ist das Ganze. Die Polarität und die Dynamik.  Wir erleben sie als Ordnung & Chaos. 

 

 

Beide Aspekte dieses grundlegend Ganzen haben Vorteile und Kosten.  Ordnung erfüllt das tiefe Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz.  Es erzeugt Vertrauen und damit Entspanntheit.  Eine der dunklen Seite der Ordnung ist die Verwandlung in Tyrannei, sei es die politische oder die sich selbst gegenüber.  Chaos, das ist das Neue, Unbekannte. Es macht Angst und fordert heraus. Gleichzeitig erfüllt es das tiefe Bedürfnis nach Weiterentwicklung und Abenteuer.  

Immer wieder mein Staunen über dieses tiefen Erkenntnisse, die unsere Vorfahren entwickelt haben und auf die wir bauen können. Und immer wieder mein Staunen, dass im Kleinen, Persönlichen dies alles auf das eigene Leben angewandt werden kann. Und wie unterstützend erst, wenn es noch unterstützt wird durch die Human Design Körpergrafik als Überblick über das, was du mitbekommen hast.

 

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Yin & Yang Symbolik und Realität.

 

Das Ying-Yang Symbol ist nicht nur real, es ist hyperreal, sagt Jordan Peterson in einem seiner Teachings, die ich gerade so fasziniert und dankbar höre.

Denn real ist, was permanent, dauerhaft ist. Das Prinzip von Yin und Yang, Ordnung und Chaos ist die Basis von allem und in ihr eine Dynamik, wie die beiden kleinen Punkte des anderen Pols aufzeigen.

Die Taoisten wussten, dass  jeden Moment  eine neue Ordnung aus einer chaotischen Struktur auftauchen kann. Umgekehrt kann plötzlich etwas auftauchen, was alles in eine chaotische Situation verwandeln kann.  

Yin & Yang  ist ein Symbol des Seins, so wie es sich als lebendes ganzes Ding manifestiert.  Objektivität und Subjektivität. Die Welt in der wir leben ist nicht objektiv und neutral, sie ist voll von Emotion, Motivation und Bedeutung. Sie ist voll von Freude, Schmerz, Frustration und anderen Menschen. Das ist die reale Welt.   

Und meine große Freude, dass das Human Design System auf dem I Ging beruht. Aus dem grundlegenden Binär von Yin und Yang entfaltet sich das Leben.  Und das Alphabet des Lebens sind die 64 Hexagramme. Es sind Bauanleitungen und Buchstaben der Geschichten, die der menschliche Erfahrungsweg kondensiert.  

Da wir nicht alles wissen, wissen können, müssen wir vertrauen. Ich vertraue auf grundlegende menschliche Erkenntniswege. Ich vertraue, dass das  I Ging Wahrheit enthält. Und ich habe beschlossen, mich dem  Human Design anzuvertrauen und das, was ich als Erkenntnis daraus ableite nicht nur mir, sondern auch anderen Orientierung und Verstehen geben kann.

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Rückenwind vom Universum

 

Sylvester ist vorbei.  Ich persönlich hoffe, dass es das letzte Feuerwerk war – und nunmehr aus Umweltschutzgründen Lasershows das Spektakel am Himmel übernehmen.  Das kollektive kalendarische Neujahr hat begonnen.  Jedoch ist aus anderer Sicht durchaus noch Zeit, den Zyklus zu vollenden.  Wir haben Rückenwind vom Universum. 

Denn eine andere Sicht auf den neuen Zyklus bietet das Human Design System. Obwohl der 31. Dez das Ende einer Kalendersequenz ist, ist es nicht das Ende des Sonnenzyklus. Wir sind schließlich ein Planet, der völlig abhängig von der Gnade der Sonne ist, wir umkreisen diese Sonne, wir leben in einem solarisierten Feld.

Das  Ende des alten Zyklus und der Beginn des neuen Jahres  wird durch den Moment bestimmt,   wenn die Sonne das erste Mal in Tor 41 (im alten I Ging heißt es „Das  Zurückschneiden“)  eintritt – und das ist am 22. Januar.  Genug Zeit also, um den Zyklus in Ruhe zu beenden und für einen Neuanfang kosmischen Rückenwind zu nutzen.

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Fülle braucht den Mangel.

 

Heute hörte ich wieder die Aussage: “aus dem Mangel heraus kann ich nur Mangel erzeugen….” und heute mag ich ihn endlich hinterfragen und in mir bewegen.  

Vor der Wucht des Satzes habe ich mich gefürchtet.  Eine Kette von Gedanken, Geschichten und Urteilen folgten. Selbstverständlich kenne ich – wie alle – Mangel, Leere und auch die Angst, dass es immer so bleiben wird –  und ich dran schuld bin. Ich habe einfach schlechte Karten bekommen. Und zudem bin ich noch im Opfer-Modus. 

 

Unsere Welt ist eine polare Welt.  Wie kann es Fülle geben, wenn die Leere nicht da ist, sein darf? Energie fließt nur, wenn es beide Pole gibt. Energie ist Leben und Lebendigkeit.  In der materiellen Welt muss es beides geben und geben dürfen:  das Fließen und das Starre, das Lineare und das Zyklische,  das Harte und das Weiche. Es geht um die Haltung zu diesem Phänomen.   

Die Befürchtungen nehme ich –  mit vielen – wahr:  Angst nicht zu genügen,  allein durch das Mangelbewusstsein Mangel anzuziehen oder immer im Mangel zu bleiben.  No Choice? –  oder ich allein bin dafür zuständig, dass in meinem Leben Fülle ist?

Meine vielfältigen Erfahrungen mit den beiden Extremen im Laufe meines 65-jährigen Lebens sind:  Es ist die Haltung, die die Balance erzeugt.  Dazu im nächsten Artikel mehr. 

Was mich jedoch immer wieder fasziniert ist die Aussage des mehr als 2000 Jahre alten I Ging. Dort wird  im Hexagramm 41, dem Startcodon –  beschrieben, dass  das Zurückschneiden, der Mangel und die Sehnsucht neue Erfahrungen, neues Wachstum und  den Aufbruch zu neuen Ufern bewirkt. Anführer, Coaches haben meist den Kanal 41-30  diese begeisternde Führungsqualität. 

 

 

Vor 10 Jahren habe ich das mit meiner Kreativität und meinen künstlerischen Fähigkeiten erlebt. Die  existierenden Beschränkungen zum Schutz der Urheberrechte von Künstlern und Fotografen bewirkten, dass ich mir wieder meiner kreativen Talente bewusst wurde. Eine kurze Zeit kaufte ich Fotolia-Bilder, die wie die Schneeflockenkristalle darstellen sollten, dass jedeR einmalig ist.

Dann begann ich, eigene Bilder zu gestalten und sie mit meinen Texten auf meiner Webseite zu veröffentlichen.  So nach und nach verbesserten sich sowohl meine Skills als auch meine Ansprüche. Ich lerne weiter. Das erlebe ich als Fülle pur.  

Fülle braucht den Mangel.

 

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Selbststeuerung N° 3

Buchbesprechung:  SELBSTSTEUERUNG von Joachim Bauer (München 2015). 

Bauer s Buch ist ein Aufruf, der Selbststeuerung wieder große Bedeutung zu geben. Die Stärke und Dominanz des Top-down-Systems  über  das Bottom-up-System der Instinkte, Affekt und Impulse ermöglicht sie. Er bekräftigt und ermutigt alle Bemühungen um die gesunde Entwicklung eines Selbst, von Selbst-Bewusstheit, Selbststeuerung und Selbsterziehung, da  unsere auf Autopilot fahrenden Verhaltensweisen kurzsichtig und fehleranfällig sind. Die eigenen Impulse kontrollieren und vorübergehende Anstrengungen auf sich nehmen zu können,  sei nicht nur die unabdingbare Voraussetzung für langfristige persönliche Erfolge und gute soziale Beziehungen. Die Fähigkeit zur Selbststeuerung und liebevolle Impulskontrolle schütze auch die Gesundheit auf allen Ebenen des Menschseins (Kap 5, S. 113ff). Anstatt reaktiv den Reizen der Außenwelt zu folgen, sollten wir bewusster werden und warten können. Hier auf den  freien Willen zu bauen,  ist empfehlenswert und bedeutet vor allem Eigenverantwortung.  Stärkung der Selbststeuerung unterstützt meiner Meinung nach auch ein auch sehr altes Grundbedürfnis, das nach Selbstwirksamkeit. Wir wollen uns  nicht ohnmächtig/machtlos fühlen,  sondern wollen  Mit- und Selbstbestimmung, Kontrolle über unser eigenes Leben.

Der Untertitel „Die Wiederentdeckung des freien Willens“ lässt mich jedoch erstaunt innehalten. Das Thema des freien Willens ist wie ein Stich in ein uraltes  philosophisches  Wespennest – gleichwohl verwendet Bauer nicht einmal 2 Seiten auf dieses Thema.  Eine endgültige Antwort auf diese Frage wird es m.E. vielleicht nie geben.  Und doch sehnen sich alle Menschen danach, frei zu sein: frei sein von sämtlichen Behinderungen und Hindernissen,  sie  selbst wollen „es“ gewollt haben. Und da schon stellt sich eine erste Frage: wollen wir das auch bei den Dingen, die misslungen sind?  Zudem spüren und wissen die meisten, wie dünn die zivilisatorische Zähmung, die dünne Schicht des Neocortex mit seinem rationalen, abwägenden Denken  ist.  Wie schnell übernimmt in Krisen und Kriegszeiten das so viel ältere Stammhirn die Steuerung,  wie schlagartig kommt der Instinkt wieder hoch, weil Hypothalamus und  Amygdala regieren.   

Es gibt so viele „Mechanismen, welche die Selbstkontrolle von Menschen stören und ihren freien Willen beeinflussen können“( S. 109).  Wir kommen nicht als leeres, frei zu beschreibendes  Blatt auf die Welt. Es gibt genetische Prägungen/Voreinstellungen  durch unsere  Ahnen.  Dazu kommt besonders bei uns Menschen als soziale Frühgeburten, dass wir erst im Laufe der psychischen Entwicklung durch unsere Interaktion mit der Umwelt zu dem/der werden, die wir sind. Von Zeugung an prägen die uns umgebenden Beziehungen unsere Sicht der Welt und damit unser Handeln.  Soziale Erfahrungen formen uns, unser Gehirn. Das Statement Bauers gefällt mir: aus Psychologie wird Biologie.  Im Frontalhirn entsteht die Fähigkeit, Folgen unserer Handlungen zu antizipieren und sie damit bewusst zu tätigen oder zu unterlassen. Genau das unterscheidet uns Menschen von „anderen Tieren“.

Ich teile Bauers These „Wie wir uns verhalten, bestimmen wir im Wesentlichen selbst“ nur teilweise.  Ja, die Potentiale menschlicher Selbststeuerung sind nicht ausgeschöpft. Wir können im Hinblick auf die Ausweitung unserer Perspektive, unserer Bewusstheit und unserer Kommunikationsfähigkeiten wachsen und mehr und mehr danach leben.

Dass das Steuerungszentrum das Stirnhirn ist, mag  in gesunden Gesellschaften viel wahrscheinlicher sein.  Wir sind jedoch m.E. in einer absolut ungesunden Gesellschaft.  Jene Strukturen im Gehirn, die bestimmen ob etwas “Stress” ist oder nicht,  sind dem Bewusstsein völlig unzugänglich  und operieren nur auf Basis vorhergehender Erfahrung. Neben der Frage nach dem Nicht-Bewussten stellt sich noch die nach der Individualität.  Nur ein Beispiel aus den vielen individuellen Unterschieden: w i e  ein Adrenalinschub vom Individuum interpretiert wird, kann er/sie nicht bewusst steuern; er kann anregen und das persönliche Denken, die eigene Kreativität fördern oder auch völlig blockieren.

Bauers Buch bietet genug  persönliche Anregung, etwas zu ändern,   um der/die zu werden, die man wirklich sein mag.  Sein Buch ergreift Partei für Mit-Verantwortung in der Gesellschaft, bezüglich Medien und  respektvoller Kommunikation.  Für mich bleibt die Frage nach dem freien Willen, „kann man wollen, was man will“ weiterhin eine offene Frage.  Dazu kommt, dass in den meisten spirituellen Traditionen der Welt vor der Dominanz des Verstandes gewarnt wird.

 

Respektvolle verbale und nonverbale Kommunikation lässt eine völlig andere Gehirnstruktur entstehen. Ich bin total dankbar für das, was mir durch die GFK als evolutionäre  spirituelle Praxis gegeben wurde.  Bei der Aufgabe, mich selbst zu kennen und zu erfahren, wie  und wo ich als fraktaler Teil  ins größere Ganze passe,  lasse ich mich vom 5000 Jahre alten I  Ging  und dem Humandesign System (HD) führen. das die Welt als Tanz zwischen Yin und Yang, zwischen Konstanz und Wandel beschreibt.

Vor diesem Lebenscode gehe ich in die Knie, werde demütig. Und das ermöglicht Hingabe an etwas Größeres, an das Leben.

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Was ist eigentlich das Humandesign? Essay N° 3

 

Die letzten beiden Essays widmeten sich der 5000 Jahre alten Philosophie  des I Ging, die die Grundlage des HD bildet.  Bezüge lassen sich sowohl zum Buddhismus und zur tibetischen Philosophie herstellen.

Ich bin immer wieder neu fasziniert und dankbar, dass mir solches Verstehen zur Verfügung gestellt wird.  Die Sehnsucht danach  kenne ich seit meiner Pubertät. Ich war ein H.Hesse-Fan, habe das Glasperlenspiel gelesen – und nicht wirklich verstanden. Seit meiner Studentenzeit steht R. Wilhelms I Ging in meinem Bücherregal. Es blieb –  nicht wirklich verstanden – und erst durch das HD eröffnete sich mir seine Bedeutung und sein Wert.

Das HD erfüllt mir gleichzeitig auch  noch  andere Bedürfnisse.  So  mag ich jetzt beginnnen, die praktische Seite des HD zu beschreiben. Dabei  geht es um Selbsterkenntnis. Jeder Mensch ist einmalig und  trägt von Geburt an eine einzigartige Codierung in sich, eine Grundstruktur des Selbst. Das Leben ist auf die Entfaltung dieser angeborenen Potenziale ausgerichtet (hier  baue ich gleich eine Brücke zur GFK und Carl Rogers, der einer der Lehrer Marshall Rosenbergs war). Die integrale Version des HD beschreibt 3 Frequenzbänder, wie die Talente ausgelebt werden können – was auf Bewusstseinsevolution und Epigenetik hinweist.  

Das HD stellt die individuellen genetischen Vor-Einstellungen in einer Körpergrafik dar und beschreibt die Grundelemente und -themen dieses Menschen auf allen 3 Ebenen, Geist, Emotion und Körper in einfachen Schlüsselbegriffen,   ähnlich dem Bauplan eines Hauses, einer Landkarte oder einer Orgel.  Die Körpergrafik ist das Gesamtbild des einzigartigen Typs, den dieser Mensch verkörpert. Wie sie sich ausdrücken, hängt ein Stück davon ab, welche formenden Lebenserfahrungen gemacht worden sind  und vor allem davon, welche innere Lebenshaltung, welcher Lebensstil gelebt wird

Die Körpergrafik ist eine visuelle, das Reading eine akustische Orientierungshilfe für die Entdeckung der genuinen Talente und AufGaben, wodurch das wichtigste Bedürfnis erfüllt werden kann –  nach dem von Sicherheit und Schutz der Existenz –  ein sinn- und bedeutungsvolles Leben leben.

Was ist eigentlich Humandesign?  Essay N° 4  folgt.

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Was ist eigentlich das Human Design System? Essay N° 1

In der Facebook-Gruppe “Integrales Forum” wurde die Frage gestellt: Kennt das jemand von Euch? Soll die Synthese aus altem Wissen (bspw. Astrologie) und neuem Wissen (bspw. Genetik) sein. Was ist davon zu halten?

Da ich das Human Design System seit 2002  kenne und gut ausgebildet bin, habe ich mich wieder einmal hingesetzt und versucht, es sowohl umfassend als auch so einfach wie möglich zu  beschreiben: 

Die Basis der Humandesigns  ist das mehr als 3000 Jahre alte I Ging mit seinen 64 Hexagrammen. Es gibt die These, dass sich Ordnung, Schönheit und Komplexität des Kosmos in Zahlen ausdrücken lässt.  Ausgangspunkt ist der polare Tanz zwischen Yin und Yang, aus dem alles entsteht. Ich bin keine Mathematikerin. Die Zahl 64 scheint wohl die kleinstmögliche Größe zu sein, um Komplexität abzubilden. Sie erscheint in der Musik, der Genetik, dem Schachbrett,  dem Motherboard eines modernen PC s und vielem mehr.

 

Diese 64 Hexagramme sind um den Tierkreis gelegt, um die kosmische Ordnung abzubilden. Die arabischen Zahlen erscheinen willkürlich. Wenn man die Hexagramme der 4 Viertel jedoch genauer betrachtet, bilden sie Perfektion und Schönheit der 8 Speichen des Lebensrades ab mit dem Selbst als Achse.

Mich haben schon vor mehr als 30 Jahren J. E. Behrendts Sendungen „Nada Brahma, die Welt ist Klang“ fasziniert. So kann ich entspannt sagen: Das Universum ist Energie und Information. Das Humandesign System postuliert, eine Wissenschaft der Differenzierung zu sein. Es ist ein völlig logisches System, das die Prinzipien des I Ging, der Astrologie, der Kabbala, des Hindu-Brahmanischen Chakrasystems und der Quantenphysik in eine Synthese bringt.    

Ich bin integral informiert und möchte auf Phänomene des linken Quadranten hinweisen.  Mystische  Erfahrungen lassen sich empirisch und objektiv nicht beweisen. Bewusstseinsevolution ereignet sich durch z.B. durch subjektive Lebenserfahrung, Erkenntnisschübe, mutative Sprünge, dialogischen Austausch,  bewusstseinserweiternde Substanzen und auch mystische Erfahrungen.

Die Körpergrafik bildet das individuelle multidimensionale Muster ab,  das jede/jeder in einem  holografischen Universum ist.  Grundlegend ist die Betrachtungsweise, dass wir Bewusstheit in menschlicher Form sind, also verkörperter Geist.  Weil die Körpergrafik  vielen Interessierten so „technisch“ und kalt erscheint, habe ich vor Jahren (m)eine künstlerische Ausdrucksform gefunden (Bild re).

Auf subatomarer Ebene werden Neutrinos als Übermittler von Informationen gesehen, da sie – wenn auch minimal – Masse haben. Im Gegensatz bzw. in Erweiterung der Astrologie behauptet das Human DesignSystems  (HD), dass wir individuell Information filtern und wie wir vom kosmischen Feld geprägt/beeinflusst werden.   Jeder Mensch trägt von Geburt an eine einzigartige Codierung in sich, eine Grundstruktur des Selbst. Das Leben ist auf die Entfaltung dieser angeborenen Potenziale ausgerichtet. Das „klassische“ HD betrachtet die genetische Programmierung auf der körperlichen und der Seelen/Bewusstseinsebene und die viel größere Offenheit, d.h. Konditionierbarkeit und gibt individuelle Information über die Fallen des Nichtselbst.

Richard Rudd s „Genschlüssel“ basieren auf dem Wissen des HD. Er postuliert, dass die 64 Genekeys/=Hexagramme das Alphabet, die sprachliche Landkarte der Matrix des Lebens darstellen.  Mich hat die integrale Herangehensweise fasziniert:  er unterscheidet 3 Frequenzbänder des Ausdrucks jeden Genschlüssels..  Mögliche Ausdrucksformen sind Schattenfrequenzen (Opfertendenz), die Gabenfrequenz (kreativer Genius) und die  Siddhifrequenz (Divine Essenz).

Was ist eigentlich Humandesign Integral?

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